#131 Die Erste

Shownotes

Wir schauen zurück und gleichzeitig nach vorne. Zurück in ein Jahr voller Höhen und Tiefen, volle Erfolge aber auch mit so manchem Rückschlag. Wie das eben so ist - das Leben passiert und manchmal läuft es nach Plan und manchmal eben nicht. Wir gehen rein: in 12 Monate, in unsere Lehren aus 2025 und in unsere Wünsche für 2026. Und auch in dieser Neujahr-Spezial-Folge bringt Ida uns allen (auch Kimi) eine tolle Überraschung mit. Frohes neues Jahr an die beste Community! Linktree

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Transkript anzeigen

00:00:05: So, da sind wir wieder.

00:00:18: Und zwar ist das nicht nur da sind wir wieder, sondern es ist auch die erste Folge im Jahr.

00:00:28: Stimmt, ich hätte jetzt sogar eingefangen mit, dass es die letzte Folge des Jahres, aber das stimmt überhaupt nicht.

00:00:33: Wann gibst du dran?

00:00:35: Es könnte nicht besser sein, es ist der erste, erste, im Jahr ist es im Jahr und ihr dürft mit uns auf euren Ohren starten, ist das nicht schön.

00:00:44: Also ich finde, besser geht es nicht.

00:00:48: Ja, das hat schon echt immer was Besonderes, finde ich.

00:00:50: Man hat so das Gefühl, man startet frisch rein und hat ganz viele neue Chancen und kann irgendwie bei vielen Sachen so... Von vorne anfangen, dabei ist es ja eigentlich wirklich nur ein Jahreswechsel.

00:01:01: Warum ist das so?

00:01:02: Warum geht einem das so extrem so?

00:01:04: Also, ich muss sagen, mir geht das überhaupt nicht so.

00:01:09: Also, keine Ahnung, wir haben letztens auch ein bisschen drüber gesprochen.

00:01:12: Ich habe ja eh schon gesagt vor zwei Folgen oder so, dass ich diese Zeit zwischen den Jahren nicht so gerne mag.

00:01:19: Und ich mag auch diesen Januar dieses Gefühl nicht so gern, weil ich habe immer das Gefühl da, Also mich stresst fast schon eher dieses, okay, jetzt muss ich irgendwie, jetzt

00:01:30: ist ein schön

00:01:31: neues Jahr und jetzt wird alles neu und toll und anders.

00:01:35: Ich bin dann eher immer so, dass ich mir denke, eigentlich hätte ich gerne noch die Gemütlichkeit von Weihnachten und noch so ein bisschen den Kopf irgendwie eingraben und will noch gar nicht so in dieses frische neue Jahr rein.

00:01:46: So geht es mir ganz oft.

00:01:47: Deswegen mag diese Zeit irgendwie einfach immer nicht so gern.

00:01:50: Okay, ja, nee, das ist für mich ganz umgekehrt.

00:01:52: Also ich mag sowohl die Zeit zwischen den Jahren.

00:01:55: Ich finde immer, dass so Gefühl bleibt, da die Zeiten ein bisschen stehen.

00:01:59: Ich schaffe immer recht viel, weil ich auch das Gefühl hab, dass viele andere im Urlaub sind und man dann halt einfach viel abarbeiten kann, was sonst liegen bleibt.

00:02:07: Aber ja, eigentlich, ich seh, dass man so als positive Chance, so alles, was mir gefällt oder gut gelaufen ist, will ich einfach nur beibehalten.

00:02:15: und so Sachen, wo ich weiß, da möchte ich mich verbessern oder irgendwelche ... Laster ablegen oder so, damit ich mehr zusammenreißen, da sehe ich das dann immer so als Möglichkeit, okay, ab jetzt, was eigentlich total lächerlich ist, aber ich sehe das echt nicht so wie negativen Druck, sondern so ein bisschen wie so eine positive Chance.

00:02:32: Aber, ja, ich mein, es ist trotzdem eigentlich nur ein Jahreswechsel.

00:02:36: Eigentlich, ja, das stimmt nicht jeden Fall.

00:02:38: Hast du denn, ähm, ja, Pläne für den Neu, für den Jahreswechsel für Silvester oder wie wirst du dieses Jahr auslaufen lassen?

00:02:48: Nee, eigentlich nichts Besonderes.

00:02:49: Also, ich hab jetzt grad den Hund, den Familienhund bei mir, bei meiner Familie in den Urlaub fährt.

00:02:54: Und das ist schon ganz schön.

00:02:55: Das ist ein bisschen Leben hier in der Wohnung und ich war auch heute jetzt eben mit ihr laufen.

00:03:00: Das war ganz schön, aber sonst nichts Besonderes.

00:03:03: Also, ich werd Silvester mit Freunden verbringen, aber hab auch am einundreißigsten nochmal zwei Einheiten und am ersten auch was.

00:03:09: Also, das wird... Ja, alles auf das Minimale reduziert werden, denke ich.

00:03:14: Wie ist es bei dir?

00:03:14: Weil bei dir steht ja, du hast es im Vorgespräch eben schon zu mir gesagt, es ist die erste Folge in der neuen Wohnung.

00:03:21: Also bei dir steht noch einiges Neues an, oder?

00:03:25: Ja, also das war auch tatsächlich jetzt so das Programm für die Zeit zwischen den Jahren.

00:03:29: Wir sind sehr viel umgezogen.

00:03:31: um möglichst alles, was irgendwie ging, noch in diesem Jahr abzuhaken, dass ich wirklich im neuen Jahr nicht mehr viel in meiner alten Wohnung machen muss.

00:03:39: Oder wir.

00:03:41: Silvester wird, ja, wir wissen es auch noch nicht so ganz genau.

00:03:45: Ein, zwei Ideen gibt's, aber ja.

00:03:47: Ist auch eher was gemütliches.

00:03:50: Ja, auf jeden Fall.

00:03:51: Eher was gemütliches.

00:03:52: Wie ist es denn bei der Milka, ist es, gell?

00:03:54: Dein Hund.

00:03:57: Wie ist das mit Böllern?

00:03:59: Ist sie da empfindlich?

00:04:00: Hab sie Angst?

00:04:02: Ehrlich gesagt, kann ich dir das gar nicht so genau sagen, weil sowohl in Duderstadt als auch hier bei mir hier oben, es ist beides nicht so, dass so viel geböllert wird.

00:04:09: Deswegen hat es, glaub ich, einfach noch nie so extrem erfahren.

00:04:12: Und deshalb ist es, also könnte ich jetzt nicht irgendwie sagen, dass sie besonders anfällig ist.

00:04:17: Ich glaub, grade im, ne, letztes Jahr hab ich nicht hier gefeiert, aber vor zwei Jahren, und da war, war überhaupt, war es einfach nur ruhig.

00:04:26: Also, es ist einfach, ja, dafür schon ein bisschen abgelegen.

00:04:30: Sitzt du da nicht irgendwie so ein bisschen sogar, ich stelle mir das so ein bisschen so vor, dass du dann quasi über den ganzen, also siehst du nicht von deinem Bergesitz aus, sozusagen die ganzen Feuerwerke in der Stadt?

00:04:41: Ja, vor allem wenn die Sicht gut ist, müsste man alles sehen.

00:04:45: Es gibt ja in Innsbruck immer so ein großes organisiertes Feuerwerk an der Nordkette.

00:04:49: Aber ich glaube, letztes Jahr war auch die Sicht nicht so gut, da hat es sogar ein bisschen geregnet, da hätte man eh nichts gesehen.

00:04:54: Aber da war ich ja wie gesagt auch nicht hier in Innsbruck.

00:04:57: Mal schauen, aber ich... Ich bin auch nicht so ein riesiger Feuerwerksfan.

00:05:00: Also Böller mag ich sowieso gar nicht.

00:05:02: Ich selber zündle nichts.

00:05:03: Also da bin ich eher, ich meine so ein bisschen buntes Feuerwerk am Himmel ansehen.

00:05:08: Da habe ich nichts gegen.

00:05:09: Aber es ist jetzt auch nicht so, dass ich es kaum erwarten kann.

00:05:12: Ja, ich muss sagen, ich bin Anti-Böller.

00:05:14: Also das sieht man ja jetzt gerade auch immer mehr.

00:05:16: Die Leute fordern nach einer Böllerfreien Zeit.

00:05:19: Das finde ich super.

00:05:20: Ja, würde ich auch gut finden.

00:05:22: Also ich glaube gerade diese Feuer, die gerade an der Nordkette waren, ist auch von Pyrotechnik ausgelöst gewesen.

00:05:28: Und hier ist es grundsätzlich super trocken und kalt, deswegen ist es überall so hohe Waldbrandgefahr und Feuerverbot und Rauchverbot.

00:05:36: Ich glaub, dafür ist es schon auch nicht so gut, wenn man dann Feuer wegzündet.

00:05:39: Ja, aber ich glaube, also ich hab halt langweiligerweise noch nie Spaß darin gefunden, irgendwie ein Feuer wegzumachen oder irgendwie Böller anzuzünden.

00:05:48: Deswegen bin ich da vielleicht auch einfach die falsche Person.

00:05:51: Ich find das nicht langweilig.

00:05:52: Ich find das sehr ähnlich.

00:05:54: Aber gut, jetzt gehen wir mal noch ein bisschen weg von Silvester.

00:05:56: Wir haben ja quasi seit unserer tollen Weihnachtsspezialfolge ist ja schon ein bisschen Zeit vergangen.

00:06:02: Es war inzwischen Weihnachten.

00:06:04: Wie war dein Weihnachten?

00:06:06: Wie waren deine Weihnachtstage?

00:06:08: Ja, es war schön.

00:06:09: Ich war bei der Familie und wir feiern eigentlich immer nur im kleinen Kreis.

00:06:13: Deswegen war nicht allzu viel los.

00:06:16: Ich konnte mein Training machen.

00:06:18: Es war super, super kalt.

00:06:19: Also es war extrem kalt und auch so eine ... irgendwie so eine sebirische Kälte, also anders als wenn es hier bei mir zu Hause kalt ist.

00:06:26: Ich habe echt bei jedem Dauerlauf so gefroren, ich hatte einen Dauerlauf, da war ich so fast drei Stunden laufen und am Ende konnte ich nicht mal mehr was sehen, da war ich so, da habe ich voll verschwommen, nur noch geschaut.

00:06:36: Von der Kälte, das war nicht so cool und ich habe mich so ein bisschen geärgert, weil sonst bin ich immer nach Hause gefahren, habe so sämtliche warme Sachen mitgenommen.

00:06:45: Und dieses Jahr habe ich gedacht, naja, gut, die letzten Weihnachten zu Hause waren es halt immer fast zweistellige gerade, plus gerade, sodass ich immer viel zu warme Sachen dabei hatte.

00:06:53: Diesmal nämlich nur zwei Jacken mit und zwei lange Teils und, ja, hatte nicht so was wie eine Weste oder eine wärmere Jacke oder eine Downen, nicht Downen, aber eine gefütterte Teil dabei.

00:07:04: Und es war dann so kalt, dass man es gebraucht hätte.

00:07:06: Deswegen hatte ich zum Beispiel manchmal zwei Teils übereinander an.

00:07:10: Oha.

00:07:10: Mhm.

00:07:12: Aber... Ja, zwar eigentlich ganz gut, also ich habe auch echt ordentlich Kilometer geschrubbt und war dann am Ende auch so, oh, ich muss jetzt in die Berge, weil ich merke es überall.

00:07:23: Also mir, ich merke das einfach leider, dass ich im Flachen nicht so schnell regeneriere.

00:07:27: Daher hole ich mich echt nicht so gut, wie wenn ich mehr Höhenmeter habe und mehr am Berglauf.

00:07:32: Und deswegen ist es auch ganz gut, dass ich jetzt wieder zu Hause bin.

00:07:35: Aber wie war Weihnachten bei dir?

00:07:38: Ja, auch super, super schön, super gemütlich.

00:07:41: Ich muss auch wirklich sagen, dass es für mich dieses Jahr ganz besonders so war, dass ich diese, was du auch ein bisschen angesprochen hast, diese Zeit, wo einfach niemand erreichbar ist, gefühlt, niemand im Büro ist.

00:07:51: Das gibt es ja eigentlich so nie sonst im Jahr, dass wirklich einfach mal die Welt einfach so bisschen runterfährt.

00:07:58: Das finde ich super.

00:07:59: Ich fand es dieses Jahr so schön, dass ich, ja, das hat bei mir im Kopf schon sehr, sehr viel gemacht, begonnen natürlich mit diesem legendären Feierabend.

00:08:07: Stimmt, davon musst du noch erzählen.

00:08:09: Genau und deswegen, nee, es war super schön, super gemütlich, super entspannt.

00:08:13: und ja, deswegen, ich bin ganz, ja, hatte wirklich schöne Weihnachten.

00:08:20: Musste auch ein paar mal an den Sven denken, wenn es irgendeinen Lind Nikolaus gab.

00:08:26: Da sind schon einige Köpfe gerollt.

00:08:28: Nee, war wirklich eine schöne Zeit.

00:08:29: Eigentlich wollte ich noch, ach ja, zu der Kälte, die du angesprochen hast.

00:08:33: Weil tatsächlich bei uns war es auch sehr kalt und ich hatte jetzt in der letzten Zeit ganz viele so kurze ... Intervalle, also sehr viel Intensives, aber kurzes.

00:08:42: Und diese Intensität, ich habe richtig gemerkt, also ich habe jetzt auch seit zwei, drei Tagen so was wie ein Kälte husten.

00:08:51: Also ich habe durch diese Kälte und durch das intensive Atmen, habe ich mir das so gereizt, dass ich das gerade, dass da draußen so ein bisschen husten geworden ist.

00:09:01: Das ist super unangenehm und das war auch eben, das hatte ich schon mal, wo es so kalt war.

00:09:05: Und das hat sich dann auch richtig gezogen.

00:09:07: Das ist kein viraler Husten, sondern einfach nur so eine Reizung im Hals.

00:09:12: Deswegen habe ich auch hier vorbildlich mein Krägchen angezogen.

00:09:15: Ja, und das habe ich jetzt schon seit zwei, drei Tagen, weil es bei uns da heimlich auch kalt war.

00:09:19: Und ja, das ist ein bisschen nervig.

00:09:21: Mein

00:09:21: Papa hat zu mir gesagt, als ich zu Hause laufen gegangen bin, hast du jetzt eigentlich immer diese komischen Tücher um.

00:09:26: Ja,

00:09:28: ich hatte halt keinen Sternmann dabei, keine Mütze, wirklich nichts.

00:09:32: Weil ich halt eben, wie gesagt, gedacht habe, die letzten Jahre war es nie so kalt, brauche ich alles nicht.

00:09:36: Aber ich hatte halt wieder diese zwei Halstücher mit und dann habe ich mir das immer umgebunden.

00:09:41: Und ich hatte so diese Skimshandschuhe, die ja eigentlich wirklich so Designzeug sind, dabei.

00:09:46: Und die habe ich auch zum Laufen dann angezogen und einmal hat mein Papa gesagt, dass ich losgelaufen bin.

00:09:50: Hast du jetzt eigentlich immer diese Tücher um?

00:09:53: Aber es war mein Schutz gegen die Kälte.

00:09:55: Mensch, Papa, das ist alles steil.

00:09:57: Das

00:09:57: ist vernünftig für

00:10:00: euch.

00:10:01: Zumindest wenn man es anders rumdreht, dann hat das auch einen Sinn.

00:10:05: Aber ja, also ich will mich auch gar nicht beschweren.

00:10:09: Ich meine, Kälte ist gut im Winter, ist gut für den Boden, ist gut für die Natur.

00:10:12: Aber trotzdem war es für mich ein bisschen Ungewöhnlichkeit zu Hause, weil es seit den letzten Jahren nicht ganz so eisig war.

00:10:19: Und gerade so die Tage vor Weihnachten, also am XXIII.

00:10:23: musste ich auch einen längeren Dauerlauf machen, da ist es so gar nicht hell geworden dazu.

00:10:27: Da war es dann schon arg.

00:10:28: Also da, ich glaube, wenn ich nicht fürs Laufen ausgemust hätte, hätte ich niemals das Haus verlassen.

00:10:34: Wie war denn euer Skate-Kurs, den du und mit mir gemacht habt?

00:10:38: Ja, der war richtig cool.

00:10:39: Also, sie hatte auch richtig Spaß.

00:10:41: Das hat mich ein bisschen gewundert, weil ich dachte, das wird dir bestimmt langweilig werden, aber sie konnte gar nicht genug kriegen und ... Wir hatten echt richtig viel Spaß.

00:10:48: Wir waren danach noch Schlittschuhe laufen und das hat... Ja, es war einfach ein cooler Tag.

00:10:53: Es war wirklich einer der schönsten Tage, würde ich fast sagen, mit denen diesem Jahr.

00:10:57: Es war auch das Wetter perfekt und wir waren danach noch ein bisschen in der Stadt Weihnachtseinkäufe machen.

00:11:02: Das war ein rundrum guter Tag.

00:11:05: Sehr schön, das freut mich.

00:11:07: Ja, aber du hast eben gesagt, du hast aus.

00:11:11: Jetzt musst du noch kurz nach liefern.

00:11:14: Wie war dein kleiner Feierabend in München?

00:11:16: Ja, ich muss wirklich sagen, ich bin und war sehr stolz auf mich, weil ich hatte ein bisschen Angst, dass, weil das ist ja was, was ich am Feiern einfach nicht mag, dass das erst zu spät losgeht.

00:11:26: Also quasi, wenn wir normalerweise ins Bett gehen, fährt man da ja erst in die Stadt.

00:11:30: Das ist was, was ich eigentlich nicht so gerne mag daran.

00:11:32: Aber in diesem Abend habe ich sehr gut durchgehalten und war irgendwie, hatte kein müdes Fenster und wir sind dann, ich weiß gerade gar nicht mehr, ich glaube, halb elf, elf sind wir in die Stadt gefahren.

00:11:44: und waren dann in einer Mischung aus Bar und Club, würde ich sagen.

00:11:50: Und haben da wirklich eigentlich von Beginn an und dann für ein paar Stündchen getanzt.

00:11:57: Das war richtig cool, hat richtig Spaß gemacht.

00:11:59: Es war jetzt nicht so ganz meine Musik, muss ich zugeben.

00:12:02: So, Achtziger, Neunziger wäre mir lieber gewesen, aber es hat trotzdem richtig viel Spaß gemacht.

00:12:08: Und wir sind sogar dann noch weitergezogen.

00:12:11: Da war ich auch sehr zufrieden mit mir.

00:12:12: Ich glaube, das habe ich noch nie gemacht in meiner ganzen Feierkarriere, dass ich sogar noch in einen anderen Club weitergezogen bin.

00:12:18: Aber da hat es dann leider dieses müde Loch gegeben von mir.

00:12:23: Weil dann gehst du ja quasi so ein bisschen angeschwitzt vom Tanzen und der Club war auch irgendwann super voll.

00:12:28: Dann gehst du halt in deine Jacke rein, gehst in die Kälte raus.

00:12:31: Dann ist es arschkalt, weil man so leicht angeschwitzt ist.

00:12:34: Gleichzeitig wird man müde und dann muss man dann mit dem Bus zum anderen Club gefahren und in dieser Zeit bin ich halt völlig eingebrochen sozusagen.

00:12:43: Und dann war ein bisschen die Luft raus, muss ich zugeben, aber es war dann noch mal so eine grobe Stunde.

00:12:49: Wann warst du denn im Bett?

00:12:51: Ich glaube so um halb vier oder so.

00:12:53: Nicht schlecht.

00:12:56: Also es war wirklich für meine Verhältnisse eine richtig gute Nacht.

00:13:02: Und ich hab auch am nächsten Tag schon auch gemerkt, dass ich noch ein bisschen länger unterwegs war.

00:13:06: Also viel getrunken habe ich nicht.

00:13:08: Das macht auch nichts.

00:13:08: Es war wirklich richtig, richtig cool, hat richtig Spaß gemacht.

00:13:11: Und das war ja wirklich auch einfach mal, um so ein bisschen diese schon echt stressige Zeit, dieses ganze Abgabedruck und alles Mögliche, was da jetzt einfach los war, einfach mal loslassen zu können.

00:13:24: Und das hat funktioniert und war richtig schön.

00:13:26: Und deswegen war es ein richtig schöner Abend.

00:13:28: Ja.

00:13:29: Sehr, sehr schön.

00:13:30: Also ich finde es war lange durchgehalten und umso besser auch, dass du nicht krank geworden bist.

00:13:34: Also wirklich gut.

00:13:35: Ja,

00:13:36: irre.

00:13:36: Auch mit dieser Fahrt dann und mit diesem Angeschwitz sein und dann woanders hinfahren und frieren, nee, es hat alles super geklappt.

00:13:44: Ja.

00:13:45: Ja, ich bin gespannt.

00:13:46: Du hast eben schon gesagt, du hast was für unseren Recap-Post dann zur Folge vom Feiern gehen.

00:13:51: Da bin ich gespannt, was das

00:13:53: von mir, wie

00:13:53: gesagt.

00:13:55: Es ist kein Wildes-Tanz-Video von mir auf irgendeiner Stage.

00:13:58: Es ist wirklich einfach nur kurz in die Crowd gefilmt.

00:14:01: Das

00:14:01: reicht auch.

00:14:03: Sehr, sehr cool.

00:14:04: Kimi, ich hab dich gefragt, ob wir heute eine Recap-Folge über unser Jahr-Zwanzig-Fünfund-Zwanzig machen wollen, so wie wir es letztes Jahr gemacht haben.

00:14:13: Mit so besonderen Momenten für jeden Monat.

00:14:17: Können Highlights sein?

00:14:18: Können auch irgendwie Tiefpunkte sein?

00:14:21: Aber bevor wir da hin übergehen, wollte ich dich fragen, ob du ein Laufsong mitgebracht hast für die Playlist.

00:14:32: Der Laufsong der Woche.

00:14:34: Ja, wir haben ja gesagt, wir nehmen den Nummer eins Song von unserem Wrapped, zwei tausendfünfundzwanzig von Spotify.

00:14:42: Und dann bin ich da hin und habe aber feststellen müssen, dass meine Top fünf Songs aus meinem Wrapped bereits in der Playlist drin sind.

00:14:50: Wo du gesagt hast, das ist ja ein gutes Zeichen.

00:14:52: Ja, das ist für viel

00:14:53: Authentizität.

00:14:55: Ja, so werde ich es bezeichnen.

00:14:57: Und dafür steht ja dieser Podcast.

00:14:59: Deswegen, also ich wollte es trotzdem mal sagen, mein Nummer-Eins-Song, den Namen ist einfach nicht so vorteilhaft, ist Ender Kuda oder so von Oriano.

00:15:10: Super cooles Lied.

00:15:10: Das habe ich letztes Jahr in Südafrika gefunden und seitdem offensichtlich rauf und runter gehört.

00:15:15: So eine lange Zeit schon, das ist echt beeindruckend.

00:15:19: Ja, und deswegen Titel Nummer sechs, Forever von Librand.

00:15:25: Ja, das ist mein Titel Nummer sechs und damit der Titel, der jetzt auf die Playlist kommt.

00:15:30: Ja, das kenne ich, das mag ich auch.

00:15:32: Ja.

00:15:33: Mein Song des Jahres, mein meistgehörter Song ist tatsächlich noch nicht auf der Playlist, weil es eigentlich kein Laufsong ist.

00:15:40: Das ist When I Was Your Man von Bruno Mars.

00:15:43: Den habe ich schon am meisten gehört.

00:15:45: Okay.

00:15:47: Also, nicht wirklich ein Laufsong, aber ehrlicherweise mein meistgehörter Song und deshalb damit jetzt auch auf der Playlist.

00:15:54: Ja, so Playlists sind einfach doch immer so ein, habe ich ja schon mal gesagt, so ein Einblick in das Privatleben, muss ich wirklich sagen.

00:16:00: Also, ich teile auch viele Playlists sehr ungern, aber die Höhenmeter pro Kilometer Community mache ich natürlich eine Ausnahme.

00:16:08: Ja, das finde ich sehr gut.

00:16:11: Na gut, ich hab am Ende noch wieder ne kleine Überraschung für dich.

00:16:15: Jetzt

00:16:15: hör mal auf, ich fühl mich schon voll schlecht.

00:16:17: Du hast voll gute Ideen und ich hab an dich jetzt Einbringe gefühlt.

00:16:21: Aber da noch ganz kurz vielleicht eine Anmerkung zu deinem schönen, speziellen, letzte Woche.

00:16:25: Das ist, glaub ich, sehr gut angekommen.

00:16:27: Die Rückmeldungen, die wir bekommen haben, waren sehr, sehr positiv.

00:16:31: Ich hab mir die Folge noch mal angehört auch.

00:16:34: Dann noch mal und fand das richtig, richtig cool.

00:16:36: Das hat mir wirklich richtig gut gefallen.

00:16:38: Ja, ich fand sie auch schön.

00:16:40: Also, das kommt ganz am Ende, aber es ist jetzt einfach ein kleiner Cliffhanger.

00:16:44: So

00:16:45: alle Beteiligten sozusagen.

00:16:47: Genau.

00:16:49: Ich habe jetzt für mich entdeckt, dass ich Dinge einspielen kann.

00:16:52: Na toll.

00:16:54: Es

00:16:54: gibt jetzt jede Folge ein Ida-Spezial.

00:16:57: Nein, kein Druck, kein Druck.

00:16:59: Da müsste ich mir jetzt jedes Mal was einfallen lassen.

00:17:00: Aber für heute gibt es noch mal eine Kleinigkeit.

00:17:03: Es ist auch wirklich ein kleines.

00:17:06: Gehen wir doch in unser Recap und ich würde dich jetzt als erstes fragen oder ich frage dich als erstes, was war dein Highlight persönlich oder beruflich beim Laufen im Januar?

00:17:18: Tatsächlich, der Januar, da muss ich jetzt sagen, war fast der ganze Monat, weil da waren wir ja ein Akku.

00:17:25: Also da waren wir den ganzen Monat in Italien und das ist tatsächlich natürlich sehr speziell und sehr schön gewesen und deswegen ... Das ist quasi mein Januar.

00:17:34: Highlight der Januar.

00:17:36: Aber

00:17:37: das finde ich schon, dass das was sehr spezielles und sehr schönes war.

00:17:44: Also ich habe mich im Januar am schwersten getan, weil ich ehrlich gesagt da fast nichts gemacht habe außer diese ganzen Uni-Abgaben, die mich übelst gestresst haben, wo ich viele Nächte drin gesessen habe, dann auch viele Modellbaum gesessen habe und einfach... Ja, außer laufend, sonst nichts anderes gemacht hab und auch immer nur so abgestresst die Einheit dazwischen gequetscht hab.

00:18:04: Aber ich hab mir aufgeschrieben, mein Highlight war unsere erste eigene Podcast-Folge.

00:18:11: Weil es ist jetzt dann ... Oh,

00:18:12: stimmt.

00:18:13: Ein ganzes Jahr, dass wir den Podcast nicht mehr von einer anderen Agentur machen lassen, sondern es ganz unserer ist.

00:18:20: Und ich hab das als Highlight aufgeschrieben, weil ich hatte da schon ein bisschen Respekt vor, kann ich ja jetzt sagen.

00:18:25: Ich auch.

00:18:26: dass die Verantwortung plötzlich auf uns alleine lastet und war auch gespannt, wie sich das entwickelt.

00:18:31: Ich bin aber richtig froh, dass wir das gemacht haben und deshalb war das mein Highlight im Januar.

00:18:36: Ja, das stimmt.

00:18:37: Das ist ein guter Punkt.

00:18:38: Da war ich auch recht sehr nervös davor, muss ich sagen.

00:18:41: Das weiß ich noch.

00:18:43: Ja, sehr schön.

00:18:44: Auch das ist ein schöner Januar-Punkt.

00:18:46: Magst du mal deinen Februar anschließen?

00:18:49: Okay, also bei mir war im Februar ein bisschen mehr los.

00:18:53: Da durfte ich da bei der SkiWM und dieser Night of Sportstars sein.

00:18:56: Das fand ich sehr cool.

00:18:58: Und das ist auch mein Highlight.

00:19:01: Ich durfte dieses Runners World Cover Shooting machen.

00:19:03: Das war so früh im Jahr schon, obwohl das dann glaube ich sogar erst im Mai erschienen ist.

00:19:08: Oder was April.

00:19:09: Aber es war auf jeden Fall das Shooting schon sehr sehr früh und da haben wir zwei Tage geschultet, weil da drin ja auch so eine Inside Story war.

00:19:14: Und das war hier bei mir zu Hause und das war einfach wirklich cool und das Wetter hat mitgespielt und das war... Im Februar mein Highlight.

00:19:23: Was war dein Februar Highlight?

00:19:25: Mein Februar fiel mir so schwer wie dir der Januar.

00:19:29: Du hast genau das gleiche letztes Jahr auch gesagt.

00:19:31: Also im Februar ist einfach irgendwie immer so ein ... da passiert einfach nichts, was ja auch okay ist, aber eine Sache ist mir dann eingefallen.

00:19:40: Ich bin dann nämlich in meinem Kalender zurückgegangen, habe geguckt, ist da irgendeine besondere Eintragung?

00:19:45: und tatsächlich am ersten Februar haben wir die Kaffeemaschine bei mir eingebaut.

00:19:51: Und das ist ja wohl ein absolutes Highlight.

00:19:54: Deswegen, also was heißt wir, Toni und sein bester Kumpel haben das gemacht.

00:19:58: Du warst

00:19:58: die Seele schon Unterstützung.

00:20:00: Eigentlich gar nicht so richtig.

00:20:01: nur Unterstützung, weil ich die ganze Zeit nur daneben stand und gesagt habe, ja, aber ist das sicher?

00:20:05: Und tritt da kein Wasser

00:20:06: aus?

00:20:07: Und um den Kreis zu schießen, das einzige, was jetzt noch in Chemies Wohnung ist, ist ihre Kaffeemaschine.

00:20:12: Genau.

00:20:13: Die fehlt noch, weil das ist ein bisschen ein größeres Projekt, die quasi umzuziehen.

00:20:17: Aber das war im Februar ... Ja, das ist auf jeden

00:20:30: Fall ein Highlight.

00:20:32: Ich erinnere mich auch daran, als du mir das Foto geschickt hast und ganz stolz warst.

00:20:36: Ich habe jetzt eine eigene Kaffeeecke, Ida.

00:20:38: Das hast du plötzlich geschrieben.

00:20:40: Ja.

00:20:41: Es ist auch wirklich, also es fällt einem immer wieder auf, der Anspruch an dann außerhalb und den Kaffee trinken ist dann echt hoch, weil einfach der eigene Kaffee so gut ist.

00:20:52: Naja.

00:20:52: Ja,

00:20:53: doch das verstehe ich.

00:20:54: Ja.

00:20:56: Was war denn dein Highlight im März?

00:20:58: Rate mal.

00:21:00: Also das muss ich sagen, das, ja so einfach war es gar nicht.

00:21:03: Ich habe kurz ein bisschen überlegt, aber es ist mein dreißigster Geburtstag.

00:21:07: Das hätte ich jetzt tatsächlich geraten.

00:21:08: Ja.

00:21:10: Oder nicht mal unbedingt der Geburtstag selber, sondern eher die Party.

00:21:13: Weil ich echt nicht oft meinen Geburtstag gefeiert habe.

00:21:17: Und ich das einfach nicht so gerne mache.

00:21:18: Und das war aber dann wirklich sehr schön.

00:21:21: Und ein sehr schöner Abend und sehr tolle Leute.

00:21:23: Und ja, und ich muss auch wirklich sagen, allein dieses Gefühl, was ich hatte beim dreißig werden, war irgendwie einfach gar nicht dieses, oh Gott, jetzt werde ich dreißig.

00:21:33: Sondern es war wirklich so ein Cool.

00:21:35: Ich hab das Gefühl, ich bin sehr schön angekommen und so.

00:21:38: Deswegen ... Ja, war es wirklich dieser, dieser dreißigste Geburtstag.

00:21:42: Ja.

00:21:43: Ja, da kann ich mir auf jeden Fall was abschauen, weil ich bin noch so, oh Gott, ich bin achtundzwanzig, ich komme mir so alt vor.

00:21:48: Davon muss ich irgendwie wieder wegkommen.

00:21:51: Das ist wirklich schlimm.

00:21:52: Daher bist du noch so ein Jungspund, also bitte.

00:21:56: Ich bin, ja, da wünsche ich mir ein bisschen, dass ich das so lockerer, ja, so eigentlich fast vorfreudig sehen kann, weil ich erinnere mich, du hattest auch im Januar und Februar richtig Vorfreude auf deinem Geburtstag.

00:22:06: Das fand ich voll schön.

00:22:07: Ja, und auch so dieses, also du bist ja erst quasi am Beginn der Blüte deines Lebens.

00:22:12: Man sagt vom achtundzwanzigsten Lebensjahr an bis zum fünfundreißigsten

00:22:15: das.

00:22:16: Okay.

00:22:17: Und ich muss sagen, ich hatte wirklich, ich weiß noch ganz genau, das habe ich sogar in der Folge vor meinem Geburtstag erzählt, dass ich so einen Abend mit mir selber hatte.

00:22:25: Am Abend vor meinem Geburtstag, wo ich wirklich nochmal so revue.

00:22:29: passieren habe lassen, was so passiert ist und wo ich jetzt gerade so in meinem Leben stehe und wie ich mit mir selbst mich fühle und so.

00:22:35: Und war wirklich so, nee, ich bin total happy.

00:22:38: Ist das alles in Ordnung?

00:22:39: Ich werde viel lieber dreißig als zwanzig und so und habe mir das wirklich, ja, fand das sehr schön.

00:22:44: Ja, das verstehe ich wiederum schon.

00:22:46: Ja.

00:22:46: Zwanzig will ich jetzt auch nicht noch mal werden.

00:22:48: Ja, gar keinen Fall.

00:22:51: Dein März.

00:22:53: Also mein März ist unspektakulär, weil ich bin ja Ende Februar nach Gran Canaria gereist zum Trainingslager und war fast den ganzen März dort, bis ich dann wiederum von dort aus zwei Tage später nach Mallorke ins Trainingslager bin.

00:23:06: Aber deshalb ist auf jeden Fall im März Gran Canaria mein Highlight, weil ich da einfach sehr, sehr gut trainiert habe auf den Trails trainieren konnte.

00:23:14: Ich meine mich zu erinnern, dass das Wetter in der letzten Woche ziemlich beschissen war und ich viel viel Regen hatte.

00:23:20: Aber ich glaube, ich hab trotzdem so das Beste rausgemacht und da einen guten Trainingsblock absolviert und freue mich auch darauf, dass es Ende Januar, also Ende diesen Monats jetzt dann auch wieder dorthin geht.

00:23:31: Mal schauen, so ein bisschen Sonne und Wärme.

00:23:34: Darauf freue ich mich jetzt schon.

00:23:36: Ich find's cool, dass du sagst, ja, ich war ein ganzes Monat quasi in der Sonne, aber es war unspektakulär.

00:23:42: Ja, halt, ich weiß nicht, bei diesem Recap ist es immer so, im Sommer passiert so viel wegen der Rennen.

00:23:48: Und in den Monaten, wo wir noch keine Rennen haben, habe ich dann deswegen das Gefühl, es ist alles so unspektakulär.

00:23:53: Man trainiert Tag, ein Tag aus.

00:23:55: Und natürlich ist es das nicht und es sollte auch nicht so klingen, als bin ich undankbar dafür, dass das mein Job ist.

00:23:59: Aber es ist halt einfach, in den Sommermonaten wird es dann voll schwer sich zu entscheiden, okay, welches Highlight hatte ich während in den Frühjahren, was so... Ja, es ist nicht viel passiert, was da laufen, was natürlich auch was Schönes ist.

00:24:12: Also es ist quasi dann so, also es ist halt dann so ein bisschen der Alltag und dann ist es natürlich nicht so einfach da dann ein Highlight rauszupicken, aber irgendwie dann doch, wenn man, wenn man zurückdenkt und so und sich dann so ein bisschen erinnert, was war denn eigentlich?

00:24:25: Und dann sind da irgendwie dann doch wieder ganz gute Sachen dabei.

00:24:29: Jetzt bin ich gespannt auf deinen April.

00:24:31: Ich glaube, ich weiß es.

00:24:33: Ja,

00:24:33: ist nicht ganz so schwer.

00:24:35: Also auf jeden Fall die zwei Wochen in Amerika.

00:24:38: Ja.

00:24:39: Das war natürlich sehr, sehr besonders.

00:24:41: Das war einfach mal ein Einblick in die Amerika Trail-Running-Community.

00:24:46: Das war super besonders, super schön und natürlich auch ein richtig tolles Rennen, mit dem ich sehr zufrieden war.

00:24:51: und deswegen ganz, ganz klar Amerika

00:24:55: mit Kenyans.

00:24:55: Das hätte ich auch gedacht und datet ihr euer Terex-Podium.

00:25:02: Das habe ich so in Erinnerung bei den Fünfzig K, also da habe ich drauf gewettet, dass du Canions nimmst.

00:25:07: Ich

00:25:08: würde auch fast eine Wette abgeben, was dein April Highlight ist, aber ich warte mal.

00:25:13: Ja, das ist auch Mont Ventoux bei Githymbi.

00:25:17: Ja, weil es das erste Rennen nach der Knie-OP war und ja, ein Sieg war und ich hatte echt Sorge vorher, weil es war jetzt auch kein kleines Rennen, sondern World Series Rennen zum ersten Mal nach der Knie-OP und ... Ich bin ja dann vor Ort gewesen und war schockiert, wie technisch es ist.

00:25:34: Deswegen bin ich sehr froh, dass es am Ende alles so gut geklappt hat.

00:25:38: Aber man darf natürlich auch nicht vergessen, ich habe mir trotzdem das Außenband gerissen, was ja dann so den Rest des Jahres nicht eine ganz unentscheidende Rolle gespielt hat und immer wieder dazu gefühlt hat, dass ich Entweder Schwierigkeiten hatte oder einfach erstmal eine Laufpause machen musste.

00:25:55: Ich habe auch geschaut in meinen Trainingsaufzeichnungen, also ich habe komplette Sex.

00:25:59: Wochen am Stück, also nicht am Stück, aber drei Mal ab mindestens zwei Wochen Trainingsfrei gehabt.

00:26:04: Wegen eben da Außenbandriss, dann nach der WM wegen krank sein.

00:26:08: Also schon auch, ja, sechs Wochen Trainingsausfall ist schon relativ viel auf so eine Saison gerechnet.

00:26:16: Und sonst habe ich noch einen Highlight, was wir auch zusammen erlebt haben, bei den WMW Open, beim Tennis, wo ich da mit zweierer spielen durfte und wir einen richtig coolen Tag hatten zusammen mit Koro.

00:26:27: Das war... Auch eines meiner Highlight-Tage in diesem Jahr.

00:26:32: Ja, die BMW Open, die hatte ich fast vergessen.

00:26:35: Wie kannst du das vergessen?

00:26:37: Ja,

00:26:37: Shame on me.

00:26:39: Das war sogar vor Amerika.

00:26:41: Das war am Tag vor meinem Abflug.

00:26:43: Stimmt, ich erinnere mich, dass wir den da zusammen deinen Check-in gemacht haben.

00:26:47: Richtig,

00:26:47: wir haben da meinen Check-in gemacht.

00:26:48: Ich bin, hab einen halben Herzinfarkt gehabt.

00:26:51: Und Kostja Ullmann war da.

00:26:53: Ich erinnere mich sehr gut.

00:26:56: Stimmt.

00:26:57: Gut, dass du das mit reingebracht hast.

00:26:59: Das hätte ich jetzt fast vergessen.

00:27:03: Red mal noch von deinem Mai.

00:27:04: Dann kann sich mein Hals noch ein bisschen beruhigen.

00:27:07: Okay, also im Mai, da inkludiere ich dich schon wieder bei meinem Highlight.

00:27:10: Das ist nämlich unser Höhenmeter pro Kilometer Community Run in Innsbruck.

00:27:15: Das war mein absolutes Highlight.

00:27:17: Es war total cool, dass so viele Leute da waren.

00:27:19: Es war ein wunderschönes Wetter.

00:27:21: Das ganze IATF-Wochenende war echt cool.

00:27:25: Ja, vor allem vor dem Hintergrund, dass wir halt beide ein gutes Rennen die Woche davor hatten, war das einfach ein richtig schönes Wochenende zum Genießen, fand ich.

00:27:34: Auch wenn ich natürlich persönlich nicht mitlaufen konnte, sondern nur mit radeln konnte.

00:27:38: Ja, und ich erinnere mich daran, dass ich mich dann tatsächlich, wenn es auch nur kurz war, kurz verlaufen habe, ich bin einmal zu früh abgebogen.

00:27:46: Das weiß ich noch.

00:27:47: Bei unserer fast fünf Kilometerrunde habe ich es tatsächlich geschafft, kurz einmal falsch zu laufen.

00:27:53: Und ich fühl mich gerade richtig schlecht, weil auch das hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm.

00:27:56: Ich bin wirklich gut, dass du das alles mitbringst.

00:28:01: Ich habe in Mai aufgeschrieben, Startschuss eines ganz großen und wichtigen Arbeitsprojektes.

00:28:09: Und ein Herzensmund, der in Erfüllung gegangen ist.

00:28:12: Was super schön war und das beschreibt den Mai schon sehr, sehr gut.

00:28:19: Nächstes Jahr kannst du es ja dann endlich im Podcast erzählen.

00:28:22: Ja,

00:28:22: nachdem ich so ungefähr jede Aufnahme so ein bisschen angeteasert habe, so richtig nervig, aber es ist bald Zeit.

00:28:27: Platz da die Bombe.

00:28:28: Ja, da

00:28:28: platzt die Bombe, genau.

00:28:30: Sehr gut.

00:28:31: Ich habe hier auch noch aufgeschrieben, dass ich mir mein erstes eigenes Auto gekauft habe im Mai.

00:28:35: Oh ja.

00:28:36: Ist

00:28:36: zwar jetzt natürlich nicht so ein besonderes Lauf-Highlight, aber es war für mich persönlich ein kleines Highlight, weil ich da auch nervös war und das so schnell schnell entschieden habe, während ich noch in Frankreich war beim Mont Ventoux.

00:28:47: Manchmal habe ich so typische E-Dale Entscheidungen.

00:28:49: Da entscheide ich mich von einem auf den anderen Moment für was.

00:28:51: Und das steht dann aber felsenfest.

00:28:52: Und da kann nichts mehr dran rütteln.

00:28:53: Und es gibt keinen zurück mehr, wenn ich dann so einen Sturkopf.

00:28:57: Und sowas war das.

00:28:58: Ja gut, aber das ist bei sowas, glaube ich, auch richtig wichtig.

00:29:00: Weil sonst findet man sich in so dem, hoh soll ich oder soll ich nicht.

00:29:04: Also zumindest wäre das bei mir, glaube ich, extrem so.

00:29:07: Weil so eine Anschaffung schon auch.

00:29:09: Und deswegen ist es doch gut, wenn du da quasi für dich so klar entscheiden konntest.

00:29:13: Sehr schön.

00:29:15: Was hast du im Juni mitgebracht?

00:29:17: Das war tatsächlich auch relativ einfach, muss ich sagen, den Kurs am Marsch.

00:29:21: Weil das mein erster Gesamtsieg war, also auch quasi vor den Männern.

00:29:27: Und weil es einfach ein, es war ein mitunter bestes Rennen meiner ganzen Laufkarriere bisher.

00:29:32: Und das hat mir schon echt auch, wenn auch dann am Ende fälschlicherweise sehr viel Selbstvertrauen für den OCC gegeben.

00:29:39: Das weiß ich noch, dass ich da wirklich danach gesagt habe, oh cool, es lief alles super gut.

00:29:44: Weil da war ja auch das Thema, dass das für mich so wahnsinnig viele Höhenmeter waren.

00:29:47: Es waren ja fast viertausend Höhenmeter auf siebenundfünfzig Kilometer.

00:29:52: Und das lief einfach alles so gut.

00:29:54: Das war ja noch so ein richtig tolles, besonderes Rennen.

00:29:56: Und deswegen ist das ganz klar mein Juni Highlight.

00:30:00: Ja, immer wenn ich da an Apps vorbeifahre, muss ich an dich denken.

00:30:03: Ja.

00:30:05: Ja, ich habe aus dem Juni die Zugspitze mitgebracht, was am selben Wochenende war.

00:30:09: Der Zugspitze mit der Trail, wie dein Lauf.

00:30:11: Und ja, kein Highlight war.

00:30:14: Dadurch, ja, wie es dann ausgegangen ist, dass ich da halt irgendwie ein gutes Rennen hatte, aber die mir diese Blasenenzinnung eingefangen habe und der Körper dann so gestreikt hat bis zur Bewusstlosigkeit.

00:30:28: Das war natürlich gefährlich und nicht schön.

00:30:31: Trotzdem war es bis dahin an sich sonst schönes Rennen und vor allem ein schönes Event.

00:30:36: Und es ist halt, wie gesagt, immer toll, weil der Zugspitze kommt einfach.

00:30:40: gefühlt alle aus der Dachregion vorbei und das ist einfach immer cool und deshalb habe ich es trotzdem dazu geschrieben.

00:30:47: und das Highlight danach war dann halt Ende des Monats als Ersatz da der Kaiser Krone Ultra im Bilden Kaiser, wo ich dann ja für mich einfach so in dem Sinne ein kleines versöhnliches änderte, dass ich gerne so richtig noch an die Grenze kommen wollte, weil ich halt bei der Zugspitze natürlich nicht an der Grenze war, sondern also, naja, irgendwie schon, aber an der Grenze.

00:31:09: mich an dieser Grenze war von, ich gib grade alles und bin so richtig in der Pain Cave und leide so richtig schön, weil ich ja einfach wusste, es ist ein hundert Meiler und das dementsprechend entspannt angegangen bin.

00:31:21: und dafür hatte ich dann das Gefühl, dass ich das bei diesen ja knapp sechzig Kilometern im Wilden Kaiser ganz gut Wett machen konnte und da ja schön an meine Grenzen gehen konnte, die dann nicht.

00:31:32: wirklich die schlimmen körperlichen Grenzen der Bewusstlichkeit waren, sondern einfach nur die des Leidens in einem Rennen.

00:31:40: Es war ja auch einfach vom Profil her sehr ähnlich.

00:31:42: Das waren zwei sehr äh äh äh ähnliche Rennen, die wir da, glaube ich.

00:31:45: Ja.

00:31:46: Ja, ich weiß nicht.

00:31:47: Ich glaube, die Anstiege sind schon relativ anders von der von der Technik und auch von wie viel Höhenmeter am Stück sind.

00:31:55: Aber sind beides halt wunderschöne Regionen und dicht aneinander.

00:31:58: Ja.

00:31:59: Also.

00:32:00: Es war schon, und vor allem der Uni war ja sehr, sehr heiß.

00:32:03: Bei dir war es, glaube ich, super heiß, weil es ja bei der Zugspitze auch super heiß war.

00:32:06: Und da beim Wilden Kaiser erinnere ich mich, dass es so schwül war.

00:32:09: Es war nicht, genau, es war nicht so knalle Sonne, aber es war einfach extrem schwül.

00:32:15: Ja, was ist dein Juli-Highlight?

00:32:17: Wir sind schon im Juli.

00:32:18: So schnell geht das.

00:32:20: Juli habe ich unseren Liviniotrip mit dem Camper.

00:32:25: Weil da weiß ich auch noch, da habe ich voll oft zu dir gesagt, da war ich ja dann mitten in diesem Projekt drin.

00:32:29: Und ich weiß noch, dass ich zu dir gesagt habe, ich brauche jetzt mal einen kurzen Cut.

00:32:33: Ich muss jetzt mal woanders hin, ich muss jetzt meinen Kopf lüften.

00:32:36: Und wir sind ja quasi nach Livigno dann weiter nach Davos gefahren, wo die da Bozextrails waren.

00:32:41: Aber Livigno war wirklich quasi reinfahren und merken, man fährt runter.

00:32:46: Und deswegen, und das war einfach ein cooler Trip auf einem sehr unspektakulären Campinggelände.

00:32:52: Aber irgendwie war es trotzdem einfach super schön.

00:32:55: Deswegen ist das mein Juli-Highlight.

00:32:58: Ja, stimmt, ich erinnere mich.

00:32:59: Da hattest du davor so eine richtig stressige Phase und es war wirklich erforderlich, dass du mal kurz rauskommst.

00:33:06: Ja.

00:33:07: Und deins?

00:33:09: Ja, auch eigentlich dieser kurze, dieses kurze DLV Trainingscamp oder viel mehr Teammaßnahme da am Arlberg.

00:33:17: Das war sehr, sehr schön, weil wir auch Glück mit dem Wetter hatten und es war einfach, ja, schöne Zugänge zu den Trails.

00:33:24: Das habe ich sehr schön in Erinnerung.

00:33:26: Und dann so die Zeit mit mir selbst, die ich da auf der TDS-Strecke verbracht habe, wo ich einfach viele, viele Stunden alleine laufen war und da in vier Tagen diese ganze Strecke abgelaufen bin, auf der Hütte geschlafen habe und ja, sehr minimalistisch unterwegs war.

00:33:43: Das war, glaube ich, von den Tagen her, so eines der Highlights sowieso des Jahres, also diese Bergzeit, egal ob da oder auch nach der Zugspitze hier am Glungerzer.

00:33:53: Als ich da in dem Biwak war, das waren schon so besondere Momente, die mir in dem Moment selber natürlich gar nicht so spektakulär und besonders vorkamen.

00:34:00: Aber gerade, wenn ich jetzt dran denke, so extrem viel Dankbarkeit mich spüren lassen, einfach dieses Allein in der Natur unterwegs sein können.

00:34:10: Ja, einfach den ganzen Tag auch laufen können und sonst ein bisschen sorglos in den Tag zu laufen.

00:34:17: Das ist ja eher als zu leben.

00:34:19: Das waren schon besondere kleine Highlights für mich dieses Jahr.

00:34:23: Voll schön.

00:34:24: Ja, halt einfach dieses Gefühl, ich glaube, das geht halt dann, weil man es halt so ein bisschen, ich will nicht sagen, weil man es selbstverständlich nimmt, aber man aber ist es ja auch gleichzeitig in deinem Fall jetzt zumindest auch so ein bisschen dieses Abarbeiten gewesen von der TDS Strecke.

00:34:37: Und deswegen ist man vielleicht in dem Moment dann nicht nur dabei, das Ganze so reflektieren zu können, sondern es passiert halt dann im Nachhinein, wenn man sich einfach bewusst wird, hey, ich, keine Ahnung, ich bin gesund, ich bin fit, ich kann das... machen.

00:34:48: und wie cool ist das.

00:34:49: und deswegen ja versteht das total gut, dass es der Juli Moment ist.

00:34:53: Schön.

00:34:55: Magst du gleich anschließen im August?

00:34:59: Ja, im August natürlich ein Highlight und ein großes Lowlight, um es so zu benennen.

00:35:05: Also erstmal das Pizz-Teiltrainingslager und auf jeden Fall den Pizz Alpine Glatter Trail, da der Sechziger war, glaube ich, eines der schönsten Rennen, was ich so hatte.

00:35:15: Ich meine, ich habe das aus dem vollen Training gemacht und habe auch sehr gelitten währenddessen.

00:35:18: Aber es hat einfach für mich alles wunderbar funktioniert.

00:35:22: Ich bin wirklich entspannt angegangen dadurch, dass ich schon so viele Kilometer in den Beinen hatte.

00:35:27: Meine Verpflegung hat geklappt.

00:35:29: Es hat währenddessen geschneit.

00:35:30: Es war einfach ein cooles Rennen und deswegen ist das auf jeden Fall ein Highlight.

00:35:36: Und hat mir eigentlich auch super viel Selbstvertrauen für den TDS nochmal gegeben.

00:35:40: und der ist dann mein Lowlight.

00:35:43: Obwohl ich sagen muss, Dadurch, dass ich wirklich diese Nacht und was sind einfach viele, viele Stunden gewesen, dass ich vierzehn Stunden dieses Rennens so genossen habe und so mich gut gefühlt habe.

00:35:54: und alles will ich es auch nicht ganz ins negative ziehen, sondern das positive daraus mitnehmen.

00:36:00: Ich ärger mich schön übers Umknecken, ich ärger mich schön über meinen Instabilis aus dem Wand, was ich dann den Rest der Saison hatte seit Mont Venture.

00:36:09: Aber das ist jetzt alles intakt und ich hoffe einfach, dass das nächstes Jahr ... intakt bleibt und dass ich dann beim TDS ein versöhnliches Ende finden kann und den irgendwie ins Ziel nach Schammonie laufen kann.

00:36:24: Und dann kann ich vielleicht auch ohne den Dauner auf Schammonie und die UTMB-Woche blicken, aber aktuell ist das natürlich nach wie vor der Stein im Magen.

00:36:35: Was ist bei dir im August?

00:36:38: Tja, was ist es wohl?

00:36:41: diese Chavoni-Zeit.

00:36:42: Also bei mir ist es natürlich der OCC.

00:36:44: Ich habe geschrieben, der sogar nicht nach Plan lief, aber dennoch mit Lächeln ins Ziel gelaufen.

00:36:50: Und das habe ich ja auch danach im Podcast erzählt.

00:36:53: Ich glaube, das war mitunter unsere emotionalste Folge, die wir danach aufgenommen haben.

00:37:01: Ja, und da ist schon auch immer noch ganz viel.

00:37:03: Also, ich muss sagen, inzwischen schaue ich da nicht mehr ganz so viel hin, aber klar ist da einfach sehr viel.

00:37:08: Ich weiß noch, ich saß im Ziel, hab geheult.

00:37:11: Ich mein, letzte Woche, das werden ja auch angesprochen, dass ich nicht beim Feiern dabei war abends, weil ich offensichtlich nichts zu feiern hatte.

00:37:19: Und deswegen, ja, es ist und bleibt der OCC, es ist und bleibt dieses Rennen, dass ich Liebe und Hasse gleichermaßen.

00:37:25: Und wo ich aber trotzdem auch sehr zufrieden draufschau, weil ich mir nicht habe nehmen lassen.

00:37:31: dieses Warum-Hinter-Laufen zu fühlen und einfach mit einem freudigen Herzen gelaufen bin.

00:37:37: Das war sehr positiv daran.

00:37:40: Ja, dieses mit dem Lächeln ins Ziel laufen, das fand ich sehr gut.

00:37:43: Da war ich sehr stolz auf dich, als ich das gesehen habe im Stream.

00:37:47: Ja, ja.

00:37:48: Ach ja, wir müssen uns vielleicht einfach Chamonite probieren lassen, dass das...

00:37:51: Auf gar keinen Fall.

00:37:55: Nein.

00:37:55: Nein.

00:37:57: Aber es wäre mal schön, wenn es mal eine Folge gibt aus Schamonis, in der wir beide einfach glücklich sind.

00:38:02: Das ist das Hauptziel dieses Podcasts für immer.

00:38:05: Wir haben ja schon gesagt, ich werde dich regelmäßig daran erinnern.

00:38:10: Drei Mojitos in Schamonis.

00:38:11: Einen

00:38:11: muss ich trinken.

00:38:13: Ja, aber wenn du ich, jeder trinkt einen in Schamonis.

00:38:17: Das wird passieren.

00:38:20: Ich bin felsenfest davon überzeugt.

00:38:22: Ja, das ist schon mal gut.

00:38:23: Wenn eine mit mindestens dran glaubt, das ist schon mal die halbe Miete.

00:38:26: Ich bin

00:38:27: mir sicher, deswegen glaubt auch daran, jetzt müssen wir nur noch dich dahin kriegen.

00:38:30: Ja,

00:38:31: daran.

00:38:31: Aber das klingt doch gut.

00:38:34: Was ist dein Highlight im September, Kimi?

00:38:35: Ist

00:38:36: jetzt ein bisschen unspezifisch, aber ich hab quasi den ganzen Frankreich-Trip genommen, inklusive Hochzeit von Fab und Charlotte, die ja in Chamonix war.

00:38:44: Und dann sind Toni und Icha weitergefahren beim Camper nach Nizza.

00:38:48: Und natürlich das Rennen in Nizza auch.

00:38:50: Das war einfach nochmal ein sehr schöner Trip, der mit vielen Auf- und Abs verbunden war, weil ich da ein paar näherfliche Aussätze hatte, möchte ich sagen.

00:39:02: Aber nichtsdestotrotz war es schön.

00:39:04: Und ich war, also auch dieses Rennen war natürlich ein schönes Gefühl nach dieser Down-Inchharmonie zu merken, nee, nee, da stimmt schon vieles und ich mache schon viel richtig.

00:39:15: Und ja, deswegen dieser ganze Frankreich-Trip.

00:39:20: Das versteh ich.

00:39:22: Ja, bei mir ist der September auch eigentlich ja der ganze Monat stand so unter dem Schatten der WM, was ja auch eines meiner Hauptziele für das Jahr war, überhaupt erst mal mich dafür zu qualifizieren dabei zu sein.

00:39:32: Und ja, die WM, das Rennen, damit bin ich auch nach wie vor super happy und hab da auch meine Vorstellungen ja weit übertroffen.

00:39:40: Aber die Wochen davor, dort fand ich schon sehr schwierig.

00:39:44: Ich hab's dir auch immer erzählt.

00:39:46: Ich erinnere mich sehr gut.

00:39:47: Ja, die sind vielleicht eher so das Low davor, weil die fand ich schon schwierig.

00:39:53: Es war so abgelegen.

00:39:54: Die Strecke lag mir so gar nicht.

00:39:56: Da habe ich viel daran gezweifelt, ob das so die richtige Entscheidung war, das so zu einem der Hauptziele des Jahres zu machen.

00:40:02: Aber am Ende ist alles super ausgegangen und das ist auch schön zu sehen.

00:40:06: Aber um ganz ehrlich zu sein, muss ich sagen, wenn ich schon BM sage, im September muss ich auch die Wochen davor erwähnen.

00:40:12: Deshalb so das Ganze.

00:40:16: Ja, es ist irgendwie ganz schön, wenn wir darüber sprechen, fallen einem und Gottes Willen dann immer die ganzen Gespräche, die wir so geführt haben und wie man sich dann von Woche zu Woche begleitet hat und das miterlebt hat von der jeweils anderen.

00:40:32: Das ist schon immer sehr schön, sehr besonders.

00:40:36: oder auch off the record, wenn wir uns dann so ein bisschen Mut machen, dann sagen ja, ich glaub doch, das tut dir gut oder nee, ja, das versteh ich, das ist schrecklich, da hast du auf jeden Fall recht.

00:40:47: Es ist schon einfach so, ich mein, ich kann mir das auf jeden Fall nicht mehr vorstellen, dass es das nicht gibt, dieses, nicht nur das gemeinsame Teilen und besprechenden Podcast, sondern schon natürlich auch dadurch, dass wir das jetzt schon echt eine Weile machen.

00:41:00: natürlich auch eine sehr enge Freundschaft und dieses sich miteinander kennenlernen und den jeweils anderen kennen ist schon sehr schön.

00:41:09: Also da weiß man einfach inzwischen so bisschen, was in der anderen vorgeht.

00:41:12: Das ist schon was sehr, sehr schönes.

00:41:13: Das ist wie unsere eigene Therapie.

00:41:15: Genau, ja.

00:41:16: Und das wöchentlich.

00:41:17: Das ist schon sehr, sehr schön.

00:41:19: Ja,

00:41:19: das stimmt.

00:41:22: Ja, wir sind schon im Oktober.

00:41:24: Wir sind schon sehr nah quasi.

00:41:27: Wir machen große Schritte hin zu dem Jetzt.

00:41:31: Was war dein Oktober-Highlight?

00:41:34: Also ich habe erst mal aufgeschrieben, viel krank, großes Minus und dann plus bei Neues Auto und plus bei Brand Summit und Athleten Summit.

00:41:43: Also

00:41:44: ich habe schon noch coole Sachen erlebt, aber ich muss schon sagen... Ich war lange krank nach der WM und war auch sehr krank irgendwie.

00:41:51: Da hat es mich voll erwischt und das hat mich sehr geklärt.

00:41:56: Das hat den Oktober leider erst mal sehr, sehr schlecht gemacht.

00:41:59: Aber gehört irgendwie auch dazu und ich bin einfach froh, dass es nach der Saison war.

00:42:03: Aber trotzdem gehört das auf jeden Fall in meinen Oktober.

00:42:06: Was war bei dir los im Oktober?

00:42:09: Also ich habe aufgeschrieben... einen Monat daheim sein.

00:42:12: Das weiß ich noch.

00:42:14: Das war im Oktober super schön zu wissen.

00:42:16: Ich muss nicht meine Koffer packen.

00:42:18: Ich bin einfach mal daheim.

00:42:20: Ich habe meine eigene Kaffeemaschine und so weiter und so fort, weil ich im August und im September ja super viel unterwegs war.

00:42:26: Was ja auch immer super schön ist, aber ich glaube, jeder, der viel unterwegs ist, weiß, dass es auch einfach mal schön sein kann, daheim zu sein.

00:42:32: Und das war wirklich einfach mein Highlight im Oktober.

00:42:35: Natürlich auch die Hochzeit von der Anna.

00:42:38: Hannah, das war auch sehr schön, muss ich sagen.

00:42:40: Das war auch im Oktober.

00:42:41: Aber ich glaub wirklich, es ist einfach dieses Gefühl, ich bin jetzt mal daheim und kann mich da eingraben und kann einfach mal die Koffer im Keller lassen.

00:42:51: Das war schon sehr, sehr wichtig für mich.

00:42:54: Ja, ich war im Oktober nach dem Kranksein dann relativ viel unterwegs, halt mit dem Brand Summit in Davos, dann Venedig, dann das Update Summit in Mexiko.

00:43:04: Aber dafür halt jetzt dann im Dezember viel zu Hause und es hat schon wirklich was, wenn man so viel unterwegs ist.

00:43:10: Ich verstehe, dass wenn man sich das jetzt anhört und sich immer so auf Urlaube freut und sonst am Alltag immer zu Hause ist, dass man denkt, freut ich doch, dass ihr so viel raus dürft, so viel seht, so viel unterwegs seid.

00:43:21: Aber manchmal ist man dann doch ganz dankbar, wenn man einfach zu Hause ist, seine Routine hat, ohne dass man sich irgendwie umgewöhnen muss an den Bett oder an den Essen oder an der Küche und einfach nur ... weiß okay, jetzt mache ich mein Training und jetzt gehe ich schlafen und das ist hier meine Routine und mein Alltag.

00:43:38: Ich glaube, das ist ja auch völlig nachvollziehbar.

00:43:40: Weißt du, wenn man viel daheim ist und viel in der Job-Routine ist und diese eben nicht daran geknüpft ist, dass man viel reist, dann hat man ja auch eine Sehnsucht nach der Ferne und eine Sehnsucht danach wegzufahren und eine Sehnsucht danach neue Orte zu sehen.

00:43:53: Und wiederum, wenn man aber viel unterwegs ist im Job und eben viel die Koffer packt und dieses Ankommen nicht so richtig möglich ist oder auch eben dieses verfallen in die eigenen Gewohnheiten, weil man sehr viel unterwegs ist, dann sehen man sich eben nach dem daheim sein.

00:44:08: Und so ist es ja einfach nur eine sehr nachvollziehbare, keine Ahnung, ist einfach das Gegenteil von dem, was halt sehr, sehr viele kennt, die uns zuhören.

00:44:15: Und das meint auch gar nicht, dass man das nicht schätzt im Gegenteil.

00:44:18: Aber es meint eben, dass man einfach eine gewisse Dinge oder gewisse Sehnsucht nach anderen Dingen vielleicht dann hat.

00:44:24: Ja.

00:44:25: Das hast du sehr schön zusammengefasst.

00:44:28: Ja.

00:44:29: Was war dein November?

00:44:31: Südafrika natürlich, zwei wunderschöne Wochen, zwei sehr besondere Wochen in der Sonne, die noch sehr viel in meinem Kopf drin sind, die sehr viel mit mir gemacht haben, inklusive des Rennens, was leider überhaupt nicht so lief, wie ich dachte, dass es läuft, aber dennoch sehr, sehr viel Positives angestoßen hat.

00:44:51: Das muss ich schon sagen, daher bin ich fast sogar, oder ein Teil von mir ist vielleicht dankbar, dass das so gelaufen ist, wie es gelaufen ist, weil es echt noch mal viel ins Rollen gebracht hat.

00:45:01: Was, glaube ich, für die nächste Saison wichtig sein wird.

00:45:03: und deswegen ja ganz klar, Kapstadt ist einfach immer wieder ein Ort, der mich nach und also immer von Jahr zu Jahr noch mehr einfach hat und so besonders es und so schön ist und ich freue mich jetzt schon wieder drauf, nächstes Jahr dort sein zu dürfen.

00:45:18: Deswegen

00:45:19: ganz

00:45:20: klar, Judi sich hier.

00:45:22: Ja, manchmal sind es halt wirklich diese oder meistens sind es halt wirklich so kleinere Rückschläge, die einen mehr daraus lernen.

00:45:30: lassen und einfach mehr sogar vorantreiben, als wenn einfach alles gut läuft.

00:45:35: Also ich finde, gerade wenn du sagst, es hat einiges ins Rollen gebracht, was für das nächste Jahr oder für die nächste Saison für dich sehr wichtig ist, das ist ja eigentlich was richtig Gutsches.

00:45:44: Ja.

00:45:45: Und du?

00:45:45: Ich hab eben November nur neuer Trainer aufgeschrieben.

00:45:53: Der November war ja mein Start mit meinem neuen Coach und das hat natürlich viel verändert.

00:46:00: Mein Trainingsalltag umgestellt.

00:46:01: Es hat auch erstmal so alles drum herum umgestellt und hat viel Kompromisse gefordert oder auch Flexibilität an der einen oder anderen Stelle, wo ich da eigentlich für mich schon eher festgefahrener war.

00:46:14: Und es hat natürlich auch viel, viel Positives und macht mir viel Spaß.

00:46:19: Deswegen ist der November für mich mein neuer Trainer.

00:46:24: Schön.

00:46:25: Sehr schön.

00:46:26: Grüße gehen raus.

00:46:27: Ich glaube nicht, dass er Deutsch kann, aber okay.

00:46:31: Dennoch, ja, und da sind wir schon im Dezember.

00:46:34: Ich meine, wenn man jetzt zuhört, ist es schon Januar, aber jetzt, wenn wir aufnehmen, ist es noch Dezember.

00:46:39: Ida, dein Dezember-Highlight.

00:46:43: Das ist ganz klar der Sports Illustrated Abend, der Sportsperson auf der Year Award.

00:46:50: Es war einfach ein cooler Abend.

00:46:52: für mich so cool, da viele Leute zu sehen, zu denen ich immer so aufgesehen habe, wo ich weiß, dass ich oder auch meine Geschwister ein prima Fans war, also richtig Fans, nicht nur das ist für mich ein Vorbild, sondern das ist einfach für mich unwirklich gewesen, die dann da in live zu sehen.

00:47:10: Und du hast es vorhin selber angesprochen, der ist die langlauf Skating-Kurs mit der Mimi, das war einer der schönsten Tage dieses Jahr, würde ich sagen und deshalb auf jeden Fall auch ein Highlight im Dezember und bei dir.

00:47:22: Der Umzug.

00:47:23: Also ja, ein Umzug ist nicht immer nur positiv und klar, was schon auch hart?

00:47:28: oder ist es hart, es läuft dann noch mich von meiner ersten eigenen Bude zu verabschieden.

00:47:33: Es war immer, ich bin davor immer von WG zu WG gezogen und das war dann wirklich einfach mal mein erstes eigenes Zuhause.

00:47:41: Und die ersten eigenen Möbel und so.

00:47:44: Deswegen ist es natürlich was sehr Besonderes, aber nichtsdestotrotz ist es natürlich auch sehr, sehr schön, mit Toni zusammenzuziehen und ein neues Zuhause, ein neues Gemeinsames Zuhause aufzubauen.

00:47:53: Und deswegen ist das mein Dezember-Highlight.

00:47:56: Und dann feiern wir das Kapitel.

00:48:00: Und das ist jetzt schon ein kleiner Verweis, ob was jetzt kommt.

00:48:03: Ich habe gehört im letzten Jahr, als ich unseren Recap vom letzten Jahr mir angehört habe, da war ... Das ist nämlich eines deiner Highlights.

00:48:11: Die erste eigene Wohnung.

00:48:13: Ja.

00:48:13: Dieses Jahr ist auch wieder dabei.

00:48:15: Ja.

00:48:16: Und damit kommen wir jetzt zu unserer Zeitkapsel.

00:48:19: Ich habe dich letztes Jahr gefragt im Januar.

00:48:22: Nein, es war noch im Dezember.

00:48:24: Was ist dein Wunsch für zwanzig, fünfundzwanzig?

00:48:27: Und den werde ich dir jetzt noch mal vorspielen aus unserer Zeitkapsel des Podcasts.

00:48:31: Und dann sprechen

00:48:32: wir darüber.

00:48:33: Er sprechen wir darüber, ob du findest, es hat geklappt oder nicht.

00:48:37: Moment.

00:48:46: Ich würde tatsächlich einfach sagen, das trifft nämlich egal auf welchen Lebensbereich zu, sei es das Laufen, sei es das Schreiben, sei es das Privat, das Welchegal, ich will einfach, ich wünsche mir für mich, ein bisschen mehr Leichtigkeit in vielen Dingen, aber eben auch die, so ein bisschen die Einsicht, oder das Verständnis dafür, dass ich schon so, wie ich bin, ganz gut bin.

00:49:07: Einfach weiterhin daran irgendwie so ein bisschen zu arbeiten, dass ich da Glück nicht unbedingt nur an Leistung festmache, sondern einfach so ein bisschen, ja, glaube, ein bisschen freier im Anspruch an mich selbst auch zu sein.

00:49:21: Das wäre ein schöner Vorsatz für nächstes Jahr und das würde mir, glaube ich, noch um einiges mehr zu Friedenheit bringen.

00:49:29: Was sagst du?

00:49:32: Also ich muss wirklich sagen, ich fühle mich so schlecht, weil ich niemals vorbereitet habe, was so schöne Sachen mitbringst.

00:49:40: Also ich finde tatsächlich, dass ich das schon, ich würde nicht sagen, zu hundert Prozent geschafft habe, das wäre gelogen, aber ich würde auf jeden Fall sagen, ich meine, da kommen wir auch ein bisschen zurück zu diesem Revue passieren lassen beim dreißigsten Geburtstag und so weiter und so fort, wo ich mich wirklich gefragt habe, hey, bin ich gerade zufrieden mit mir, mit der Person, die ich geworden bin, mag ich mich.

00:50:01: Und das war ja immer, oder war wirklich ein, ja, ich find mich, ich bin schon ganz cool.

00:50:06: Und, ja, hab, glaub ich, im Jahr zweitensundzwanzig schon wesentlich mehr Zufriedenheit und Ankommen gefühlt, als noch im Jahr zuvor, was natürlich auch sehr am Doni liegt, aber nichtsdestotrotz auch einfach an mir.

00:50:17: Und deswegen, ja, ich würd schon sagen, dass ich da auf einem ganz guten Weg bin.

00:50:22: Ja, ich find auch, und ich muss sagen, also ich hab halt die ganze Folge angehört.

00:50:27: Und ich finde, es ist so ein extremer Unterschied.

00:50:29: Du bist so viel selbstsicherer und glücklicher und ich weiß nicht.

00:50:33: Also, ich hab das gehört und gedacht, boah, Kimi ist im Gegensatz zu der Aufnahme gefühlt fast ein anderer Mensch.

00:50:39: Und das auf eine positive Art und Weise.

00:50:41: Nicht, dass du da nicht toll warst, das will ich auf keinen Fall sagen.

00:50:44: Aber ich glaube, du bist richtig viel gewachsen in dem Jahr.

00:50:48: Also, ich hatte da schon einen kleinen, stolzen Moment, muss ich zugeben.

00:50:51: Du bist echt süß.

00:50:53: Ich kann schon gar nicht mehr in die Kamera gucken.

00:50:57: Schaut da und schammig nach links und rechts.

00:51:00: Finde ich sehr, sehr süß von dir, aber ich frage mich jetzt natürlich tatsächlich schon, ob du dich jetzt selber auch abspielen wirst, weil das ist ja was, was du nicht so gerne tust.

00:51:09: Ja,

00:51:09: aber ich muss dir auch für die Folge, muss dich auch mich so oder so mit anhören.

00:51:14: Das ist mir sehr schwer gefallen.

00:51:16: Aber

00:51:17: es gehört nun mal dazu, man muss Opfer bringen.

00:51:21: Hier kommt jetzt mein Wunsch.

00:51:22: Und ich muss zugeben, ich wusste nichts mehr davon.

00:51:24: Also ich wusste nicht mehr,

00:51:25: was ich mir gewünscht habe.

00:51:26: Ich auch nicht, gerade tatsächlich.

00:51:27: Und mein einziger Gedanke war, hoffentlich habe ich mir nicht gewünscht, dass ich in Chamonin gutes Fisch habe.

00:51:32: Aber jetzt hör nur rein.

00:51:38: Ich wünsche mir, dass ich bis zum letzten Rennen verletzungsfrei durchkomme und die Saison nicht vorzeitig beenden muss.

00:51:44: Das ist mein Hauptwunsch.

00:51:45: Und mein anderer wäre, dass ich jedes Rennen mit einem Lächeln ins Ziel bringe, nicht so was wie.

00:51:50: In Trans Rockies war das Lächeln im Ziel gehört zu mir und das will ich auf keinen Fall wieder verlieren.

00:51:57: Aber mein Wunsch ist im nächsten Jahr, die Saisonplanung so geschickt zu machen, dass ich vom ersten bis zum letzten Rennen einfach verletzungsfrei bleibe.

00:52:06: Und da kann Sturz dazugehören und alles was in Rennen passieren kann.

00:52:12: Nichts gravieren, das würde ich mir wünschen.

00:52:13: Und ich finde, mit diesem Jahr habe ich auch erst mal alles mit Knochenbrüchen voll.

00:52:17: Das war mehr, als ich mein ganzes Leben bisher hatte.

00:52:19: Also, damit sollte ich durch sein.

00:52:24: Also, auf jeden Fall, was ich da super gerne mag, ist dieses Lächeln im Ziel gehört zu mir.

00:52:28: Das finde ich super schön, super schöner Satz.

00:52:30: Und ich erinnere mich, vor ein paar Folgen hast du gesagt, dass du das auf jeden Fall besser geschafft hast, deine Saison so zu planen, dass du nicht das Gefühl hast.

00:52:40: zu früh schon leer zu sein.

00:52:42: Ja.

00:52:43: Und so, wie würdest du das?

00:52:45: Findest du, du hast es für dich gut geschafft, deinen Vorsatz, deine Ziele?

00:52:49: Ja, doch, da bin ich echt ganz zufrieden.

00:52:52: Also, ich war auf jeden Fall nach der WM nicht verletzt, hatte keine Überlastungsverletzung und hatte das Gefühl, ich könnte vielleicht sogar noch ein Rennen machen, aber die Saison war jetzt gut so und vielleicht würde ich sonst so weit hinaus zögern.

00:53:07: Deswegen, ich bin schon sehr zufrieden.

00:53:10: Natürlich, dass mit dem Lächeln ins Ziel bei den Rennen, wo ich gefinischt habe, hatte ich das Lächeln im Ziel, beim TDS natürlich nicht.

00:53:17: Und bei der Zugspitze natürlich auch nicht, weil ich da einfach nicht gefinischt habe.

00:53:21: Hat aber bei beiden Rennen trotzdem elf bzw.

00:53:24: vierzehn gute Rennstunden, wo ich viel gelächelt habe, wo es viele Fotos gibt, auf denen ich gelächelt habe.

00:53:28: Deswegen lass ich das mal so halb zählen.

00:53:32: Aber ja, ich finde, eigentlich war das ein guter Vorsatz und bin echt ganz zufrieden.

00:53:36: Es ist natürlich ein bisschen ärgerlich, dass ich dann gleich im ersten Rennen mich verletzt habe und danach kurz eine Pause machen musste.

00:53:42: Aber diese Verletzung, die im Rennen passieren, die nicht durch Übertraining oder nicht auf den Körper hören passieren, das hat man dann ehrlich gesagt ja nicht hundert Prozent in der Hand.

00:53:53: Es ist natürlich auch eine Unkonzentration gewesen, die da eine Rolle gespielt hat, aber es war jetzt nicht.

00:53:59: Nicht was, was ich mir wirklich zum Vorwurf machen kann, finde ich.

00:54:03: Nee, ich finde tatsächlich, dass wir uns beide schöne Sachen vorgenommen haben, am Ende von im Jahr ist es auch beide sehr schön umsetzen konnten.

00:54:14: Klar, es gibt immer Sachen, die gibt es noch zu verbessern oder anzugehen, aber ich finde, wir beide haben das wirklich schön

00:54:21: ...

00:54:21: schön geschafft und sind beide wirklich auch einfach mit uns und an uns gewachsen.

00:54:26: Das finde ich super schön.

00:54:27: Das bedeutet mir auch richtig viel und du hast einfach immer sehr schöne Ideen.

00:54:32: Du bist wirklich süß.

00:54:33: Also das war sehr schön.

00:54:35: Ein weiteres schönes Spitzgal.

00:54:37: Aber du kannst jetzt natürlich denken, was ich dich jetzt fragen werde, damit ich wieder so eine Zeit komme.

00:54:42: Bis nächstes Jahr.

00:54:44: Hast du einen Wunsch für dich persönlich oder für deinen Laufjahr?

00:54:49: Und idealerweise muss es wieder exakt forty Sekunden lang sein, weil es ist lustig von uns beiden, sind diese Audio-Dateien exakt forty Sekunden vom letzten Jahr.

00:54:59: Ist natürlich keine Vorgabe.

00:55:01: Aber ein Wunsch.

00:55:02: Nein.

00:55:03: Nee, ich muss sagen, es ist eine ähnliche Antwort tatsächlich, weil ich habe vor ein paar Tagen in einem Podcast gehört, dass eine Frau gesagt hat, sie möchte nichts im alten Jahr lassen, sie möchte alles mit ins neue Jahr nehmen, weil sie einfach sehr zufrieden ist mit dem Jahr, so wie es war, mit allen Höhen und Tiefen.

00:55:22: Und ich finde, das ist irgendwie was ganz Schönes, da habe ich sehr lange darüber nachgedacht.

00:55:26: Und bei mir gibt es wirklich auch nichts, was ich im alten Jahr lassen möchte.

00:55:30: Ich möchte alles mitnehmen, auch meine Macken, weil ich irgendwie einfach gerade mit mir und mit meinem Leben und mit allem, was sich da gerade so tut und mit allen spannenden Möglichkeiten so happy bin und sehr, sehr dankbar bin.

00:55:42: Und was ich mir für mich weiterhin wünsche, ist mehr Leichtigkeit, weil das fällt mir hier und da wahnsinnig schwer nach wie vor.

00:55:48: diese Leichtigkeit zu haben, aber es wird wirklich besser und es ist besser geworden und deswegen ist es einfach wirklich so ein... einfach diesen Trend, den ich in den Jahr-Zw.

00:55:57: und-Zw.

00:55:58: geschafft habe, in den Jahr-Zw.

00:56:00: und-Zw.

00:56:00: vorzusetzen, das wäre mal ein... mein Wunsch

00:56:03: für mich.

00:56:04: Ja, das ist ein sehr schöner Wunsch.

00:56:06: Und dass die Kaffeemaschine heil bleibt, wenn wir sie umziehen.

00:56:09: Aber das noch als kleinen Zusatz, ja, das wäre mein Wunsch.

00:56:13: Was wäre denn dein...

00:56:15: Vielleicht ist ja der Wunsch sogar schon erfüllt, wenn die Folge rauskommt.

00:56:19: Hoffentlich, ja.

00:56:21: Also mein Wunsch ist, mir geht es dann ein bisschen anders.

00:56:24: Ich möchte einiges nicht mit ins neue Jahr nehmen.

00:56:27: Also für mich privat wünsche ich mir, weil ich einfach ein schwieriges Jahr hatte, dass ich endlich wieder glücklich bin nächstes Jahr oder wieder glücklich werde.

00:56:34: Und beruflich beim Laufen wünsche ich mir natürlich, so wie im letzten Jahr, dass ich... Verletzungsfrei bleiben, sofern es geht.

00:56:43: Also vor allem, was so Überlastungsverletzungen angeht und dass ich mit einem Lächeln ins Ziel laufe.

00:56:49: Aber ich würde schon auch aussprechen, ich wünsche mir, dass ich in Tremonie beim TDS ins Ziel laufe, um das ganz konkret anzusprechen.

00:56:58: Und ich wünsche mir einfach, dass ich in den Rennen so viel Freude haben kann, wie ich das zum Beispiel im Pizztal hatte und dass ich auch wieder viele Rennen habe, so wie ich dieses Jahr zum ersten Mal hatte, wo ich ... meinen Magen im Griff habe, vor allem bei den Nachtläufen.

00:57:13: Das steht auf jeden Fall auf der Agenda und möchte einfach ein bisschen weiter an meinem Selbstvertrauen arbeiten.

00:57:20: Ja, das sind so meine Ziele fürs nächste Jahr, aber natürlich steht oder ist eine Voraussetzung für all das, dass man gesund bleibt und das ist auf jeden Fall das Wichtigste.

00:57:30: Das wollte ich jetzt auch

00:57:31: noch anhängen, ja.

00:57:32: Das ist nämlich immer sowas, was man dann bei solchen Sachen ganz schnell irgendwie vergisst zu sagen.

00:57:37: und wenn man dann darüber nachdenkt, denkt man sich, oh, Wie das, was du vorhin erzählt hast mit der TDS-Strecke dieses, ich kann solche Tage einfach, ich kann durchgehend laufen und in den Bergen unterwegs sein.

00:57:48: Das geht ja alles nur, wenn man gesund ist, gut zu sich ist, gut zu seinem Körper ist.

00:57:53: Und deswegen, klar, Gesundheit nicht nur für mich, sondern auch für die Leute, die mir nahestehen.

00:57:58: Da muss ich gerade auch dran denken, wo du gesprochen hast.

00:58:00: Das ist was, was man ... schnell mal irgendwie einfach für selbstverständlich nimmt, ist es aber nicht.

00:58:05: Und deswegen klopften wir gleich mal auf Holz.

00:58:07: Ja,

00:58:07: klopft für uns beide auf Holz, genau.

00:58:09: Das stimmt.

00:58:10: Und es ist auch also unabhängig von dem wirklich gesund sein, was man nicht viel selber in der Hand hat.

00:58:16: Hab ich einfach so in den letzten Wochen auch viel gedacht.

00:58:19: Ich hatte halt beim Laufen schon so oft Jahre, gerade als ich noch auf der Bahn und Straße unterwegs war, wo ich echt monatelang verletzungstechnisch raus war oder ... mal ein ganzes Jahr oder eine ganze Saison oder sogar zwei Saisons hintereinander keine Wettkämpfe machen konnte, weil ich so langwierige Verletzungen hatte oder sich Verletzungen an Verletzungen gereitert.

00:58:39: Und was hatte ich so lange nicht mehr?

00:58:42: Da bin ich auch einfach nur froh drum und dankbar und möchte, dass das auf jeden Fall so bleibt.

00:58:45: Natürlich tut man dafür auch seinen Teil.

00:58:47: Man geht zur Physiom, man macht Krafttraining, man schaut, dass man in kein Übertraining rutscht, dass alle Werte drum rum passen.

00:58:54: Man hat einen Trainer, der die Augen drauf hat.

00:58:56: Also es ist jetzt nicht so, dass Dass wir da für nichts machen und dass einfach nur so einem zufällt.

00:59:01: Aber es ist schon, also ich habe es schon einfach an mir selbst auch anders erlebt.

00:59:05: Und deswegen bin ich dafür auch echt dankbar und will das auf keinen Fall für selbstverständlich nehmen.

00:59:11: Oh, ich bin jetzt ganz emotional angefasst.

00:59:14: Ja.

00:59:16: Und natürlich, wenn wir jetzt schon einfach auch, ich meine, wir sind ja hier im Rahmen unseres Podcasts und im Rahmen unserer schönen Freundschaft und allem, was da sich so ergeben hat.

00:59:25: Ich bin einfach auch sehr, sehr gespannt, wo wir nächstes Jahr, wo das hingeht.

00:59:29: Ich bin einfach super dankbar, dass wir das haben.

00:59:32: Diesen Podcast, unsere tollen Zuhörerinnen und Zuhörer

00:59:36: uns.

00:59:39: Du bist der Hammer.

00:59:40: Das was?

00:59:41: Ich habe es so verstanden, dass du gesagt hast, du freust dich an was, dass die Hörerinnen und Hörer uns haben.

00:59:46: Nein.

00:59:48: Nein, dass wir uns haben und die Zuhörerinnen und Zuhörer und dass wir diesen Podcast haben.

00:59:54: Ganz so.

00:59:55: selbst verliebt, möchte ich nicht rüberkommen.

00:59:58: Damit bin ich jetzt auch da core.

01:00:00: Ja, ich bin einfach sehr, sehr gespannt, wie es für Höhenmeter pro Kilometer weitergeht.

01:00:04: Ich hoffe einfach weiterhin so schön wie bisher.

01:00:08: Und ich verspreche Besserung im Sinne von, ich werde meine Fotos für das wöchentliche Recap einreisen.

01:00:15: Das sieht jetzt

01:00:15: hier auf die Nummer ab.

01:00:17: Ja

01:00:18: und also ich bin wirklich sehr, sehr dankbar um diesen Podcast.

01:00:22: und Ja, wie gesagt, ich bin nur emotional gerade ganz schön angefasst, deswegen.

01:00:28: Nee, ich freue mich auch sehr, dass wir den hier haben.

01:00:30: Und ich finde, das ist doch ein guter Start ins neue Jahr.

01:00:33: Jetzt haben wir natürlich nochmal aufs Alte zurückgeblickt.

01:00:36: Aber um das noch abzuschließen, wir haben auch noch auf unserem Instagram-Kanal das Gewinnspiel, was wir ja zur Weihnachtsfolge zu dem Spezial gemacht haben.

01:00:44: Das läuft noch bis zum zweiten, ersten, um dreiundzwanzig Uhr, neunundfünfzig, also quasi bis zum dritten fast.

01:00:51: Und da könnt ihr aus der Community uns eure Highlights drunterschreiben, die euer Laufjahr hatte.

01:00:57: Ich finde das auch immer ganz schön, so zu lesen, was die Leute, die uns zuhören, so viele Highlights hatten, wo die auch gelaufen sind, wo wir vielleicht auch einen Rennbericht von hatten oder jemand, der nach einer Schwangerschaft wieder ins Training gekommen ist oder das Lauf überhaupt für sich entdeckt hat, also total inspirierend.

01:01:12: Lasst uns das gerne wissen, selbst wenn ihr nicht unbedingt am Gewinnspielteil stehen wollt.

01:01:18: Ja, damit hätte ich eigentlich so weit alles, was ich mir hier aufgeschrieben habe, was wir heute besprechen müssen.

01:01:25: Ja, sehr schön.

01:01:26: Ich habe auch nicht mehr so viel hinzuzufügen.

01:01:28: Und stoßen wir jetzt einfach so auf ein gutes Jahr.

01:01:33: Und ich wünsche dir, dass du gut reinrutscht.

01:01:36: Dankeschön, Ida.

01:01:37: Das wünsche ich dir auch.

01:01:38: Einen guten, gesunden Rutsch dir und allen und auf ein schönes Jahr.

01:01:45: Dankeschön.

01:01:46: Ja, das wünsche ich auch.

01:01:47: Wir hören uns nächste Woche wieder.

01:01:49: Tschüss!

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