#129 Zehen einrollen

Shownotes

Wir befinden uns schon in der vorletzten Folge des Jahres 2025. Passend dazu befassen wir uns mit der Frage, wie professionell wir uns eigentlich selbst als Athletinnen einordnen und auch damit, wie viel Druck eine Vorbild Funktion manchmal bedeuten kann. Außerdem erfahrt ihr, wer von uns beiden prinzipiell stur ist und wer lieber vier Stunden lang die Zehen einrollt, als einen Extraweg zum Auto in Kauf zu nehmen.

Transkript anzeigen

00:00:05: Öhnmeter pro Kilometer.

00:00:07: Der Trail-Running-Podcast mit Kinyschreiber und Ida-Sophie Hegemann.

00:00:16: Okay, warte mal.

00:00:17: Wir haben

00:00:20: vorgespräch zu viel gelacht.

00:00:22: Wenn wir im Vorgespräch zu viel über Felix Lobrecht gesprochen, mein Hirn ist ganz anders.

00:00:26: Okay.

00:00:29: Oh Gott.

00:00:30: Hallo.

00:00:31: Fangen wir doch einfach so an.

00:00:32: Hallo, Ida.

00:00:33: Hallo, liebe Kimi.

00:00:35: Also, ich weiß nicht, ob ich das jetzt so stehen lassen kann.

00:00:37: Ich finde, ich find's so faszinierend, dass du so ein Fan bist von Felix Lobrecht.

00:00:42: Ich weiß, viele finden ihn richtig, richtig klasse.

00:00:44: Ich bin halt absolut gar kein Fan.

00:00:47: Aber hey.

00:00:48: Also, man muss jetzt kurz, das passt vielleicht dann jetzt ganz gut hierher.

00:00:53: Man kann sich vielleicht nach unserem Podcast natürlich die Hotel Matzefolge mit Felix Lobrecht anhören, die jetzt gerade rausgekommen ist.

00:01:00: Wahnsinnig intelligente Mann.

00:01:01: Da hast du ein Video dabei, hab ich gerade

00:01:02: gelernt.

00:01:03: Das ist ein Video dabei.

00:01:04: Und

00:01:06: das ist wirklich einfach ein sehr, sehr ... Der macht nicht nur Stand-up-Comedy, sondern einfach so viel mehr.

00:01:12: Hört euch diesen Podcast an.

00:01:13: Ich find den wahnsinnig interessant, den Mann.

00:01:15: Kann man wirklich jetzt mal ... Und gut aussehen.

00:01:18: Und gut aussehen.

00:01:19: Man sieht hier und da seinen Beatsaps durch Blitzen in dieser Podcastaufnahme, wenn man mit Video guckt.

00:01:25: Gut jetzt genug von der Schwermerei.

00:01:28: Erzähl uns doch mal, wie wir überhaupt zum Thema Willingshochrecht gekommen sind.

00:01:33: Das hat ja eigentlich alles in anderen Ursprungen.

00:01:35: Nein, nein, überrasch ich immer wieder.

00:01:37: Ich werde jetzt nicht erzählen, wie wir da gelandet sind, weil ich dir eine peinliche Geschichte vorher erzählt habe.

00:01:41: Aber wenn du auf den Sports Illustrated, auf den Sportsperson of the Year Award hinaus willst, das war ein richtig cooler Abend.

00:01:50: Ja.

00:01:51: Ja, was soll ich sagen?

00:01:53: Ich erwarte viele Fangirl-Momente.

00:01:56: Ich war echt ... Begeistert und Athlet des Jahres ist halt Leon Neugebauer geworden, der Zehnkämpfer, der dieses Jahr Weltmeister geworden ist in Tokio.

00:02:05: Und Mannschaft des Jahres, die Basketballer, völlig zu recht beides, muss man sagen.

00:02:10: Und es war einfach ein richtig schöner Abend und ich war, ich habe mich da jetzt schon wochenlang drauf gefreut.

00:02:16: Ich war dann an dem Tag selber so richtig unter Stress, weil ich zweimal trainiert habe, dann noch soweit fahren musste, dann ja alles vorn und hinten nicht so richtig aufgegangen ist, aber es war trotzdem irgendwie.

00:02:26: die ganze letzte Woche war wirklich ganz cool.

00:02:28: Aber wie geht es denn dir?

00:02:29: Hallo, hallo, hallo, hallo, hallo.

00:02:31: Also so werden wir das ganz sicherlich nicht abwrappen.

00:02:35: Wo war das nochmal?

00:02:36: In München war das.

00:02:37: Ach, in München war das, okay.

00:02:39: In München.

00:02:39: Gut, ich habe überhaupt nichts davon mitbekommen.

00:02:41: Und

00:02:43: ja, es war nicht, also es war halt eine geladene Gala und es war auch nicht so... viele Leute da, ich, mir fällt das schwer, Leute zu schätzen.

00:02:51: Was meinst du noch mit, wie viele da waren?

00:02:53: oder was meinst du?

00:02:53: Ja, genau.

00:02:54: Wie viele Gäste da waren.

00:02:56: Es war, finde ich, sehr übersichtlich.

00:02:58: Aha.

00:03:00: Und ich kann jetzt nicht sagen, ob übersichtlich fünfzig, siebzig oder hundert Leute sind.

00:03:03: Das war

00:03:04: nicht.

00:03:05: Drei tausend Leute waren da.

00:03:07: Nein,

00:03:07: das seh mich

00:03:08: nicht.

00:03:11: Und was bedeutet, also wusste der Leo vorher, dass er Athletesjahres wird oder wie genau läuft das ab?

00:03:17: Oder ist es dann ein Überraschungsmoment?

00:03:20: Ich gehe stark davon aus, weil sowohl er als auch die basketballerenden Cover-Halter für jetzt haben.

00:03:26: Und das war ja denen schon vorher klar, also die hatten ja einen Cover-Shooting.

00:03:30: Ich gehe stark davon aus.

00:03:32: Und ich glaube, alle wussten das vorher.

00:03:34: Also ich war mir auch ziemlich sicher, dass die das werden.

00:03:37: Und das war jetzt auch nicht irgendwie so eine Wahlwahl.

00:03:39: Also es wurde nicht irgendwie gesagt, das war unsere Auswahl oder das sind unsere drei zwischen denen wir entschieden haben, sondern es war einfach, dass unsere Sportsperson auf sie hier nicht nur wegen der sportlichen Leistung, sondern auch wegen des Charakters, wegen des Inspirierens, wegen des Teamgeistes und so weiter.

00:03:54: Und so war es auch bei der Basketball-Mannschaft, aber es war halt vorher schon bekannt, dass die auf dem Cover sind.

00:03:58: Deswegen, ich glaube, da war niemand überrascht.

00:04:00: Aber es war richtig cool.

00:04:02: Naja, wobei war das nicht auch bei Germany's Next Topmodel mal so, dass die das fünf oder so einen Shooting gemacht haben und dann hat es nur eine bekommen, vielleicht war das ja bei Leonor Gebäuer auch

00:04:11: so.

00:04:11: Das kann natürlich auch sein.

00:04:13: Das weiß ich nicht, das weiß ich nicht, das könnte aber von Germany's Next Topmodel waren auch die Gesiegerin da, kann ich sagen.

00:04:19: Ja gut, die hatte ich jetzt tatsächlich nicht erkannt.

00:04:22: Aber ich habe ziemlich viele Leute

00:04:25: gekannt.

00:04:26: Und gekannt und erkannt, also es waren halt auch viele Fußballer da und so.

00:04:30: Aber eine Person hab ich nicht erkannt und du wirst mich nicht erkennen, die Pfanne hauen nur, weil ich dir das vorher erzählte.

00:04:35: Gut, man kann jetzt also sagen, Felix Lobrecht war es nicht.

00:04:39: Weil wir vielleicht mit ihm angefangen.

00:04:41: So.

00:04:43: Nichtsdestotrotz bin ich schockiert und gleichzeitig auch doch sehr neidisch, weil da stand ein interessantes Menschen an deinem Tisch.

00:04:50: Gut.

00:04:51: Wie lange hast du oder wann hast du dich oder ... Wie lange hat die Suche nach dem Kleid gedauert?

00:04:57: Es war schwarz, es war elegant, es sah sehr, sehr schön aus.

00:04:59: War es schnell entschieden, was du anziehst?

00:05:03: Ja, das war schnell entschieden, weil ich habe das Kleid und das gleiche Kleid auch noch mal in Rot schon vor über einem Jahr für einen anderen Anlass gekauft.

00:05:11: Und da habe ich mich dann am Ende nicht getraut anzuziehen.

00:05:13: Und seitdem hingen die beiden Kleider in Neu in meinem Schrank und haben eigentlich auf einen Einsatz gewartet.

00:05:20: Ehrlicherweise war ich an dem Tag selber halt nur noch Schuhe kaufen, weil ich bei mir aufgefallen ist Mist.

00:05:25: Ich habe gar keine schönen Schuhe oder keine High Heels, aber sonst war ich, ja, bin ich nicht extra dafür shoppen gewesen.

00:05:33: Also die haben, ich habe nicht extra gedacht, okay, das Kleid würde gut passen, sondern ich habe einfach gedacht, ja, das wird schon den Zweck erfüllen und das wartet auf einen Einsatz.

00:05:41: Okay, sehr schön.

00:05:43: Also... Ich muss sagen, ich habe jetzt wirklich gar nicht viel davon gesehen.

00:05:46: Aber was ich gesehen habe, sah sehr, sehr besonders und cool aus.

00:05:49: Wirklich sehr spannend.

00:05:51: Was war denn noch in der Woche los?

00:05:52: Weil du meintest, es war so eine coole Woche.

00:05:54: Du warst oder bist im Pizztal?

00:05:55: Ich glaube, du bist im Pizztal.

00:05:56: Zumindest hast du einen anderen Hintergrund.

00:05:58: Jetzt gerade hier.

00:06:00: Ja, genau.

00:06:00: Ich bin gerade im Hotel des Vier.

00:06:02: Es war beim Hochzeiger, war Skiopening, da war auch ein Konzert.

00:06:07: Es waren einfach viele so Kleinigkeiten, die ... einfach schön waren.

00:06:11: Sonst hat das Training gut geklappt, weil da vor die Woche war ja so ein bisschen der Wurm drin, wie ich hier berichtet habe.

00:06:16: Und dann in der letzten Woche war alles wirklich ziemlich komplikationsfrei.

00:06:21: Und deswegen, es war einfach eine Woche mit vielen kleinen Highlights.

00:06:26: Und trotzdem, also viele, die halt mit dem Sport zu tun hatten, aber nicht wirklich jetzt an den Sport oder halt nicht nur das reine Laufen waren.

00:06:33: Deswegen war es einfach eine schöne Woche.

00:06:36: Aber jetzt Kimi zieht dir, wie geht's dir?

00:06:38: Du kannst doch schüchchen auf die Folter.

00:06:41: Na ja, also du hast ja einfach sehr viel erlebt.

00:06:43: Ich find's auch cool, dass du sagst, viele kleine Highlights.

00:06:45: Ich find das sind alles sehr große Highlights, also zumindest die zwei.

00:06:49: Ja gut, ich frag mich gleich noch was dazu.

00:06:51: Ich werd es erst mal zu mir sprechen.

00:06:53: Also mir geht's gut, aber ich hab tatsächlich nicht so viele Highlights erlebt.

00:06:57: Ich bin hier daheim, hab irgendwie gerade sehr viel Frosch im Hals.

00:07:04: Ne, bei mir ist es wirklich ein sehr unaufgeregter Mix aus vielen Dingen.

00:07:10: Arbeit sehr, sehr viel noch diese Woche und dann habe ich mir geschworen, ist erst mal Weihnachtsferienzeit für ein paar Tage.

00:07:17: Und einfach eine sehr aufregende Zeit, weil einfach so viel jetzt einfach gerade passiert.

00:07:24: Dann zieh ich auch gerade um, wie du weißt, dass ... Ja, du

00:07:27: musst die nüsteren Podcasts teilen.

00:07:29: Wir sind doch der Umzugs-Podcast.

00:07:31: Aber du bleibst in München, das ist das Wichtigste.

00:07:33: Ja,

00:07:34: also ich bleibe in München, oh Gott.

00:07:37: Nee, äh, ja, ich zieh mit Toni zusammen und dementsprechend ist das gerade auch noch so am ... nebenherlaufen, wobei wir das tatsächlich sehr step-by-step-mäßig machen, was sehr angenehm ist.

00:07:48: Also, es ist nicht so ein Haaruckumzug.

00:07:50: Also, ich sitz auch nach wie vor jetzt in meiner Wohnung.

00:07:52: Das Einzige, was jetzt hier in meiner Wohnung fehlt, ist mein Kleiderschrank.

00:07:55: Der ist schon in der anderen Wohnung.

00:07:57: Und jetzt vorhin, weil ich geh nach der Aufnahme laufen, ist mir aufgefallen.

00:08:01: Ich habe keine einzige Tite hier, also keine lange.

00:08:04: Also das ist nackig.

00:08:05: Einfach im Schlüpfer.

00:08:06: Das nicht, Leute.

00:08:09: Tut mir leid.

00:08:09: Nee, aber in kurzer Hose.

00:08:11: Und es ist ja doch jetzt nicht super warm.

00:08:13: Aber das muss jetzt gehen.

00:08:16: Da hab ich mich

00:08:16: so gut verausgelernt.

00:08:17: Wie viel Grad hat es gerade bei dir?

00:08:18: Null Grad anscheinend.

00:08:21: Gar nicht so viel wärmer als bei mir.

00:08:22: Ich meine, ich bin im tiefen Pizz-Tal.

00:08:24: Es hat Minus zwei.

00:08:25: Ich hätte gedacht, vielleicht hat es für die jetzt fünf Grad, aber ja, null Grad ist sehr kalt für eine kurze Hose.

00:08:29: Ja.

00:08:31: Aber das muss jetzt gehen, da habe ich nicht so gut mitgedacht.

00:08:34: Aber nie, es ist keine Ahnung, irgendwie... Ja, doch sehr aufregend.

00:08:40: Aber wenn auch anders, keine Ahnung, dann diese Saisonbesprechung habe ich ja, hatte ich letzte Woche noch mal, da gibt es jetzt doch vielleicht noch mal ein, zwei Veränderungen, die sehr spannend wären.

00:08:49: Das wird man noch dazu dann irgendwann mehr, wenn die Saison mal feststehen.

00:08:53: Kleiner

00:08:53: Cliffhanger?

00:08:54: Ja, ein großer Cliffhanger, weil viel mehr werde ich dazu noch nicht sagen.

00:08:58: Aber ja, es sind halt alles einfach so Dinge, die sich so entwickeln und die spannend sind.

00:09:03: wo es aber noch so ein bisschen hier und da Arbeit bedarf und so.

00:09:07: Und ich bin auch hier und da wirklich gestern, war ich auch wieder so gestresst im Kopf und hab dann immer so, hab ich ja letztes Mal auch erzählt, wo man dann nicht richtig weiß, womit fängt man an und womit hört man auf.

00:09:17: Ich muss sagen, was auch sehr schön ist, ich hab alle Weihnachtsgeschenke beisammelt.

00:09:21: Das ist sehr schön für meinen Kopf.

00:09:23: Das kann quasi abgehakt werden für die To-do-List.

00:09:27: Sehr gut.

00:09:28: Das ist sehr, sehr gut.

00:09:29: Ja, deswegen, also alles im grünen Bereich bei mir, würde ich sagen.

00:09:36: Ich sehe grad während du sprichst immer diesen Dackel in deinem Ohr auf Blitzen, den du mit deiner Schwester hast, oder?

00:09:41: Nee,

00:09:42: den Dackel habe ich grad gar nicht im Ohr drin, das sind meine zwei Blitze.

00:09:48: Nee, der Dackel ist tatsächlich... Also das war eine schöne Idee, aber der ist ein Ticken zu groß.

00:09:54: Also ich dachte, der wär kleiner und der ist tatsächlich ein Ticken zu groß.

00:09:57: und dann irgendwie... weil ich dachte, das wär jetzt so ein cooler kleiner Stecker fürs dritte Urloch sozusagen, aber irgendwie ist er zu groß und jetzt weiß ich nicht so richtig, wie ich ihn kombinieren soll.

00:10:05: Musst du durchtauschen, der muss an einer Stelle.

00:10:08: Ich hab auf jeden Fall eine Woche vorher in München, als ich mit einer Freundin dort shoppen war, Croissants gekauft.

00:10:14: Und ich glaube, wir haben es wahrscheinlich im gleichen Laden gekauft, als ich die Story gesehen habe.

00:10:17: Achso, Croissant Stecker.

00:10:19: Ja, und die sind auch ein bisschen zu groß.

00:10:20: Also, ich weiß,

00:10:21: was du sagst.

00:10:23: Ja.

00:10:24: Aber ja, ich habe die Idee sehr süß gefunden, dass ihr euch zusammen dackel gekauft habt.

00:10:29: Ja, wir fanden es auch sehr schön.

00:10:30: Wir waren zusammen bummeln, Weihnachts bummeln und dann haben wir uns gedacht, das machen wir.

00:10:34: Das war irgendwie schön.

00:10:36: Ja, solche Sachen passieren gerade.

00:10:38: Es ist irgendwie ... Ja.

00:10:41: Es passiert schon viel, aber jetzt nichts, was halt so ... Aufregend ist.

00:10:45: wir eine Nacht mit sämtlichen ...

00:10:47: Eine Nacht.

00:10:48: Das klingt jetzt sehr, sehr anders, aber ... Ein Abend

00:10:53: bei der Illustrated.

00:10:54: Ja, das war schon wirklich besonders schön.

00:10:56: Das stimmt.

00:10:58: Ich hab zum Thema kurze Urte.

00:11:02: Ich hab für meinen Long Run letzte Woche.

00:11:05: Am Wochenende war der, deswegen letzte Woche.

00:11:08: Hab ich auch so gepackt.

00:11:11: Ich muss dafür vielleicht weiter ausholen.

00:11:13: Ich war die ersten zwei Tage am Hochzeiger, also am Eingang vom Pizztal.

00:11:17: Und erst danach bin ich hier hinten nach Mandarfen gefahren.

00:11:19: Und deswegen hatte ich auch verschiedene Taschen gepackt.

00:11:22: Weil ich halt einfach nicht alle mit reinnehmen wollte für die eine Nacht und so weiter und sofort.

00:11:26: Und ich musste dann einen Long Run machen.

00:11:28: Das erzähl ich auch nachher beim Training der Woche genauer.

00:11:30: Aber ich habe einen Schuh mitgenommen, der mir eine Größe zu klein ist.

00:11:34: Und ich war zu Paol das noch auszutauschen.

00:11:36: Und ich bin halt stundenlang in diesem Schuh gelaufen.

00:11:40: Und hatte dann nach überall weh, und hab mich so geärgert, weil, wieso bin ich so?

00:11:44: Weißt du, was ich meine, man, alles ist auf das Laufen, auf das Training ausgerichtet.

00:11:48: Und bei so einer Kleinigkeit, wenn ich dann zu faul den Schuh zutauschen und denk mir ja, passt schon, muss ich halt ein bisschen die Zehen einrollen beim Runterlaufen.

00:11:55: Und am Ende hatte ich wirklich überall weh, weil man so eine Fehlstellung entwickelt.

00:12:01: So was ärgerliches, ehrlich.

00:12:03: Muss ich schon nach ausrollen, um wieder klarzukommen, das war ich mal wieder so ein Krönungsmoment.

00:12:08: Das ist ein hervorragender Titel, finde ich, Zehen einrollen.

00:12:12: Es ist irgendwie saubitzig.

00:12:14: Aber das fühle ich total, ich bin da genauso.

00:12:17: Das wäre genau mein Denken auch gewesen.

00:12:19: Das passt schon.

00:12:22: Und dann ärgert man sich danach

00:12:24: ewig.

00:12:26: Und selbst gestern noch beim Krafttraining.

00:12:29: Beim Krafttraining habe ich noch Schwierigkeiten gehabt.

00:12:31: Und dann haben sie mich halt gefragt, woher das ist.

00:12:33: Und ich habe halt so gedacht.

00:12:34: Ja, das werdet ihr jetzt nicht gelaufen haben, weil ich halt einfach stundenlang zu kleinen Schuh gelaufen bin.

00:12:38: Ich weiß, das war doof, aber ich wollte halt nicht nochmal zum Auto gehen und den Schuh tauschen.

00:12:43: Ich hatte das mal mit

00:12:44: ein

00:12:45: bisschen anders und bisschen ähnlich.

00:12:47: Ich habe mal für einen Long Run komplett neue Schuhe angezogen, die ich davor noch nicht so gut kannte.

00:12:52: Das ist schon ein bisschen her.

00:12:53: Und bin dann halt, ich weiß nicht, drei Stunden oder so, mit diesen neuen Schuhen gelaufen.

00:12:57: Und ich hatte danach an beiden Füßen die Blasen deines, also es war so schlimm, so was hab ich noch nie, so Blasen unten am Fuß, ganz große.

00:13:05: Ich konnte dann wirklich ein paar Tage nicht laufen gehen, weil ich in kein Schuh reingekommen bin, weil das so weh getan hat.

00:13:10: Und hab ich auch gedacht, wie dumm kann man eigentlich sein, mit komplett neuen Schuhen einen Longan zu machen.

00:13:16: Also es war auch so, nee, also man war einfach doof.

00:13:19: Ja, da weiß ich jetzt nicht in der Reihenfolge, was jetzt das Dövere ist.

00:13:22: Ich glaube, zu kleine Schuhe anziehen ist fast noch eine Stufe Dimmer.

00:13:25: Also, wenn dich das ein bisschen aufmunt hat.

00:13:28: Weißt du, weil da weiß ich, woher schon, es kann nicht gut ausgehen.

00:13:31: Ja, beim anderen ja auch.

00:13:33: Ich weiß nicht, ich mache das schon manchmal.

00:13:35: Dadurch, dass ich immer das gleiche Modell und die gleiche Größe nehme und die Socken eingelaufen sind, habe ich das schon, ich habe sogar schon manchmal für Rennen einen nagelneuen Schub hergenommen, ohne dass ich mir in der Brasse gelaufen bin.

00:13:44: Nee,

00:13:45: das mache ich seitdem nicht mehr.

00:13:47: Aber zumindest musste ich meine Zähne nicht einrollen.

00:13:50: Auf jeden Fall sollte man festhalten, macht beides nicht nach, wenn ihr das hört.

00:13:54: Beides nicht besonders intelligent.

00:13:58: Man sieht, selbst wir machen noch Fehler, es kommt vor.

00:14:01: Selbst, es kommt wie so vor.

00:14:03: Naja, keine Seltenheit.

00:14:06: Ich habe nur gedacht, das ist mal wieder typisch.

00:14:08: Aber Kimi, hast du ein Laufsong der Woche für uns mitgebracht?

00:14:16: Der Laufsong der Woche.

00:14:18: Leute, ihr wisst es doch auf mich ist Verlass, was diese Rubrik angeht.

00:14:22: Ich hab tatsächlich mir richtig schwer getan, einen auszuwählen.

00:14:24: Ich weiß nicht, wer es mitbekommen hat in meiner Story gestern, aber ich bin gerade im absoluten Materia dunzt.

00:14:31: Also es ist wirklich dieser, es läuft rauf und runter.

00:14:36: Nur noch Materia, Materia.

00:14:39: Und deswegen ist es natürlich auch ein Song von Materia, aber eigentlich wollte ich jetzt irgendwie was Spannendes machen als Welt der Wunder, weil Welt der Wunder habe ich gestern gepostet und dann dachte ich mir aber nie, Welt der Wunder ist mein Song dieser Woche, deswegen ist es Welt der Wunder von Materia für die Playlist.

00:14:54: Supergeiler Song.

00:14:55: Richtig gut.

00:14:57: Also man kennt es entweder aus deiner Story, den Hype oder man hört ihn jetzt im Podcast.

00:15:02: Das für mich ist ein guter Song für die Playlist.

00:15:04: Ja.

00:15:06: So ist es.

00:15:06: Eigentlich müsste man ja, ich mein, wir sind jetzt in dieser Woche, es ist nicht mehr lange bis zum Weihnachtstag.

00:15:12: Eigentlich hätten wir beide Weihnachts-Songs mitnehmen müssen.

00:15:15: Haben wir beide nicht getan.

00:15:17: Ich hab das echt

00:15:18: zugeben.

00:15:18: Ich hab noch keinen einzigen Weihnachts-Song abgespielt.

00:15:22: Auf keinem Gerät bis jetzt.

00:15:25: Ja, da fällt mir jetzt auch nichts mehr dazu ein.

00:15:28: Ich hab einen gerade ziemlich, den ich so ein, zwei, drei Mal rauf und runter gehört hab.

00:15:34: Ich weiß gerade aber, Äh, äh, egal.

00:15:38: Vielleicht kriege ich den dann beim nächsten Mal noch mit.

00:15:40: Wonderful Time oder so heißt der

00:15:42: Gott.

00:15:42: Ach doch, die nächste Folge ist unsere Weihnachtsspezialfolge, die am fünfundzwanzigsten rauskommt.

00:15:47: Also da müssten wir besser vorbereitet sein, das stimmt.

00:15:49: Ja.

00:15:49: Da gibt's auch ein kleines Special, können wir schon mal verraten.

00:15:52: Wir haben ein kleines Weihnachtsgeschenk.

00:15:54: Ja.

00:15:56: Du bist noch...

00:15:57: Ein weiterer.

00:16:02: Nee, das wird gut.

00:16:02: Äh, ein weiterer Cliffhanger.

00:16:05: Und das wird dann schon die letzte Folge des Jahres, weil die nächste Folge darauf erscheint schon am ersten, ersten.

00:16:11: Also, man hört uns dieses Jahr nur noch zweimal jetzt diese

00:16:13: Folge.

00:16:13: Ja, das ist krass.

00:16:14: Und die Weihnachtsfolge, das ist verrückt.

00:16:17: Oh, es ist irgendwie, ja, genau, irgendwie ein bisschen gruselig.

00:16:19: Naja, also nicht, dass man uns hört, sondern dass die Zeit so schnell vergeht.

00:16:25: Ida, erzähl mal.

00:16:26: Du meintest, du hast keinen Laufsong,

00:16:27: aber

00:16:28: was hast du mitgebracht?

00:16:29: Ein Training der Woche.

00:16:35: Das Training der Woche.

00:16:37: Ja, ich habe natürlich ein Training der Woche mit und mein Training der Woche war bis zu dem Long Run, die ganze Zeit ein anderes.

00:16:44: Eigentlich wollte ich nämlich den Lauf am Morgen nach dem Sports Illustrated Abend in München mitnehmen, weil ich da im Englischen Garten laufen war und das erste Mal seit einer Woche die Sonne gesehen habe.

00:16:55: Und obwohl ich echt extrem müde war und mich deshalb, weißt du, ich habe nichts getrunken, aber ich habe mich so verkartert gefühlt, weil mir der Schlaf gefehlt hat.

00:17:03: Und bin gar nicht richtig klar gekommen und musste halt... An dem Tag auch zweimal laufen, weshalb ich das Morgenstraining nicht so weit raus schieben konnte und hatte mittags noch Krafttraining in Innsbruck.

00:17:12: Deswegen musste ich echt früh und müde los.

00:17:15: Und am Anfang hat sich so beschissen angefühlt und dann so nach so zehn Kilometern bin ich aber in so einen fast schon meditativen Zustand gekommen und konnte halt so richtig easy meine Zonen runterlaufen, Pool Space, alles hat gepasst und hab gedacht, ja, das ist eigentlich ein gutes Training für Training der Woche, weil es sich halt... nach zehn Kilometern erst geändert hat und bis dahin echt eine Qual war.

00:17:36: Und ich sah, dass ich nicht laufen müssen, weil ich niemals laufen gegangen.

00:17:41: Aber ich habe mich dann entschieden, dass ich den Lauf aus dem Pizztal nehme, weil da war eben ein Konzert und alle waren Skifahren, weil halt das Opening war und das war halt oben auf der Piste am Hochzeiger und ich musste aber meinen Training machen und musste Laufen gehen und war vier Stunden lang laufen und bin.

00:18:00: dadurch, dass halt hier überall Schnee ist, konnte ich halt nur auf der Straße laufen.

00:18:04: Und dann bin ich von ganz am Eingang vom Pizztal fast bis ganz hinten hier nach Mandarfen gelaufen und wieder zurück.

00:18:10: Und auf dem Hinweg runter, da standen so Feuerwehrmänner unten an der Straße, weil die Straßen gesperrt waren wegen des Konzerts.

00:18:16: Und die haben mich gefragt, wo ich den hinlaufen will über die Straße.

00:18:19: und da habe ich halt gesagt, ja, Richtung Mandarfen.

00:18:21: Sie haben sich so lustig gemacht.

00:18:22: Sie haben gesagt, ah ja, dann nimm den Pass für Italien auch gleich mit, falls du doch noch weiterläufst und über die Grenze läufst.

00:18:28: Weißt du, weil halt hier hinterher kann man ja nach Italien über die Berge quasi.

00:18:32: Und dann bin ich halt nach vier Stunden wiedergekommen.

00:18:35: Und da haben sie gesagt, oh, du warst wirklich, du warst wirklich fast in Mandafn.

00:18:39: Also es sind so forty fünf Kilometer, tausend dreihundert Tönmeter oder so gewesen.

00:18:43: Und es war.

00:18:45: Es war eine Qual, weil es war super kalt an dem Morgen und es war halt so, ich bin losgelaufen und alle waren in guter Stimmung, alle hatten ihre Schießsachen, ihre Apreschießsachen an und waren halt so, ja, wir gehen jetzt ein bisschen schiefer an in der Sonne oben und danach zum Konzert.

00:18:57: und ich war so, ja, ich gehe jetzt erst mal laufen, stunden und hoffe, dass ich es dann rechtzeitig schaffe, noch zum Konzert hinterherzukommen.

00:19:05: Aber am Ende war es ein cooler Lauf und deswegen ist das mein Training der Woche.

00:19:08: Ich musste mich da ein bisschen... Also es... Ich habe mich selbst dabei ertappt, dass ich mich in der ersten Stunde immer wieder gefragt habe, wieso mache ich das eigentlich?

00:19:16: Wieso kann ich nicht wie alle anderen jetzt gerade auf Skiern stehen und einfach eine gute Zeit haben?

00:19:20: Wieso muss ich jetzt hier so strukturiert trainieren?

00:19:22: Und dann immer gedacht habe, denk an die Rennen, die im März kommen.

00:19:25: Denk an die Saison, wofür du dich vorbereitest.

00:19:28: Denk daran, dass du da dann dankbar bist, dass du jetzt gerade Kilometer schrubst.

00:19:31: Aber ehrlich gesagt, das ist mir das erste Mal seit langem ziemlich schwer gefallen, obwohl ich sonst nie so was wie Fomo habe.

00:19:38: Also das Gefühl, dass ich was verpasse, aber da habe ich schon gedacht, irgendwie laufe ich gerade in die andere Richtung als alle anderen und alle denken, ich bin komisch.

00:19:46: Also ich kenne dieses Gefühl sehr gut, dass man halt auf gewisse Dinge wirklich dann, das ist ja dieses Thema, verzichten, was man tatsächlich sehr, sehr häufig aus oder üben muss, wenn man einfach diesen Trainingsplan halt einfach hat, so wie er ist.

00:20:03: Deswegen kenne ich die Gefühle sehr gut, aber ich habe jetzt gerade so ein bisschen gedacht.

00:20:07: Auf der anderen Seite, ich weiß nicht, ich habe gerade so ein bisschen überlegt, was wird es mit mir machen?

00:20:14: Und ich glaube, es ist wiederum auch dann so was Cooles, wenn man dann so einfach mit sich alleine ist und da langläuft und dann mit diesem Gefühl, ich habe das jetzt gemacht und habe es durchgezogen, dann noch nachkommt.

00:20:26: Ich weiß nicht, vielleicht war das dann zumindest ein guter Mittelweg, dass du dann noch das Konzert mitnehmen.

00:20:32: Konntest?

00:20:33: Ja, das Gefühl, dieses Zufriedenheitsgefühl hat dann so ein bisschen geschwächelt, weil ich hatte ja die zu kleinen Schuhe an.

00:20:39: Und da hatte ich das Gefühl, ich habe da noch ein Lehmchen.

00:20:42: Also ich habe dann die ganze Zeit, also bei dem Konzert stand ich da, die ganze Zeit hatte meine normalen Schuhe an, haben meine Zehen durchbewegt und das Gefühl gehabt, die müssen erst mal wieder ein Gefühl hinschwickeln.

00:20:51: Oh nein.

00:20:52: Und haben mir die ganze Zeit den Kopf zerbrochen, wie so, habe ich zu kleinen Schuhe angezogen.

00:20:55: Du warst viel in

00:20:58: deinem Kopf an diesem Tag, so hört es sich an.

00:21:00: Auf jeden Fall.

00:21:02: Wer hat denn da das Konzert gegeben?

00:21:04: War es DJ Ötzi?

00:21:05: Oder was war das dann so apriciemästig?

00:21:08: Ja, genau.

00:21:08: Es war ein ersten DJ, dann Seiler und Speer.

00:21:10: Das ist, glaube ich, eine österreichische Band.

00:21:13: Und jeder, der das jetzt hört und die kennt, denkt, kann sie das nicht wissen.

00:21:16: und dann auch noch mal ein DJ.

00:21:17: Aber es waren echt viele Leute da.

00:21:18: Es waren so Zehntausend Leute da.

00:21:20: Das war schon wirklich

00:21:21: cool.

00:21:21: Das klingt ziemlich cool.

00:21:22: Ja, das klingt ziemlich cool.

00:21:24: Letztes Jahr war ich nicht da, weil da war, glaube ich, Tim Bandsco da.

00:21:26: Und für nächstes Jahr steht, glaube ich, auch schon wer kommt.

00:21:30: Ich glaube, das ist immer ein richtig cooles Happening.

00:21:33: Und ich meine, es geht ja auch gar nicht, es geht mir nicht darum, dass ich lieber Skige fahren werde als zu laufen.

00:21:38: Es ist nicht so, dass ich nicht gern laufen gehe.

00:21:41: In dem Moment nur, es war mir so, es war halt so richtig doll dieser Kontrast, dadurch, dass mein Hotel auch direkt an der Skipiste war.

00:21:48: Alle Leute kommen und können es kaum erwarten und stehen seit sechs Uhr gefühlt an, dass sie rechtzeitig da hochkommen.

00:21:52: Und ich gehe erst mal in die komplett andere Richtung und nicht mal schön über Trails, sondern wegen des Schnees halt nur auf der Landstraße.

00:21:58: laufen und so, als wenn man sich so doppelt bestraft.

00:22:02: Weißt du, was ich meine?

00:22:02: Es war so ein bisschen, wenn ich mich raussoome, müssen echt alle denken, ich hab wirklich einen Latten-Schuss.

00:22:07: So war's eher.

00:22:08: Und nicht, ich will jetzt unbedingt schief fahren, stattlaufen, sondern es war einfach okay.

00:22:12: Seltsame Situation.

00:22:15: Aber es gehört dazu.

00:22:16: Aber ich glaube, zum einen, was man sich da ein bisschen, was man da weglassen muss, ist dieses, was denken jetzt wohl die anderen?

00:22:24: Das ist, glaube ich, so was, was wir beide noch hier unterlernen können.

00:22:28: Und zum anderen, ja, ich glaube, dass das einfach diese Härte dann doch bei uns im Job so ein bisschen ausmacht, leider.

00:22:36: Ich glaube, was mich da so ein bisschen beschäftigt hätte, was ich mich jetzt gerade gefragt habe bei dir, warst du dann getrieben im Kopf?

00:22:42: Also warst du quasi bei vier Stunden, ist ja dann auch noch zusätzlich so super lang und zäh.

00:22:47: Wenn es jetzt zwei Stunden Dauerlauch wären, gut.

00:22:49: Aber vier Stunden ist halt einfach lang.

00:22:51: Warst du dann im Kopf so, ich müsste jetzt aber eigentlich, ich würde jetzt gern da hoch und so, oder war es irgendwann ein Eingrooven und dann mit der Situation im Reinen sein?

00:23:01: Nee, es war schon ein Eingrooven und mit der Situation im Reinen sein.

00:23:04: Also, sobald ich dann erst mal so, weiß ich nicht, vielleicht zehn Kilometer entfernt war, war das alles ganz anders.

00:23:12: Und da ist dann auch so allmählich die Sonne ins Tal geschehen, weißt du, da konnte ich dann viel mehr in dem Moment auch genießen.

00:23:20: Ich weiß nicht, da fällt es einem leichter daran zu denken, ich trainiere gerade für den Sommer, ich trainiere gerade für die Saison.

00:23:25: Als wenn man halt, ich bin halt losgelaufen, es war super kalt, ich habe so viel Schichtenangaben, ich hab trotzdem gefroren.

00:23:31: Und dann war es so mühsam die Straße runterzukommen, weil übelst stau war, weil die halt alle Parkplätze wollten.

00:23:36: Jeder hat mich gefühlt angehubt.

00:23:37: Weißt du, es war so ein Mix aus, gerade für mich echt nicht wohl.

00:23:42: Und will eigentlich einfach nur einer der normalen Menschen sein.

00:23:44: Das war halt so die erste Stunde.

00:23:47: Aber danach war es ja alles gut.

00:23:52: Für den Rest des Tages war ich dann sowieso so happy, dass ich mein Training so früh abgehakt habe.

00:23:56: Und nicht irgendwie, hätte ich es andersrum gemacht, wäre ich erst aufs Konzert gegangen.

00:23:59: Und weil das war ja dann mittags nachmittags vorbei, hätte ich theoretisch auch machen können und wäre abends gelaufen.

00:24:04: Aber ich glaube, das hätte mich getrieben den ganzen Tag.

00:24:06: Da hätte ich dann immer gedacht, oh, ich muss aber noch.

00:24:09: Ja, nee, das hätte ich genauso auch so rumgewachen.

00:24:11: Vor allem hast du es dann auch aus dem Kopf raus.

00:24:13: Also das ist ja immer, deswegen trainiere ich ja so gerne in der Früh, weil es gibt wirklich... auch bei uns im Team so viele, die gerne nachmittags oder abends trainieren.

00:24:21: Und ich denke mir das mal, ah, ich könnte überhaupt nicht runterfahren im Kopf, weil ich ständig noch das Gefühl hatte, ich muss noch so eine Task abarbeiten.

00:24:29: Aber ich finde tatsächlich passt das ein bisschen zu unseren späteren Community-Fragen, was du hier gerade erzählt hast.

00:24:34: So ein bisschen, das finde ich sehr schön.

00:24:36: Aber bevor wir dahin kommen, müssen wir jetzt nach von deinem Training eine Woche hören, weil das hast du diese Woche auch mitgebracht.

00:24:42: Ja, ganz brav.

00:24:44: Habe ich mal diese Rubrik auch wieder dabei.

00:24:47: Und ein bisschen, muss ich sagen, geht's in die Richtung von deiner letzten, von deinem letzten Training der Woche, was ja auch so ein bisschen die ganze Woche war.

00:24:54: Bei mir ist es jetzt auch die ganze Woche so ein bisschen oder zumindest also die vergangene Woche gar kein spezifisches Training per se, sondern so ein bisschen eher das Laufgefühl, was ich jeden Tag hatte, weil ich muss wirklich sagen, ich war ... super happy und positiv überrascht, wie gut ich ins Laufen gekommen bin.

00:25:12: Weil ich bin ja zwei Wochen so gut wie gar nicht gelaufen.

00:25:15: Und bin aber dann wirklich sehr, sehr schnell wieder in den richtig schönen Rhythmus gekommen.

00:25:20: Wir haben letzte Woche noch sehr, sehr klein gemacht.

00:25:22: Also das war wirklich so ein kleiner, schrittweise Aufbau jetzt gewesen.

00:25:27: Aber nichtsdestotrotz auch so die bisschen schnelleren kurzen Sachen.

00:25:31: Und so, das ging alles super gut.

00:25:33: Und ich habe einfach, ja, hatte einfach ein richtig schönes ... Laufgefühl bei jeder Einheit, außer bei der, ich war ja am Freitag kurz bei einem Shooting in Innsbruck.

00:25:42: Ja, stimmt.

00:25:44: Sehr, sehr kurz und dieser Lauf war wirklich leider, weil es war ein wunderschöner Tag und ich hatte die Möglichkeit ein bisschen am Berg zu laufen, aber der Lauf war echt ätzend.

00:25:54: Der war richtig zäh, da bin ich überhaupt nicht reingekommen, aber abgesehen davon war es wirklich eine richtig schöne Woche und ich bin richtig happy, dass ich einfach so schnell und so gut und... so beschwerdefrei wieder ins Laufen reinfinden konnte.

00:26:06: Das hat mich sehr happy gemacht und deswegen ist es mein Training der Woche.

00:26:09: Mein Trainingsgefühl der Woche.

00:26:11: Ja.

00:26:11: Das ist viel wert und ich glaube, das spielt halt auch eine entscheidende Rolle, dass du halt trotzdem im Fitnessstudio warst und Kraftübungen gemacht hast und halt dich trotzdem ja fit gehalten hast.

00:26:21: Also ich glaube, es ist unheimlich viel wert, wenn man dann beim Wiedereinstieg nicht das Gefühl hat, woher es fühlt sich an als Lern nicht laufen von neuem.

00:26:27: Ja.

00:26:29: So wie es sich bei mir angefüllt hat, durch diese Krankheitswoche, dass man sich erst mal völlig entkräftet fühlt und sogar nach den ersten beiden Läufen so ein bisschen Muskelkarte hat.

00:26:38: Da ist das Laufgefühl auf jeden Fall viel angenehmer, wenn man das Gefühl hat, okay, es ist ganz normal.

00:26:43: Es erwartet mich jetzt nichts Überraschendes und es macht einfach Spaß.

00:26:48: Noch ganz kurz zu dem Thema Muskelkarte, weil das fand ich schon crazy.

00:26:52: Ich war am Freitag in Innsbruck eine Stunde, halt sechzig Minuten wirklich ganz locker laufen einfach.

00:26:58: Ich bin halt den Berg ein bisschen hoch, da beim Alten zu hoch.

00:27:02: Also ich hatte wirklich von dieser Stunde Muskelkater, vor allem glaube ich, vom Runterlaufen.

00:27:07: Es war absolut irre, ja, weil ich ja

00:27:09: seit Kapstadt... Ja, vor allem vom Runterlaufen, das kann man halt in der Laufbahn nicht trainieren, ja.

00:27:12: Genau.

00:27:13: Seit Kapstadt war ich ja nicht mehr am Berglaufen, im Alter Schwede.

00:27:17: Also da hat es gut gezogen, hab ich nicht gesagt, weil ich dachte, wow, das war jetzt einfach eine Stunde.

00:27:22: Also es war wirklich kurz.

00:27:23: Wieso?

00:27:23: Deine Nähe war der Community runneulich, wo ich meinte, da war die Runde so schön.

00:27:27: Das ist auch da beim Tierpark, genau.

00:27:30: Ja, das ist so die einzige Runde, die ich ohne Uhr kenne.

00:27:35: Also dieses klassische da, dann den Alpen zu hoch.

00:27:38: Ja.

00:27:39: Ja, das war sehr schön.

00:27:41: Also, war ein schönes Gefühl zu merken, okay, ich kann es noch.

00:27:45: Ja, das klingt sehr gut.

00:27:46: Und da ist natürlich auch alles schneefrei.

00:27:48: Das ist schon gut zum Laufen.

00:27:49: Das stimmt.

00:27:51: Na gut.

00:27:52: Stellen wir uns den Community-Fragen,

00:28:00: oder?

00:28:00: Stellen wir uns den Community-Fragen.

00:28:02: Es sind heute zwei.

00:28:03: Ich finde, sie sind sehr schön und passen auch gut zusammen.

00:28:07: Ich stelle dir mal die erste.

00:28:09: Und ich finde, wie gesagt, die passt eigentlich wirklich sehr gut, eigentlich beide so ein bisschen zu dem, was du gerade erzählt hast.

00:28:16: Wobei die vielleicht noch gar nicht so sehr tatsächlich die erste.

00:28:18: Was macht die Vorbildfunktion mit uns bezüglich Reichweite und dem, was wir mitteilen und so weiter?

00:28:24: Also ich habe es ein bisschen komisch gestellt,

00:28:25: aber... Ja,

00:28:29: genau, das wäre die Frage.

00:28:31: Also, ich habe mein erster Gedanke ist eigentlich gewesen, der Unterschied, wo ich das am allermeisten spüre, einfach ist der Druck an der Startlinie.

00:28:40: Also, wenn ich jetzt an der Startlinie stehe, verspüre ich einfach viel, viel mehr Druck, als das vor fünf, sechs Jahren der Fall war, wo einfach die Bekanntheit viel geringer war, wo man kaum Follower hat.

00:28:51: Also, das würde ich so herausheben als den größten Unterschied.

00:28:56: Und ich finde natürlich auch, wenn in Rennen gut oder schlecht läuft, merkt man auch da den meisten Impact.

00:29:03: Also es haben halt einfach viele Leute eine Meinung dazu.

00:29:05: Es kann positiv sein, dass einmal sich viele Leute mit freuen oder mitgefiebert haben.

00:29:10: Und das weiß ich auch absolut zu schätzen.

00:29:12: Das nehme ich überhaupt nicht für selbstverständlich.

00:29:14: Aber genauso kann es halt auch doppelt schwer sein, wenn es dann schlecht läuft oder man sich verletzt oder Krankheitsmäßig Problem hat, hat man natürlich auch viel Input.

00:29:22: Und da würde ich sagen, spüre ich am meisten eigentlich die Auswirkungen.

00:29:26: Sonst im Alltag... mach ich mir dann nicht so viele Gedanken drüber.

00:29:30: Ich ertappe mich schon manchmal dabei, dass, wenn man wo angesprochen wird, und das war jetzt auch vorhin bei dem Lauf, zum Beispiel bei dem Runterlaufen, oben vom Hochzeiger von dem Hotel weg, um überhaupt so ins Tal reinzulaufen, wurde ich schon unheimlich oft angesprochen, ob ich nicht die Ida bin.

00:29:46: Und da fühlt man sich dann schon anders beobachtet.

00:29:49: Es ist einfach, in dem Moment denkt man, okay, hier kennt mich vielleicht wer, dann ... Ja, weiß ich nicht, muss ich auf der richtigen Straßenseite laufen, so in etwa.

00:29:58: Nicht, dass ich mich sonst schlecht verhalten würde, aber man überdenkt halt alles doch zweimal.

00:30:02: Ist es gerade richtig, dass es hier, da gibt es kein Bürgersteig, dass ich hier zeige, okay, ich laufe aber an der Straße runter, nur um halt mein Lauftraining zu machen, ist das korrekt.

00:30:09: Und da denken die, ich bin wahnsinnig.

00:30:11: So halt, also Kleinigkeiten.

00:30:14: Aber sonst im Alltag eigentlich mache ich mir da nicht so viel Gedanken drum.

00:30:18: Wie ist es bei dir?

00:30:21: Ähm ... Ich würde sagen, ich habe auch für mich aufgeschrieben, ich habe solche und solche Tage.

00:30:29: Also bei mir ist das wirklich extrem tagesabhängig und wahrscheinlich auch launenabhängig so ein bisschen, weil ich habe schon viele Tage, wo ich merke, dass ich das extrem schön finde, diese ganze, ich sag mal, diese ganze Reichweite, die man sich aufgebaut hat und auch so ein bisschen den Namen, den man sich aufgebaut hat und so und dieses Gefühl andere.

00:30:49: zu erreichen oder inspirieren zu können.

00:30:51: Ich finde das super schön und wertvoll tatsächlich und was super Besonderes und keine Ahnung, deswegen bedeutet mir das auch sehr, sehr viel und dann möchte ich auch mich dementsprechend investieren und auch zeigen, dass ich das auch zu Recht irgendwie erreicht habe und dass ich das auch ganz arg gesagt wert bin, diese Reichweite zu haben und diese Vorbildfunktionen innen zu haben und so.

00:31:16: Zumindest ging es mir so, auch jetzt zum Beispiel mit Beauty City im Zusammenhang, wo ich da das nicht so gute Rennen hatte, meine Gedanken waren wirklich zu neunzig Prozent im Außen.

00:31:25: Also so dieses, was passiert jetzt, was denken jetzt alle von mir und habe ich jetzt versagt und so.

00:31:30: Und das ist dann vielleicht so ein bisschen dieser negative Part von alledem, wo man sich vielleicht auch einen Ticken zu wichtig nimmt, weil vielleicht interessiert es die meisten auch überhaupt nicht, was man dann in dem Moment macht.

00:31:40: Aber irgendwie macht man sich selbst so groß und ... Das ist dann schon manchmal so, dass ich mir denke, manchmal wäre es auch echt schön.

00:31:47: Ich weiß noch genau, wir sind in den Startbereich vom Uticity rein und da waren halt die meisten, die dort am Start stehen, haben ja einfach nur, sind ja da, um diesen Lauf mitzuerleben und das mitzumachen und eine gute Zeit auf den Trails zu haben für mehrere Stunden.

00:32:01: Und da habe ich mir so ein bisschen gedacht, manchmal wäre es auch echt schön, in dem Start zu stehen und... Die Augen sind nicht auf eingerichtet, sage ich jetzt mal blöd.

00:32:08: Und ich weiß, dass nicht bei jedem Rennen die Augen auf mich gerichtet sind, aber ich hoffe, man versteht, was ich meine.

00:32:12: Also dieses, ich habe jetzt einfach heute eine gute Zeit am Trail und die Zeit ist egal und alles ist egal.

00:32:18: Aber ich glaube, in dem Moment ist ja gar nicht mal die Reichweite, sondern die Favoritenrolle.

00:32:23: Ja, ja.

00:32:24: Klar, deswegen meine ich auch gerade, es gibt viele Rennen, in meinem Fall, wo das nicht so ist.

00:32:28: Aber irgendwie, ja, das ist so... was, wo?

00:32:33: ich glaube, an schlechten Tagen kann ich das nicht so gut wertschätzen oder nicht so gut nehmen oder nicht so gut für mich einteilen wie an guten Tagen.

00:32:42: An guten Tagen stehe ich da und denke mir, geil, ist das cool.

00:32:44: Und ich hab das erreicht und ich bin stolz und an schlechten Tagen hab ich eher so ein bisschen dieses unsichere und ich hab Angst zu versagen.

00:32:52: und was macht das mit meinem Stand in der Trailrunning-Community und so.

00:32:59: Und deswegen ist das bei mir extrem tagesabhängig.

00:33:02: Aber im Alltag, und ich glaube, deswegen bedeutet mir da München auch so viel, ist es nicht so präsent, weil ich da halt voll aus dieser Blase raus kann.

00:33:10: Also, da kann ich einfach voll aus der Trail-Running-Blase raus.

00:33:13: Und dann bin ich nämlich einfach nicht diese von Leistung behaftete Chemie, sondern einfach nur die Chemie.

00:33:19: Und dann tut mir das sehr, sehr gut.

00:33:21: Deswegen, glaube ich, ist mein Alltag da auch sehr befreit von, so wie er halt befreit davon sein kann, weil ich natürlich auch jeden Tag trainiere und jeden Tag ... Trayrunning einfach mein Job ist, aber trotzdem kann ich glaube ich in München dem ganz gut ausbrechen und dementsprechend geht es dann nicht in eine negative Richtung.

00:33:37: Ja, ist auf jeden Fall was anderes, als ich das in Innsbruck habe, das glaube ich.

00:33:40: Aber es war sicher auch einer der Gründe, wieso ich auch so das Bedürfnis hatte, ein bisschen rauszuziehen, ein bisschen nicht mehr ganz in der Stadt zu wohnen, auch ein bisschen meine Ruhe zu haben im Training und so.

00:33:51: Das stimmt auf jeden Fall.

00:33:52: Also diesen Ausflug so ein bisschen habe ich so in dem Sinne nicht, aber... Ich hab halt auch immer das Gefühl, man braucht es halt, oder ich brauch das eigentlich nur, wenn es halt wirklich mir privat nicht gut geht oder

00:34:04: eben

00:34:05: in den Rennen nicht gut gelaufen ist.

00:34:06: Und dann kann man sich auch trotzdem auch in die Berge zurückziehen.

00:34:09: Ich meine, nach der Zugspitze war ich dann oft in dem Biwak auch in der Amglung-Getze.

00:34:14: Und also so Kleinigkeiten, wo ich ja dann schon für mich so eine Art Safe Space habe, wo ich halt denke, okay, jetzt kann ich trotzdem einfach für mich kurz leiden, ohne dass ich mir Gedanken machen muss.

00:34:24: was denkt das Außen?

00:34:25: und wenn es nur für vierundzwanzig Stunden ist.

00:34:28: Ich glaube, das ist einfach ganz wichtig, dass man dafür sich einen Weg findet.

00:34:31: Und ich glaube, wir können da sowieso noch, also wir sind, glaube ich, beim Trailrunning noch sehr gut besient, weil das habe ich voll.

00:34:38: Zum Beispiel bei dem Abend bei der Sports Illustration auch gesehen, wenn du als ein Fußballer bist, das ist ganz anders.

00:34:43: Wie die Augen auf dich gerichtet sind, wie du halt einfach das gewohnt bist, dass du bei jeder Bewegung gefragt wirst, hey, machen wir ein Foto, hey.

00:34:50: Was ist deine Meinung hier zu oder da zu?

00:34:52: Da sind wir sowieso, glaube ich, sehr, sehr glücklich und können froh sein, dass Trailrunning doch noch ein sehr, sehr kleiner Sport ist und es doch eine kleine Bubble ist.

00:35:01: Weil es einfach, ja, wenn man dann so in der Öffentlichkeit zerrissen wird für irgendwie Sachen, wo wahrscheinlich die Öffentlichkeit nicht mal die Wahrheit weiß oder so, das stelle ich mir furchtbar vor.

00:35:11: Da wäre ich gar nicht die Person für.

00:35:12: Da habe ich ein viel zu dünnes Fell für.

00:35:15: Ja, ich denke mir das auch oft tatsächlich, wenn man so ein bisschen von Leuten, die in der Öffentlichkeit stehen, mitbekommt, was sie teilweise abmüssen.

00:35:24: Ich finde aber auch irgendwie sind wir da in Deutschland so ein bisschen anders als in anderen Ländern, gerade wenn man sich halt so Kommentare durchliest unter, weiß ich nicht, Postings in den sozialen Netzwerken, egal ob es ein Leichtathletes, ein Tennis-Spieler oder ein Fußballer, wenn da irgendwas nicht geklappt hat oder einen Wintersportler.

00:35:42: dass da Leute für harte Meinungen haben, dass da Kunden geben, dass da, also das finde ich manchmal, es ist so nicht nur furchtbar, das zu lesen, sondern da denke ich mir, wenn ich halt mir einen Beitrag, weiß ich nicht, über Janik Sinner durchlese und da unter die Kommentare von den Italienern, hier sind so unterstützend das komplette Gegenteil, da sind wir schon, glaube ich, eine harte Gesellschaft, was so was angeht.

00:36:06: Aber ich glaube, da ist auch ganz viel dieses Thema wirklich wieder Social Media.

00:36:10: Es hat halt einfach so und solche Seiten.

00:36:13: Weil man kriegt es halt mit.

00:36:15: Also wenn man Social Media für sich so ein bisschen wegdrücken kann, das war ja auch so.

00:36:19: das, was ich zum Beispiel meinte, wo ich den Utcity Sturm geschaltet habe.

00:36:23: Also die Seite vom Utcity auf Instagram.

00:36:26: Das war so ein bisschen aus den Augen aus dem Sinn.

00:36:28: Also und ich glaube, dass das so ein bisschen... Das ist, was halt dann bei Social Media so schwierig macht, weil du kriegst halt, wenn du es möchtest und es ist ja super schwer, sich da rauszunehmen, das mit was halt passiert und du kriegst die Kommentare mit, die Bilder werden kommentiert oder die... ein Wettkampf, wenn er nicht so gut lief, wird vielleicht auch kommentiert oder es wird darüber berichtet oder wie auch immer.

00:36:50: Und ich glaube, das ist halt so dieser ganz, ganz große Part so schon wieder, der halt alles so zugänglich und offen macht und darlegt.

00:36:57: Und ich glaube, deswegen versuche ich auch wirklich mir selber dann den Gefallen zu tun, wenn ich es halt hinkriege, einfach nicht auf diese und jeder Seite zu gehen und mir Dinge halt nicht durchzulesen, weil dann sehe ich nicht, dann bekomme ich nicht mit und dann ist es mir auch in dem Sinne wurscht.

00:37:12: Und deswegen ist das so ein bisschen mein Vorgehen oder zumindest versuche ich das so zu machen, weil das war ja auch ein bisschen das Thema damals beim OCC, wo ich diesen Artikel gelesen habe.

00:37:23: Der hat so viel mit mir gemacht mental und hätte ich den nicht gelesen, dann hätte ich es nicht mitbekommen.

00:37:30: Aber das ist halt eigentlich noch ein Vorteil, denn wir haben, dass man sich bewusst dazu entscheiden könnte, okay, ich lass so schon wieder einfach zu.

00:37:37: Während, wenn du jetzt ein Fußballer wärst, dann stündet das am nächsten Tag in der Bild-Seitung.

00:37:40: Weißt du, was ich meine?

00:37:41: Klar, natürlich.

00:37:42: Und dann ist es halt nicht nur Social Media, sondern es ist Fernsehen, dann ist es die Printmedien, dann ist es so eine viel, viel größere Welle.

00:37:49: Und das meine ich so ein bisschen.

00:37:50: da, haben wir, glaube ich, mit Trailrunning.

00:37:53: Grundsätzlich noch das Glück, wenn man es jetzt, wenn man die negative Seite betrachtet, dass es halt einfach viel, viel kleiner ist.

00:37:59: Und nicht... Ja, dein Privatleben, deine Entscheidung, dein vielleicht nicht gut gelaufenes Rennen, halt wirklich so breitgetreten wird, dass du dem gar nicht mehr aus dem Weg gehen kannst, weil du es überall siehst.

00:38:09: Das finde ich halt manchmal echt schon auch schrecklich.

00:38:13: Also, ich glaube, es ist auch hoffentlich klar, weil ich sage es nur noch mal, also ich habe jetzt auch nicht mich mit Fußballern verglichen

00:38:20: oder irgendwie sowas.

00:38:21: Aber manchmal hilft halt so ein Rauszoom, um sich da ein bisschen einzuordnen.

00:38:25: Und ja, gerade wenn einem ... Wenn man so ein Problem für sich selber oder merkt, ich kann da grad schwer mit umgehen, wenn man sich dann so ein bisschen raus und denkt, hey, es gibt so viele Leute, denen es wirklich deutlich schlechter geht.

00:38:39: Wenn ich mich von einem negativen Kommentar oder einer negativen Nachricht runterziehen lasse, dann versuche ich das halt immer so ein bisschen.

00:38:45: Was ich denke, okay, das ist jetzt eine Nachricht, aber stell dir vor, in irgendeiner Zeitung oder irgendwer anderes würde dich so zerreißen, wo du nicht mal selber ... dann der Person antworten kannst du und das einfach hinnehmen und schlucken musst.

00:38:56: Das finde ich noch viel schwieriger.

00:38:58: Ja, das ist so ein bisschen dieses Thema Öffentlichkeit.

00:39:01: Also,

00:39:02: ja,

00:39:03: das ist wirklich, ich muss auch wirklich sagen, dass ich da sehr froh bin, wie du es ja auch richtig gesagt hast, dass wir da einfach so nie schick unterwegs sind.

00:39:10: Und ich, keine Ahnung, wir haben ja auch noch nicht mal diese, also ich zumindest habe diese Aage Aufmerksamkeit auf mir auch nicht und trotzdem macht so viel mit mir.

00:39:20: Und deswegen ist es so ein krasses Thema, finde ich.

00:39:23: so interessant, was das mental mit einem machen kann.

00:39:25: Und es ist wirklich wichtig, dass man da, also für mich zumindest, wie sage ich denn, Strategien findet, um das möglichst gut mit sich vereinbaren zu können und mit der eigenen mentalen Gesundheit.

00:39:37: Und deswegen ist bei mir halt so ein Weg, gewisse Dinge halt dann stumm zu schalten.

00:39:41: Wenn ich das Gefühl habe, die Triggern zu viel in mir, dann kann ich das einfach machen und kann mich da rausnehmen und dann kriege ich es nicht mehr mit.

00:39:48: Und deswegen ... habe ich auch manche Medien bei uns im Sport zum Beispiel manchmal stumm geschaltet, weil ich einfach merke, nee, das tut mir jetzt gerade nicht gut, das zu lesen, weil das ist irgendwie eine Meinung von jemandem zu mir oder auch nicht, aber trotzdem interpretiere ich so und dann schalte ich es lieber stumm und dann ist es nicht im Kopf und fertig.

00:40:05: Ja.

00:40:05: Voll.

00:40:06: Und da ist es dann wiederum Fluch und Segen, dass es so ein nischiger Sport ist, weil da natürlich, wenn jemand eine persönliche Meinung zu dir hat und das runterschreibt, manchmal auch so ein bisschen die Objektivität fehlt.

00:40:17: In unserer kleinen Babel, finde ich zumindest.

00:40:19: Da ist es dann wiederum ein kleiner Fluch.

00:40:21: Aber was du eigentlich halt hundertprozent richtig gesagt hast, ist einfach, dass man da eine Strategie für sich finden muss.

00:40:27: Wie gehe ich damit um?

00:40:28: Und wie kann ich das ausblenden?

00:40:30: Wie kann ich das im Idealfall nur zulassen, wenn es für mich positiv ist?

00:40:34: Und dann, wenn ich merke, es zieht mich runter oder gibt mir nur zusätzliche negative Einflüsse, wie gehe ich damit um und kann das ein bisschen von mir wegschieben?

00:40:44: Ich würde jetzt einfach mal die zweite Frage anschließen.

00:40:47: Und wenn gespannt auf deine Antwort, muss ich sagen.

00:40:50: Die Frage kommt von Lorena.

00:40:51: Wenn ihr eure Professionalität als Athletinnen auf einer Skala von eins bis zehn bewerten müsstet, welche Zahl wert ihr?

00:41:00: Also mir ist sofort die Zahl sieben in den Kopf geschossen.

00:41:02: Aber ich weiß gar nicht, ich habe mir gerade überlegt, man kann diese Frage natürlich auch so ein bisschen verschieden deuten.

00:41:08: Also ich habe jetzt mit Professionalität so ein bisschen verstanden, wie ich.

00:41:13: wie professionell ich an mein Sein als Athletin rangehe.

00:41:17: Hast du es so aufferstanden?

00:41:19: Ja.

00:41:20: Doch, ich finde auch, also ich hab genau deswegen wollte ich das eigentlich fast anfügen.

00:41:24: Was war dein Bauchgefühl zuerst?

00:41:25: Weil bei mir war das sofort die sechs.

00:41:27: Und dann, je mehr man drüber nachdenkt, wo orten man sich dann ein?

00:41:30: Weil als ich dann mehr drüber nachgedacht habe, habe ich mich bei einer sieben eingeordnet.

00:41:34: Aber mein erstes Bauchgefühl war ne sechs.

00:41:38: Und ich finde es spannend, aber gesagt du zuerst.

00:41:40: Also, was sind für dich so Bereiche?

00:41:43: Was hast du da jetzt für dich so?

00:41:45: Warum ist es bei dir eine Sieben?

00:41:47: Also, bei mir war tatsächlich das erste Bauchgefühl sofort eine Sieben.

00:41:51: Ich finde schon, dass ich sehr professionell geht, wenn es halt um dieses Disziplin haben geht oder den Trainingsplan abarbeiten, sich daran halten, eben was wir vorhin auch gesprochen haben, für Zicht zu üben.

00:42:03: Kann ich in dem Sinne sehr gut und mache ich auch gut und gerne und macht es auch schon jahrelang.

00:42:07: Und was das alles angeht, bin ich schon sehr professionell.

00:42:10: Ich bin professionell, was meine ganzen Partner und Sponsoren angeht.

00:42:14: Ich bin verlässlich.

00:42:16: Was dieses ganze strukturelle Gerüst angeht, würde ich sagen, schon professionell.

00:42:21: Und deswegen ist da sofort diese Sieben gekommen.

00:42:24: Wenn man aber jetzt zum Beispiel von der Leistung spricht, da habe ich mich dann so ein bisschen gefragt, bin ich da auch eine Sieben.

00:42:31: Bin ich wirklich ... in dieser, also in der schon eher professionellen Riege unterwegs, oder wo würde ich mich da einreihen, aber finde schon auch, ja, also ich bin jetzt definitiv nicht Weltspitze, aber ich bin jetzt auch nicht irgendwo im Mittelfeld, deswegen finde ich da eine Sieben auch in Ordnung, wo ich mir allerdings Punkte abgezogen habe in Sachen Professionalität, ist so dieses ganze Detaillierte.

00:42:54: Also zum Beispiel... das Thema Ernährung.

00:42:57: Ich will es nicht sagen, dass Kontrolle bei Ernährung gut ist.

00:43:02: Und ich bin da ja auch durchaus ein geprägtes Kind, aber ich merke schon, dass ich das manchmal einfach noch nicht so richtig durchdenke, so wie man es, glaube ich, durchdenken sollte, wenn man so ein Trainingspensum hat wie wir.

00:43:13: Ich nehme das manchmal ein bisschen auf die leichte Schulter und das ist zum Beispiel beim OCC ist es mir auf die Füße gefallen, dass ich mir gar keine Gedanken gemacht habe, okay, was muss ich jetzt wie noch zu mir nehmen, damit ich eben keine Mängel entwickelt, damit ich keine Krämpfe kriege und so weiter.

00:43:26: Das ist dann bei mir manchmal so eine Unsicherheit und so ein, ich will bloß nicht in alte Muster verfallen, im Thema Ernährung, dass ich es dann komplett schleifen las und so von mir weghalte, dass ich dann potenziell also einen Mangel hinnehme, wie ich habe zu wenig Eisen in mir oder ich habe zu wenig Magnesium genommen oder was auch immer und habe dann Mängel und kann nicht gut laufen.

00:43:48: Das ist zum Beispiel was... Da bin ich vielleicht noch ein Tekken unprofessionell oder auch naiv auf eine beschützende Art und Weise für mich selbst und auch so dieses ganze Thema Trainingswissenschaften.

00:43:59: Und wie kann man das jetzt sinnvoll gestalten?

00:44:01: Wie kann man da ein bisschen professioneller umgehen mit der Entwicklung, die wir im Trailrunning haben?

00:44:08: Das sind alles so Dinge.

00:44:08: Da bin ich halt voll der Emotionsmensch und bin halt so immer noch so vom Bauchgefühl überzeugt.

00:44:14: Und ich will nicht sagen, dass das unprofessionelles.

00:44:16: Ich finde das eigentlich was sehr Schönes.

00:44:18: Aber ich glaube, mit der Entwicklung, die wir gerade im Sport haben, muss man schon so ein bisschen auch hier und da dann noch an solchen Detail-Schrauben drehen, um mit der Leistung von den anderen mitgehen zu können.

00:44:29: Und ich glaube, da bin ich manchmal noch so ein bisschen, ja, nee, brauche ich nicht oder will ich nicht, interessiert mich nicht.

00:44:35: Und lass da vielleicht dann noch ein bisschen was liegen.

00:44:37: Und da bin ich wirklich ein bisschen unprofessionell, glaube ich, unterwegs.

00:44:40: Und deswegen habe ich mir am Ende eine Sieben gegeben.

00:44:44: Also mein Bauchgefühl war eben erst ne Sechs und dann hab ich mehr so in diese Richtung gedacht, die du jetzt am Ende hattest.

00:44:49: Ich hab dann überlegt, okay, bei Ernährung ist aber wirklich noch viel ausbaufähig.

00:44:53: Gerade weil halt einfach im Rennen und vorm Rennen viel bei mir mit dem Stressmagen und mit den Problematiken zusammenhängt, ist da der Fokus viel mehr auf, okay, wie kann ich überhaupt was drin behalten als okay, wie bin ich optimal eigentlich fast schon overfühlt.

00:45:07: Also wirklich, das ist so ein bisschen, da ist auf jeden Fall für mich voll viel Luft nach oben.

00:45:12: dann habe ich zum Beispiel Schlaf.

00:45:14: Das ist einfach super wichtig.

00:45:15: Vor allem, wenn man viel trainiert, ist es so ein großer Regenerationsfaktor.

00:45:20: Und ich habe jetzt meine Jahreszusammenfassung gesehen und mein durchschnittlicher Schlaf pro Nacht ist sechseinhalb Stunden.

00:45:26: Und das ist natürlich absolut nicht genug.

00:45:28: Selbst wenn ich mir das erklären kann, weil ich einfach ja privat nicht so das beste Jahr hatte und deswegen auch einfach viele Nächte wach lag oder ... wenn ich so viel geschlafen habe und es nicht grundsätzlich zeigt, dass ich nicht genug schlafe, weil ich habe mich seit September, würde ich sagen, voll darauf konzentriert, dass ich wirklich viel, viel Regeneration gut mache mit viel Schlaf und trotzdem ist halt dieser Schnitt insgesamt einfach schlecht und was, wo ich sagen würde, spricht null für Professionalität.

00:45:55: Und dann das Thema Hitze-Training mache ich überhaupt nicht.

00:45:58: Das Thema Alternativ-Training mache ich, finde ich, total wenig, also so wie es mir ... passt viel mehr, also mir macht einfach nicht so viel Spaß, deswegen mache ich nicht so viel Alternativ-Training.

00:46:09: Dann das Thema mentales Training, mentale Stärke und Krafttraining, das sind Sachen, an denen ich gerade viel arbeite, jetzt gerade im Winter und mir auch bei beiden ja Unterstützung gesucht habe.

00:46:20: Und ist was, wo ich auf jeden Fall gerade eben einen Fortschritt mache, aber was natürlich noch lange nicht da angekommen ist, wo es halt idealerweise sein sollte und einfach weil ich dann so viele Faktoren hatte, wo ich gemerkt habe, okay, ich habe so viel Luft da überall nach oben.

00:46:33: habe ich dann gedacht, ja, ne Sex ist schon das eheste.

00:46:36: Und dabei würde ich auch sagen in Sachen Disziplin und ja, halt Athleten sein, finde ich, dass ich das sehr, sehr gut alles kann.

00:46:44: Aber wenn ich dann so in diese dreiche Regeneration gehe, dann bin ich halt auch, ja, weiß ich nicht.

00:46:51: Ich glaube, es ist nicht nur schlecht zu sagen, da habe ich viel Luft nach oben, sondern es kann schon auf was Positives sein.

00:46:56: Aber da habe ich mich dann eher beinahe Sex wiedergefunden.

00:47:00: Also ich glaube, dass das schon auch eine sehr, bei uns Beinen, eine sehr strenge Herangehensweise ist.

00:47:06: Weil natürlich, wenn wir jetzt, also wenn, keine Ahnung, also eine Zehn würde ich fast niemandem geben, tatsächlich, weil ich bin mir ziemlich sicher, dass alle irgendwo eine Baustelle haben und ich finde eigentlich, tatsächlich ist es was Cooles.

00:47:21: Weil das immer, wie du gerade richtig gesagt hast, das lässt noch Luft zu.

00:47:25: Und das lässt noch eine Entwicklung zu.

00:47:27: Und das heißt, es ist noch nicht stagnation.

00:47:30: Das ist nicht dieses, okay, so gut bin ich halt und mehr geht nicht mehr.

00:47:32: Sondern es ist immer okay.

00:47:34: Und das haben Guy und ich zum Beispiel jetzt auch gemacht.

00:47:36: Welche Schrauben wollen wir drehen für im Jahr im Jahr?

00:47:38: Um noch Leistung zu optimieren und so.

00:47:41: Und das finde ich eigentlich super spannend.

00:47:43: Aber ich merke halt, bei mir ist schon oft so dieses, nur das interessiert mich nicht.

00:47:48: Und dann ist es so im Kopf drin, so zum Beispiel Trainingswissenschaften oder auch Produkt bezogen.

00:47:53: Das sind so, nee, das interessiert mich nicht, will ich nicht.

00:47:56: Aber ich hab das Gefühl,

00:47:57: bei dir ist es schon manchmal so, dass das zwar dein Ansatz ist, aber dann arbeitet es doch und dann nach so ein paar Wochen oder Monaten gibst du dem voll und ganz eine Chance.

00:48:04: Also du bist nicht grundsätzlich stur, würde ich nicht

00:48:06: sagen.

00:48:06: Nee, nee, das stimmt.

00:48:07: Ich bin erstmal stur und aber auch ganz prinzipiell.

00:48:12: So erstmal aus Prinzip, nein.

00:48:14: Aber dann

00:48:15: arbeitest

00:48:15: du es doch mit rein.

00:48:16: Also auf jeden Fall eine Stärke.

00:48:19: Ich finde, wo du auch auf jeden Fall recht hast, du hast gesagt, es gibt so ein paar Sachen, wo du dann auch merkst, okay, aber da tut es mir vielleicht auch ganz gut, dass ich diese emotionale Distanz dazu habe oder dass ich das nicht mache.

00:48:31: Und das glaube ich halt auch.

00:48:32: Es ist total persönlich abhängig, wie viel und bis zu welchem Grad tut mir gut, weil ich weiß, wenn man sich bei allem zu sehr versteift und zu wenig.

00:48:43: Lockerheit drin ist, dann tut es mir persönlich auch nicht gut.

00:48:46: Und das ist auch so das, was ich jedes Mal sehe, wenn man so Athletencamps oder so macht.

00:48:50: Natürlich kriegt man mit wie akribisch sind andere in den Bereichen Ernährung, Schlaf, Regeneration.

00:48:57: Was machen die nie am Alltag anders und das kann inspirieren.

00:49:00: Aber ich habe mich auch oft dabei schnell gehabt, dass ich gedacht habe, oh Gott, wäre gar nichts für mich.

00:49:04: Wenn ich das jetzt auch noch mache, dann ist mir der Preis viel zu hoch.

00:49:06: Das habe ich auch schon oft gedacht.

00:49:08: Und ich finde, das ist auch wichtig, dass man vielleicht ... auch erkennt, in welchem Rahmen brauche ich für mich halt, wie viel Disziplin und in welchem Rahmen tut es mir auch gut, einfach eine gewisse Luft für Lockerheit zu lassen.

00:49:23: Und ich glaube, also das meinte ich auch vorhin zum Beispiel im Bereich Ernährung, weil wir haben ja jetzt auch bei Tarek seit letztem Jahr, glaube ich, eine Ernährungsberaterin bei uns im Team.

00:49:33: Und da habe ich mich bisher tatsächlich komplett gesperrt, mich mit ihr zu unterhalten, weil ich einfach weiß, ich will nicht zu viel Kontrolle in meinem Ernährungsverhalten drin haben, weil es mir nicht gut tut.

00:49:43: Und gleichzeitig aber, ich habe jetzt auch noch mal mit Memgie auch drüber gesprochen, merke ich aber, ich brauche eine gewisse Struktur, weil sonst verfall ich tatsächlich in damalige Gedankenschleifen leider.

00:49:56: Und deswegen tut es mir vielleicht gut so ein bisschen so ein... eine Art Plan zu haben, der mir gut tut, der mir dann hilft, nicht in so ein Defizit zu verfallen wie beim OCC.

00:50:06: Und deswegen ist dann vielleicht so eine Balance da ganz wichtig.

00:50:09: Aber ich merke schon, wenn ich zu kontrolliert werde, weil ich eh so ein Kontrollfreak bin hier und da, dann wird es zu starre und dann verfange ich mich in Strukturen und Gedanken und auch Ängsten und Unsicherheiten und dann dreht sich es um in eine negative, in einen negativen Kreis und das ist schade.

00:50:26: So war es im Yutti City ja auch.

00:50:27: Und deswegen, glaube ich, ist da immer so eine Balance super wichtig.

00:50:32: Und deswegen habe ich mir am Ende auch eine Sieben gegeben, weil ich schon finde, viel stimmt schon und ist auf dem richtigen Weg und entwickelt sich positiv.

00:50:39: Und deswegen ist so eine schöne Sieben eigentlich bei mir schon ganz gut, finde ich.

00:50:47: Ja, ich finde, es ist ein super spannendes Thema.

00:50:48: Also auch, wie man sich dann selber dabei ertappt, wie man sich Gedanken macht, was mache ich eigentlich gut, was nicht.

00:50:54: Nicht, dass ich sonst nicht machen würde.

00:50:55: Und gerade zum Ende der Saison mit den Gedanken zur nächsten Saison macht man sich natürlich immer mehr Gedanken.

00:51:00: Aber ich finde es einfach spannend, selber für sich festzustellen, okay, wo habe ich am meisten Luft nach oben?

00:51:07: Was möchte ich jetzt angehen fürs nächste Jahr?

00:51:09: Was einfach so Kleinigkeiten sein können?

00:51:11: Also bei mir ist es halt echt Schlaf, Mentaltraining, Krafttraining im Augenblick.

00:51:16: Und wenn das gut klappt, dann fein kann ich nächstes Jahr neu überlegen.

00:51:20: Wenn das schlecht klappt, weiß ich nicht, muss ich um überlegen.

00:51:23: Es ist ja einfach immer so ein bisschen schauen, wo kann ich dran drehen, was passt noch nicht so.

00:51:28: Aber man muss, wie du schon sagst, vielleicht auch feststellen, was kann ich dafür gut?

00:51:32: Ja, und ich finde es schon auch wichtig, weil auch so dieses Thema Schlaf zum Beispiel.

00:51:37: Das klingt jetzt im ersten Moment ein bisschen einfach, finde ich so.

00:51:39: Ja, dann schlafe ich halt mehr.

00:51:41: Aber man muss schon auch sagen, auch das Thema Schlaf ist ja dann muskalkuliert sein, weil... dann muss man ja um die und die Uhrzeit ins Bett gehen, wenn man um die und die Uhrzeit aufstehen muss, vielleicht durch Uni, Job, whatever, oder auch Training, was auch immer.

00:51:56: Das heißt, man muss da und da ins Bett gehen.

00:51:57: Das heißt, man muss schon wieder, man muss den Schlaf kontrollieren und auch auf gewisse Dinge verzichten, wie jetzt zum Beispiel in meinem Fall auch hier und da mal, nicht, dass ich das oft mache, aber... Feiern gehen oder mal abends etwas länger irgendwo bleiben oder auch mal versumpfen dürfen, weil es ist ja Wochenende.

00:52:16: Das gibt es bei uns super selten.

00:52:18: Und jetzt zum Beispiel dieses Wochenende habe ich mir gedacht, nee, es ist jetzt einfach auch mal Weihnachten und ich darf mal einen Abend mir erlauben, ein bisschen länger zu sein und vielleicht sogar echt spät ins Bett zu kommen, vielleicht sogar ein Glas irgendwas zu trinken, keine Ahnung, ein bisschen... mal loslassen dürfen, ohne dass im Kopf gleich passiert, ich hab ja am nächsten Tag zwei Einheiten und ich muss da und da aufstehen, damit ich hier und da genug Regeneration dazwischen hatte.

00:52:44: und was ess ich dann?

00:52:45: und wann ess ich dann, weil das sind schon alle Sachen, die passieren sofort.

00:52:48: Und das ist ja auch Teil der Professionalität, dass man so vorausschaut und vorausdenkt und zu gewissen Dingen nein sagt und dann eben bei einer Party um zehn geht, damit man noch genug Schlaf kriegt.

00:52:58: Aber da hab ich mir dann auch gedacht, wenn das die ganze Zeit passiert, ist es echt auch... einengend und auch auf eine gewisse Weise schade, weil man verpasst natürlich auch Sachen.

00:53:08: Und deswegen habe ich mir zumindest für dieses Wochenende vorgenommen, nee, jetzt sind mal ein paar Tage Weihnachten.

00:53:16: Ja, dieses Verpassen, das habe ich nicht so, aber eben was schon darunter leidet, ist das Sozialleben.

00:53:21: Und gerade seit ich den Trainer gewechselt habe und einfach viel auch diese Doppelteinheiten habe, natürlich muss man dann die dazwischen auch eine gewisse Anzahl an Stunden haben.

00:53:29: dann weiß man, man muss morgens früh raus und dann rechn ich vorher schon, wann muss ich abends schlafen gehen?

00:53:34: und dann, ich brauche mal im Auto halt noch mal eine halbe Stunde in die Stadt oder aus der Stadt und fahre ich halt abends nicht mehr mit Freunden treffen.

00:53:40: oder ich war letzte Woche zum Beispiel bei einem Buchrelease von der Pauline und es war ein richtig schöner Abend.

00:53:46: und ich war vorher schon so müde, weil ich zwei Trainingseinheit hatte und hab die ganze Zeit gedacht, oh, ich hoffentlich bin ich jetzt nicht so müde.

00:53:53: und dann war es ein so, so schöner Abend.

00:53:55: und trotzdem war ich die erste, die gefahren ist, weil ich halt dachte, ich muss jetzt noch eine halbe Stunde fahren und dann Morgen habe ich schon wieder so früh Training, dann muss ich halt noch auf genug Schlaf kommen und habe mich dann beim Hochfahren eigentlich geärgert, weil es so ein schöner Abend war und ich die erste war, die gegangen ist.

00:54:08: Und das sind schon so Sachen, wo ich denke, okay, mancher muss man da halt locker sein.

00:54:14: Auf der anderen Seite, wenn es sich dann so miert, also jetzt gestern zum Beispiel war ich um sechs auf dem Laufband, weil ich wusste, ich hatte dann im Tag halt in Garmisch, in Innsbruck so viele Termine, wenn recht viel hin und her gefahren, aus dem Pizzteil, damit ich beim Training hinkomme.

00:54:26: muss halt einfach ich früh aufstehen.

00:54:28: Und wenn man das dann so zwei, drei Tage hintereinander hat, ist man wieder so müde, dass ich merke, okay, es hat einen negativen Einfluss auf mein Training.

00:54:34: Und was ist mir dann wichtiger, das Sozialleben oder die Regeneration und diese Gedankenspule?

00:54:39: Oh, da finde ich mich dann halt wieder.

00:54:41: Und da muss man halt immer so ein bisschen schauen.

00:54:44: Über Weihnachten gebe ich dir da voll und ganz recht.

00:54:46: Ich werd auch, wenn ich jetzt nach Hause zur Familie fahre.

00:54:48: abends mit der Familie zusammensetzen und nicht sagen, ja, jetzt ist es neun Uhr, ich gehe dann schlafen, dass ich morgen schön um sechs trainieren kann.

00:54:56: Also, dass du dir wirklich macht.

00:54:57: Der Völlige ist auf der Link.

00:55:00: Ja,

00:55:00: man muss halt echt mit dem

00:55:02: Weg finden.

00:55:03: Es ist echt nicht einfach auch fürs Umfeld nicht.

00:55:05: Ja, und dann stell dir mal vor, die Leute, die ja dazu dann noch acht Stunden ins Büro gehen oder in einem Schichtdienst arbeiten im Krankenhaus, die das Trainingssozial leben und... So einen körperlichen Job noch dazu vereinbaren müssen, das ist halt nochmal was ganz anderes.

00:55:19: Und im Idealfall oder in irgendeinem Fall dann auch noch Kinder dazu.

00:55:25: Ja gut, also ich will es aber auch mal nicht klein, also wir haben schon auch, also gerade in der letzten Zeit bei mir war es schon auch eine Balance aus, ich sage jetzt mal noch, einem richtigen Job oder wie auch immer und dem Job als Athletin.

00:55:39: Und ich bin da schon auch gemerkt, ich komme jetzt gerade wirklich an meine Grenzen bis hin zu.

00:55:45: Und das hattest du ja auch schon auf dem Zusammenhang mit Uni oder so.

00:55:47: Man muss mal eine Trainingseinheit sausen lassen.

00:55:49: Es geht nicht anders, ich dreh sonst durch.

00:55:52: Und ich glaube, das sind halt alles solche Dinge, die... Und ich glaube wirklich, da sind wir zwei sehr ähnlich Täter, es vielleicht gar nicht so schlecht, ein bisschen Leichtigkeit zuzulassen.

00:56:04: Es ist, aber es fällt mir wirklich schwer, das zu tun.

00:56:07: Also ich bin einfach kein leichter Mensch, ich bin ein sehr kontrollliebender Mensch und deswegen ist es manchmal wirklich schwer, das dann zuzulassen.

00:56:14: Ja, das verstehe ich.

00:56:16: Nein, ich wollte auch nicht sagen, dass wir da nebenbei nicht, also gerade was ich gestern gemeinte, wieso ich um sechs trainieren war, natürlich ist es, weil der Rest des Tages Job war, professionelle Sachen waren, aber ich glaube nach außen wirkt es halt oft nach Spaß, Spaß, Spaß und nicht, das ist Teil des Jobs.

00:56:32: Das glaube ich einfach, was ich damit sagen wollte.

00:56:36: Na gut, jetzt sind wir richtig ins Reden gekommen.

00:56:38: Ja,

00:56:38: was ein cooles Thema.

00:56:39: Ich

00:56:39: habe noch ein kleines Wissen Weekly mitgebracht.

00:56:42: Jawohl!

00:56:47: Das Wissen Weekly wird euch präsentiert von EXACT, die App für alle LäuferInnen mit Rehab, Prehab und sogar Trainingsplänen für Einsteiger.

00:56:56: Ja, wir lernen nochmal was.

00:56:58: Wir lernen nochmal was.

00:56:59: Kurz

00:57:00: vor Weihnachten nochmal die Ohren spitzen.

00:57:03: Genau.

00:57:04: Und zwar habe ich heute das Thema Schienenbein-Kantensyndrom mitgebracht.

00:57:07: Auch bekannt... Das ist

00:57:08: wirklich ein crazy Thema davor.

00:57:11: Auch bekannt als Schinsplins oder medizinisch als mediales Tibia-Kantensyndrom.

00:57:18: Kimi, hattest du schon mal Erfahrungen beim Schienenbein-Kantensyndrom oder mit einer Reizung oder Entzündung?

00:57:24: Nein, ich klopfe gleich mal

00:57:25: auf mein Tisch.

00:57:25: Klopfe auf euch bitte.

00:57:27: Ja.

00:57:28: Es ist ein häufiges Überlastungssyndrom bei Läufern und... Bei meiner Recherche habe ich gefunden, dass sogar bis zu zwanzig Prozent aller Trainingsausfälle von Läufern auf das Schien-Mein-Kanten-Syndrom zurückzuführen sind.

00:57:39: Und das finde ich ganz schön viel.

00:57:41: Deswegen habe ich gedacht, das ist vielleicht ein ganz spannendes Thema.

00:57:45: Und Thema Läuferknie hat das du schon vor ein paar Wochen.

00:57:48: Da knüpfe ich jetzt halt so ein bisschen mit einer anderen Problematik dann an.

00:57:53: Es handelt sich beim Schien-Mein-Kanten-Syndrom um eine Ansatzreizung der Muskulatur, vor allem eben das tibiales Posterior, das ist der hintere Schienbeinmuskel und das, da weiß ich jetzt nicht, ob ich es richtig ausspreche, Soleusmuskels, also das ist der Wadenmuskel, der unter dem Zwillingswadenmuskel liegt und zwar durch Überbeanspruchung.

00:58:13: Also es ist eine Reizung der Muskeln, Sehen und der Knochenhaut entlang der Schienbeinkante.

00:58:19: Typische Symptome und da findet sich jetzt vielleicht der ein oder andere wieder, sind Schmerzen an der inneren Schienbeinkante, anfangs nur bei Belastung später dann aber auch in Ruhe.

00:58:28: Druckschmerz und manchmal sogar eine leichte Spellung oder Rötung.

00:58:33: Und ich erinnere mich, ich habe bei meinem ersten Trans-IPen-Round damals, bei einer anderen Läuferin, die hatte damit Probleme schon vor dem Lauf.

00:58:42: Und die hat dann in dem Lauf, es ist halt von Tag zu Tag schlimmer geworden und man hat so echt am Tag vier oder so richtig eine Rötung gesehen und ich war total schockiert.

00:58:50: Ich kannte schon auch so Schienbein-Kanten-Reizungen, also dass man so leicht weh getan hat und das dann nach ein bisschen Trainingsreduktion und Physio wieder gut gewesen ist, aber dass es so richtig rot war, da war ich richtig schockiert, das hat sich bei mir voll eingebrannt.

00:59:06: Ursachen können halt seinen Laufen auf harte oder viel schräg im Untergrund, Trainingssteigerung, die einfach zu schnell ist, also sowohl beim Umfang als auch bei der Intensität, dann ein großer Punkt, da müssen wir jetzt alle an mich denken, abgenutzte oder ungeeignete Laufschuhe, auch zu kleine oder nicht gut passende.

00:59:27: Weil das dann wiederum zu Fehlstellungen führt.

00:59:30: Oder es kann natürlich auch Fehlstellungen sein, die einfach körperlich bedingt sind, jetzt nicht nur durch die Schuhe.

00:59:34: Zum Beispiel die Überpronation oder die Ex oder O-Beine.

00:59:38: Oder einfach eine schwache Waden oder Fußmuskulatur.

00:59:41: Dass einfach so der Gegenspieler nicht so stark ist.

00:59:44: und ja, dann dadurch Schwächen und dann Schmerzen entstehen.

00:59:48: Und beim Schien-Mein-Kanten-Syndrom ist es schon auch so, je länger das dauert, also je länger ich damit trainiere, obwohl ich das habe, weil ich einfach den Schmerz irgendwie akzeptiere.

00:59:56: Das länger sind dann halt auch die Schmerzphasen.

00:59:58: Also es kann gut sein, dass es am Anfang einfach nur, bevor ich so richtig warm bin, wehtut, die erste halbe Stunde und dann weg ist.

01:00:04: Aber es ist wohl so, und ich kann auch Erfahrungsgericht sagen, dass es stimmt, dass es halt nicht von alleine besser wird.

01:00:10: Also es wird dann eher diese Schmerzphase immer länger, je länger ich damit laufe.

01:00:17: Und ja, was kann man dagegen machen, egal ob man es jetzt schon hat oder vorbeugend, ist auf jeden Fall wichtig.

01:00:23: dass man den Übungen für Wade und Schienwein macht, dass man Kräftigungsübungen macht, vor allem langfristig ist das eben wichtig, die Unterschenke und die Fußmuskulatur zu kräftigen.

01:00:30: Und da hilft eben auch die Exact-App, wo man halt eine Anleitung hat, genau für welche Bereiche, was muss ich ansteuern, wie lange, wie oft pro Woche, damit man halt einfach selber das ein bisschen aus der Hand, oder aus der Hand gibt es vielleicht falsch gesagt, aber da man das Gefühl hat, okay, ich werde jetzt dran erinnert, ich muss jetzt hier noch meine Fußmuskulatur stärken.

01:00:50: Und ich muss zum Beispiel sagen, ich mach dafür im Moment richtig viel.

01:00:52: Also ich hab dreimal die Woche echt Fußstabis.

01:00:55: Und dann helfen eben konkrete Dehn- und Kräftigungsübungen.

01:01:00: Wenn's schon so weit ist, dass man eine Problematik hat, also man diese Schinsblins schon hat, hilft halt Trainingspause, Trainingsreduktion, Alternatives Training, egal ob das Schwimmen ist, Radfahren oder vielleicht auch Aquajoggen, alles was halt nicht wehtut.

01:01:13: Du lachst, Aquajoggen ist eigentlich ein gutes Alternativ-Training, es macht vielleicht viel

01:01:18: Spaß.

01:01:19: Also da stimme ich jetzt nicht zu, es macht nicht Spaß, aber es ist ein gutes Alternativ-Training.

01:01:23: Ja, und das stimmt.

01:01:24: Ja, kühlen hilft, entzündungshemmende Maßnahmen helfen.

01:01:29: Und was bei mir auch immer hilft, und das ist kein Geheimtipp, weil viele kennen das, aber das ist so ein Topfenwickel.

01:01:35: Also man macht möglichst fetthaltigen Topfen drauf und dann so Frischhaltefolie herum, lässt das drauf, bis es warm wird und macht das dann ab.

01:01:42: Das zieht auch so ein bisschen die Entzündung raus und kühlt gleichzeitig.

01:01:47: Ja, das ist so ein bisschen... meine Strategie da.

01:01:50: Und natürlich halt dann dazu die Kräftigung, die Dehnung und so ein bisschen überlegen, okay, wo muss ich vielleicht ein bisschen was umstellen und auf jeden Fall halt vor allem im Training erst mal rausnehmen.

01:02:01: Ja.

01:02:01: Ja.

01:02:03: Das war das Thema Schemenmeinkantensyndrom.

01:02:05: Also ich finde, was ich immer wieder gerade bei uns wiederholt, an Thema Krafttraining, Kräftigung, Stabi, Mobilisation und so weiter und so fort, ich finde, was du gerade sehr schön noch angebracht hast, Fuß.

01:02:18: Mobilisation, Fußstärkung.

01:02:20: So ein wichtiges Thema.

01:02:22: Das Thema Füße, wirklich.

01:02:24: Das ist einfach was, das darf man nicht unterschätzen.

01:02:26: Gerade in Zeiten von Carbon stärken eure Füße, investiert in eure Füße.

01:02:31: Sie tragen uns über die Trails.

01:02:33: Ja, auch das Ausrollen.

01:02:36: Das hilft genauso viel.

01:02:38: Aber die Ida meint jetzt nicht die Zehen ein oder ausrollen, sondern

01:02:41: wirklich das

01:02:42: Füße.

01:02:44: Das habe ich auch ganz brav machen müssen.

01:02:45: Ich habe danach schön mit dem Golfball ausgerollt.

01:02:48: die Schienenbeine und die Baden mit der Rolle ausgerollt, aber musste ich halt auf alles, weil halt alles einfach ein bisschen weh getan hat.

01:02:56: Ja, lauft einfach nicht mit so kleinen Schuhen, mit dem passenden Schuhewerk, mit Schuhewerk, was noch gut profiliert ist, mit Schuhewerk.

01:03:03: Ja, vielleicht hilft auch manchmal externe Hilfe, dass da jemand anderes drauf schaut, ist mein Laufschritt, ist die Pastas oder habe ich da irgendwie eine Pronation, aber ja, grundsätzlich lässt sich sagen, mit Muskulatur, also mit ... Kräftigungsübungen mit Mobilisation kann man so vielen Verletzungen entgegenwirken und das ist so ein bisschen das Hauptlearning, glaube ich, dieser Rubrik.

01:03:24: Und es ist ja auch super cool, wenn man sich mal darüber, weil das habe ich zurzeit immer im Fitnessstudio, wenn man sich überlegt, dass man eigentlich durch Kräftigungsübungen den eigenen Körper so stabilisieren kann und kräftigen kann, dass er im Stande ist, all diese Dinge, die wir besprochen haben, Läuferknie, Schienenbeinkantensyndrom, whatever.

01:03:44: im besten Fall auszu- oder vorzubeugen, wie cool ist es?

01:03:49: Und deswegen ist es, also ich muss wirklich sagen, ich stelle es immer wieder fest, ich bin inzwischen wirklich ein Riesenfan von Fitnessstudio.

01:03:56: Es ist einfach cool, weil man wirklich dadurch einfach so viel besser machen kann und stabilisieren kann und vorbeugen kann.

01:04:03: Und deswegen geht Pumpen, Leute.

01:04:05: Und hört dabei Materia.

01:04:08: Ja, oder wenn man hätte dich ins Fitnessstudio will.

01:04:10: Also es wäre jetzt gelogen, wenn ich sagen würde, ich freue mich auf die Fußstabis.

01:04:14: Aber wenn man halt am Abend ein bisschen Fußstabis macht, selbst wenn man am Anfang denkt, man, dafür würde ich jetzt lieber nochmal eine halbe Stunde laufen gehen oder drei, vier Kilometer an meine Einheit dranhängen als vorher aufzuhören und dafür ein bisschen Fußstabis und Mobilisation zu machen, auf Dauer ist das halt die viel bessere Lösung, weil es hilft einem nicht, wenn man erst mal mehr laufen und mehr Kilometer dranhängen kann und dann kommt dafür die lange Verletzungspause.

01:04:35: Das muss man sich da immer vor Augen führen.

01:04:38: Der große Vorteil von der Exact App ist da zum Beispiel, wenn man daheim trainieren möchte und daheim seine Stabis machen möchte, macht man einfach die App an, hat da den Trainingsplan parat und griffbereit und kann sich dabei was angucken, vielleicht zum Beispiel den Podcast mit Felix Lobrecht.

01:04:55: Oder auch einfach unseren Podcast hören.

01:04:56: Oder unseren.

01:04:57: Nein.

01:05:00: Nee, also es gibt wirklich schöne Möglichkeiten, wie man Stabitraining, Mobilisierung und so weiter Kräftigung in den Alltag integrieren kann.

01:05:07: Selbst nach einem langen Arbeitstag daheim, wenn es nur zwanzig Minuten sind, die ExactApp weiß rat, Leute.

01:05:15: Ganz genau, das hast du sehr schön zusammengefasst.

01:05:18: Und ich glaube, wir haben jetzt, wir haben über eine Stunde aufgenommen.

01:05:22: Das ist für uns eine

01:05:22: relativ

01:05:23: lange Folge.

01:05:24: Ja.

01:05:25: Okay, mich freu mich so auf unsere Weihnachtsfolge.

01:05:26: Ich bin schon eine kleine Überraschung vorbereitet und ich weiß, Du wirst es erst nicht gut finden, aber dann wirst du es gut finden, wie du willst.

01:05:33: Was hast du vorbereitet?

01:05:35: Ja, vielleicht danach.

01:05:38: Ah, deinen Tanz, den du uns immer noch schuldest.

01:05:40: Nein,

01:05:42: das kann ich versichern.

01:05:43: Aber du hast vorhin eine Weihnachtsperformance versprochen.

01:05:45: Also, du übst jetzt fleißig Weihnachtsglieder, ja?

01:05:49: Ich habe Weihnachtslied versprochen,

01:05:51: keine Weihnachtsperformance.

01:05:53: Okay, ich singe was.

01:05:55: Ich singe bei der nächsten Aufnahme in die Begrüßung rein.

01:05:58: Oh wow, okay, also wir haben nächstes Mal eine Gesangstarbietung.

01:06:04: Wir haben eine kleine Überraschung und ich habe eine Überraschung für Kimi und die Überraschung.

01:06:07: Also mal schauen.

01:06:08: Toll,

01:06:09: okay, ich bin gespannt.

01:06:10: Weihnachtsfolge.

01:06:13: Sehr schön.

01:06:14: Dann

01:06:15: rappen wir mal ab.

01:06:16: Ich wünsche dir und allen unseren Hörerinnen und Hörern eine schöne Weihnachtszeit.

01:06:21: Ich meine ... Wenn wir uns hören, ist das der fünfundzwanzigste.

01:06:23: Deswegen schon mal eine besinnliche ruhige Zeit mit der Familie und genießt es.

01:06:29: Man kann auch beim Laufen mal ein bisschen kürzer treten.

01:06:32: Weihnachten ist neuer.

01:06:33: Das können

01:06:33: wir uns auch unter die Löffel schreiben, wir zwei.

01:06:36: Ja, aber wenn man sich wiederum zu sehr stressen lässt, dann kann Laufen auch ein guter Ausweg sein.

01:06:40: Das ist auch nicht schlecht.

01:06:41: Ja,

01:06:41: das stimmt.

01:06:42: Genau.

01:06:43: Ich freue mich, wenn wir uns wieder hören und wünsche frohe Weihnachten.

01:06:47: Ich mich auch, Ida.

01:06:48: Vor Weihnachten an alle.

01:06:49: Bleibt gesund, genießt die Zeit mit den Lieben.

01:06:52: Lasst euch nicht stressen und esst ein paar Plätzchen mehr.

01:06:55: Das ist in Ordnung.

01:06:56: Okay,

01:06:57: tschüss.

01:06:58: Ciao.

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