#132 Profi über Nacht

Shownotes

Zum neuen Jahr haben wir viele schöne neue Community-Fragen von euch bekommen, von denen wir in dieser Folge zwei mitgebracht haben. Wir sprechen darüber, wie das alles mit dem Profi sein überhaupt angefangen hat. Wann war der Moment, um aus dem Hobby 'Trailrunning' einen Beruf zu machen? Gab es den überhaupt? Und weitergedacht - wie viel Planbarkeit hat unser Beruf, das Laufen, denn eigentlich? Gibt's eine Perspektive, oder ist das ein 'von einen Tag auf den anderen'-Business? Wir sind schon mittendrin in 2026 - das wird ein gutes Jahr.

Linktree

Du hast eine Frage für unsere Community Rubrik, die du schon immer einmal stellen wolltest, willst unsere Meinung zu einem Thema hören oder hast Feedback und Anregungen, die du gern mit uns teilen magst? Dann schreib uns an hmkm.podcast@gmail.com

Hier kommst Du direkt zur "Laufsong der Woche"-Playlist

Du willst mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos zu den aktuellen Rabatten!

Über folgenden Link erfährst du mehr über unsere Werbepartner und findest die direkten Links - Hier findest du alle Infos zu den aktuellen Rabatten!

Transkript anzeigen

00:00:05:

00:00:15: Also Kimi, ich sehe, du bist in einer neuen Wohnung, die Kaffeemaschine ist hinter dir.

00:00:20: Es hat alles geklappt, der Umzug ist vollbracht.

00:00:22: Stimmt das?

00:00:23: Also es stimmt alles bis auf den Satz, der Umzug ist vollbracht, das stimmt noch nicht ganz.

00:00:28: Die Kaffeemaschine ist jetzt da, sie läuft noch nicht, weil wie gesagt, diese Kaffeemaschine ist ein bisschen ein größeres Kapitel, aber sie ist zumindest jetzt schon mal da.

00:00:36: Aber meine alte Wohnung ist auch noch nicht übergeben.

00:00:38: Das dauert auch noch ein bisschen.

00:00:39: Die müssen wir jetzt erst mal noch weiseln.

00:00:41: Das ist noch nicht abgehakt.

00:00:43: Und jetzt ist es halt so, weil es ist quasi alles von mir hier.

00:00:46: Und jetzt fangen wir halt nach und nach an, so Sachen zu verfeinern.

00:00:49: Also halt, keine Ahnung.

00:00:52: Wir haben jetzt den Ess-Tisch, oder was heißt, wir, der Tony hat den Ess-Tisch bisschen ... und was auch immer man alles macht, ein paar Sachen abgesägt.

00:01:02: Und jetzt haben wir hier bei der Koffeecke zwei neue Holzregale hingebaut.

00:01:06: Es wird schon noch, es passieren noch ein paar Sachen, aber der Großteil des Umzugesetzes erledigt

00:01:13: ja.

00:01:14: Okay, aber ich verstehe es richtig.

00:01:15: Also du bist zu Toni gezogen und dadurch seid ihr nicht erst in leeren Wänden, sondern es ist auch schon richtig wohnlich.

00:01:22: Und ja, das finde ich immer so ein bisschen das Schöne, als wenn man halt so ganz frisch einzieht und noch ja alles erst mal ein bisschen kalt aussieht, bis da so wirklich Leben drin ist.

00:01:32: Aber da bin ich doch froh, dass das jetzt zweites Kind hinter dir liegt und das Weißeln kann ja sogar ein bisschen Spaß

00:01:37: machen.

00:01:37: Äh,

00:01:41: okay.

00:01:41: Ich glaube, du hast schon recht.

00:01:43: Ich bin jetzt einfach irgendwie mit dem Kopf so bis hin.

00:01:45: Ich will jetzt die, das alles halt so ein bisschen abgeschlossen haben.

00:01:48: Weißt du, jetzt, wo man halt fast alles fertig hat, bin ich dann halt im Kopf so schlecht darin, dann zu sagen, okay, das mit dem Weißen schieben wir jetzt noch ein bisschen, weil wir jetzt gerade nicht so richtig viel Zeit dafür haben.

00:02:00: Und da bin ich dann gleich so ... Ich hätte es aber eigentlich gerne erledigt und das muss ich jetzt einfach akzeptieren, dass man halt nicht alles, weil so einem Umzug, auch wenn der jetzt wirklich smooth lief, muss man jetzt echt sagen, wir haben jetzt so viel schon geschafft.

00:02:12: Aber dass man halt jetzt nicht alles direkt auf einmal schafft, das muss ich jetzt vielleicht halt noch akzeptieren.

00:02:16: Und das fällt mir hier und da ein bisschen schwierig, aber ich...

00:02:19: Das kann ich verstehen.

00:02:20: Nee, da bin ich genauso.

00:02:22: Also ich gehe auch mit dem Kopf durch die Wand.

00:02:25: Ja.

00:02:26: Aber bald ist es ja dann geschafft.

00:02:27: Wie geht es dir, Kimi?

00:02:29: Man mag es hören, ich hab letztens noch, also es war wirklich, wir haben aufgenommen, ich hab noch zu dir gesagt, ja, ich bin, mein Hals ist gereizt von der Kälte.

00:02:38: Ich war auch hundert Prozent davon überzeugt, dass das der Grund ist, warum mein Hals so sich so komisch angefühlt hat.

00:02:45: Und nach unserer Aufnahme, weil ich hatte ja einen Agen-Husten-Anfall in der Aufnahme,

00:02:49: den wir rausgeschnitten haben.

00:02:51: Und danach, nach der Aufnahme, schaut mich der Tonian und sagt, das ist nicht nur die Kälte, ich glaub, du bist krank.

00:02:57: Und so war es dann tatsächlich auch.

00:02:59: Ich bin dann richtig krank geworden.

00:03:02: So krank war ich schon lange nicht mehr.

00:03:04: Also ich war wirklich, ich hatte eine üble Erkältung, Agen-Husten, zu eine Nase.

00:03:10: Und das hat sich jetzt auch eine Woche gezogen, diese klassische Erkältungswoche.

00:03:15: Und heute ist der erste Tag, wo ich wieder gelaufen bin.

00:03:19: Aber wirklich nur sehr ... Krafttraining ging eh.

00:03:23: Easy, aber so ... draußen laufen, weil es ist wirklich immer noch kalt.

00:03:27: Also es hat heute so minus neun bis minus fünf Grad oder so.

00:03:32: Ich bin da schon noch vorsichtig.

00:03:33: Und ich muss auch sagen, ich hatte bisher auch noch nicht so diesen, ich muss jetzt wieder, also gar nicht.

00:03:40: Ich habe tatsächlich jetzt mal dieses Kranksein fast ein bisschen, ich will nicht sagen, genossen, es wäre zu viel des Guten, aber... Irgendwie war das Timing fast schon perfekt, weil ich war jetzt nicht so krank, dass ich auf die Couch musste, sondern ich konnte halt immer noch was machen.

00:03:56: Und dementsprechend hatten wir einfach richtig cool Zeit, diesen Umzug zu wuppen und fertig zu machen.

00:04:00: Und ich hatte halt nicht so dieses, ich hab's ja auch geschrieben, wenn man halt zwei Einheiten am Tag hat, dann musst du halt irgendwie, okay, dann geh ich laufen in der Früh, dann machen wir den Umzug, dann geh ich noch mal laufen.

00:04:09: Das zährt auch so aus, gerade wenn's so kalt ist.

00:04:12: Und das ist jetzt alles weggefallen.

00:04:14: Von daher war das jetzt irgendwie ganz gut, dass es jetzt war.

00:04:17: Es ist auch Wursch von der Saison her, ob man jetzt die Woche im Januar hat oder nicht.

00:04:21: Es ist völlig egal.

00:04:22: Das Einzige, was es mit mir macht, ist, dass meine innere Zahlenkuu sagt, oh mein Gott, ich habe jetzt fünf Tage im neun Jahren noch nicht trainiert, sozusagen.

00:04:31: Aber alles andere ist eigentlich sehr passt.

00:04:33: Es ist eigentlich völlig in Ordnung.

00:04:34: Aber ja, heute wirklich der erste Tag, also es hängt noch so ein bisschen in ... Ich bin noch ein bisschen belegt, aber ich bin komplett frei.

00:04:42: Das ist gut.

00:04:43: Ich hoffe, dass es aufwärts geht.

00:04:46: Ja, das hoffe ich auch.

00:04:47: Aber ich glaube, du hast schon recht.

00:04:50: Der Zeitpunkt ist ja gut vor der Saison.

00:04:52: Es ist Winter und ich habe das Gefühl, es sind alle um einen rum krank.

00:04:58: Ich hatte das Gefühl, alle um mich rum waren krank.

00:05:00: Und ich habe gedacht, es kann doch kaum sein, dass ich gerade das Immunsystem so aufgebaut habe, dass ich die Kurve bekomme.

00:05:07: Und jetzt gestern hat es mich auch ganz schön rausgehauen nach dem ... Dauerlauf.

00:05:12: Hier ist es echt noch mal kälter.

00:05:13: Es waren gestern minus fünfzehn Grad.

00:05:15: Es sind immer noch minus vierzehn Grad.

00:05:18: Und ich glaube, es wird noch kälter in den kommenden Tagen.

00:05:20: Und ich kam vom Dauerlauf und habe so gemerkt, jetzt fühle ich mich gerade richtig zerstört.

00:05:25: Bin voll früh schlafen gegangen, aber hatte auch nicht so eine gute Nacht.

00:05:28: Hab so ein bisschen gekämpft.

00:05:30: Deswegen heute auch einen ungeplanten Restday gemacht.

00:05:33: Mal schauen, ich hoffe nicht, dass es mich so richtig erwischt, aber man weiß es leider nicht.

00:05:37: Ich habe auf jeden Fall alles getan heute, was in meiner Macht stand, um nicht krank zu werden.

00:05:42: Ich drück dir ganz feste die Daumen, dass es dich auslässt.

00:05:46: Aber ja, wie du dich sagst, gerade sind es wirklich viele.

00:05:50: Ob es jetzt an der Argenkälte liegt oder was auch immer es ist.

00:05:54: Vielleicht gibt dir nur so den Rest dazu, dass dann die Schleimhäute ausgetrocknet sind.

00:05:58: Man dann einfach anfälliger ist, Viren aufzunehmen.

00:06:01: Ich weiß es nicht.

00:06:02: Aber ja, auf jeden Fall, wenn ihr das halt ein gesund seid, bleibt gesund.

00:06:07: Ja.

00:06:08: Und sonst geht es hoffentlich schnell.

00:06:11: Aber dann hast du dementsprechend wahrscheinlich auch keinen Training der Woche dabei, oder?

00:06:15: Doch, ich habe eins tatsächlich.

00:06:16: Oh, selten.

00:06:17: Ich habe eins.

00:06:18: Ich habe ... Also Moment mal, jetzt geht hier alles gerade viel zu schnell.

00:06:23: Bevor wir zur Zreding der Woche gehen, ich würde gerne hören, wie dein Sylvester war.

00:06:28: Ja, es war halt auch kalt.

00:06:30: mich ein bisschen gestresst mit dem Training davor und danach.

00:06:33: Dann war ich halt sehr gestresst mit krank werden, weil halt irgendwie ... Angst hatte ich, je mehr Leute zusammenkommen, desto eher ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass man sich ansteckt.

00:06:42: Aber ich hatte echt ein schönes und entspannte Silvester.

00:06:45: Und danach hab ich mich auch echt ganz gut gefühlt.

00:06:47: Obwohl ich zugeben muss, ich hab meinen Dauerlauf am ersten Ersten sehr verkürzt, weil ich so ein Schlafdefizit hatte.

00:06:52: Also ich hätte eigentlich zweieinhalb Stunden laufen müssen, bin anderthalb Stunden gelaufen und hab die Stunde dann an einem anderen Tag dran gehängt.

00:06:59: Aber ich dachte, da muss ich jetzt Schlaf und Erholung priorisieren.

00:07:03: Und das war für mich auch die richtige Entscheidung.

00:07:05: Aber wie war es bei dir?

00:07:06: Weil ihr habt ja richtig raus aus der Zivilisation Silvester verbracht.

00:07:11: Ja, wir waren auf einer Hütte und haben da geschlafen.

00:07:14: Es war tatsächlich, haben wir ein bisschen überlegt, weil dadurch, dass ich dann so krank war, aber das ist jetzt natürlich ein bisschen ... Ja, also mir ging es jetzt nicht optimal, muss man sagen.

00:07:23: Auf

00:07:23: da hoch gehen.

00:07:26: Wir haben dann gesagt, wir wandern jetzt mal los und schauen dann, wie es mir geht.

00:07:30: Das war so der Plan, weil es war ja nicht nur die Wanderung, sondern das, wovor ich eher Angst hatte, war diese Nacht am Berg.

00:07:36: Weil das ist eine ganz, ganz einfache Hütte und da gibt es zwar einen Holzofen, aber bis der natürlich warm ist.

00:07:42: Das kühlt auch aus.

00:07:43: Es kühlt aus und es braucht ewig, bis der warm ist.

00:07:45: Deswegen wusste ich, wir wandern da jetzt in der Kälte hoch und dann dauert es erst mal, bis es warm ist.

00:07:50: Und genauso war es halt.

00:07:52: Und dann hab ich mich da irgendwie, ich hatte hier und da dann auch mal eine Laune, muss man auch sagen, hab mich da schon ein bisschen rein manövriert in meinen, oh Gott, wie geht's so schlecht.

00:08:02: Ja, und dann war es oben halt schon so, dass es erst mal ein bisschen kalt war.

00:08:04: Es hat ein bisschen gedauert, aber es war dann irgendwie echt richtig schön, weil wir waren halt so ab vom Schoß.

00:08:09: Wir haben nicht einen Böller gehört, nicht einen Menschen.

00:08:13: war da.

00:08:14: Es war wirklich super, super schön, super ruhig.

00:08:17: Ich vor allem bin super früh ins Bett.

00:08:19: Ich glaub, ich hab um den neuen gepennt.

00:08:20: Ich war so müde.

00:08:21: Aber das ist auch die Besperrgütte.

00:08:23: Man geht halt schlafen, wenn's lichtig ist, und man wacht auf, wenn die Morgen Sonne kommt.

00:08:27: Richtig.

00:08:27: Das ist schon fein.

00:08:28: Ja, das war cool.

00:08:29: Ich hatte jetzt nicht die beste Nacht, weil ich ziemlich am Husten war und so.

00:08:33: Aber nichtsdestotrotz war es halt nicht so.

00:08:35: dieses, weißt du, dieses, wow, Silvester.

00:08:38: Und das muss man jetzt irgendwas noch miterleben.

00:08:40: und alle Böllern rum.

00:08:41: Sondern es war halt einfach ... Wir hatten dann noch eine kleine Brotzeit und sind ins Bett.

00:08:46: Und der Morgen war wunderschön und so.

00:08:47: Und mir ging's dann auch nicht schlechter, Gott sei Dank.

00:08:49: Ich hab kurz gedacht, ich hab mir richtig den Rest gegeben.

00:08:52: Und noch mal vier, fünf Tage dran gehängt,

00:08:55: glaub

00:08:55: ich.

00:08:56: Zwischenzeitlich hab ich gedacht, okay, das war überhaupt nicht smart.

00:09:00: Aber es wurde überhaupt nicht schlechter danach.

00:09:03: Deswegen alles in Ordnung.

00:09:04: Wir sind super ins neue Jahr gerutscht.

00:09:06: Sehr gut.

00:09:07: Da sind wir nun.

00:09:09: Die Bergluft, die hatte ich vielleicht am Ende sogar.

00:09:12: gesund gemacht.

00:09:12: Geheilt

00:09:13: hat sie mich.

00:09:15: Weißt du auf welcher Höhe ihr da geschlafen habt?

00:09:17: Weil es sah ja nach recht viel Schnee aus.

00:09:19: Ich glaube so zwei.

00:09:21: Ja, da ist halt auch wirklich kalt in der Nacht.

00:09:24: Und windig.

00:09:25: Es war so windig, absolut irre.

00:09:27: Letztes Jahrsebester waren wir auch auf der Hütte und da war es auch oberhalb von zweitausend.

00:09:32: Die ist ein bisschen größer und da ist dann auch schneller warm geworden.

00:09:35: Aber trotzdem ist es schon ... Ja, ist schon frisch.

00:09:38: Vor allem, da war ich gesund.

00:09:39: Und ich erinnere mich, mir war's im Gesicht sehr kalt.

00:09:41: Deswegen kann ich mir nur vorstellen, wie's dir ging, wenn man krank ist.

00:09:45: Also, puh, Hut ab.

00:09:49: Aber richtig cool.

00:09:51: Ja, war schon, ich sag ja immer, ich bin nicht so der Silvester-Fan.

00:09:54: Und das ist auch so, aber ich muss sagen, das war irgendwie halt so was ... irgendwie bleibt es halt im Kopf, weißt du?

00:09:59: So sehr, sehr.

00:10:00: Besonders, einfach ein besonderer Start.

00:10:03: In der Früh vom ersten dann zu McDonalds erst mal einen Kaffee holen.

00:10:07: Also, ja, war schon richtig, richtig, richtig besonders.

00:10:12: Das nenn ich mal ein Start ins neue Jahr.

00:10:15: Aber dann bin ich jetzt gespannt zu hören, was dein Training der Woche ist.

00:10:22: Das Training der Woche.

00:10:24: Ist es diese Wanderung?

00:10:26: Nee, dieses nicht, habe ich auch kurz überlegt.

00:10:28: Es ist von gestern, weil ... Also ich hab, wie gesagt, heute das erste Mal wieder trainiert.

00:10:34: Das heißt, gestern war so eine ganz spontane Idee, lass doch in die Berge fahren.

00:10:38: Weil gestern war es noch mal richtig, richtig schön.

00:10:42: Es ist zwar wirklich immer so kalt und so, aber es ist so ein richtiger Winter.

00:10:45: Es hat mir echt schon lange nicht mehr.

00:10:47: Es ist einfach super kalt, es ist weiß, blauer Himmel.

00:10:50: Wir fahren jetzt noch mal in die Berge, weil man muss wirklich sagen, wir hatten einfach viel so, keine Ahnung, es ist viel so rumge... Arbeiter und rumgerüdel und so.

00:10:59: und dann dachten wir, jetzt fahren wir noch mal in die Berge.

00:11:01: Toni ist zum Fliegen, also gleich schon fliegen und ich bin, hab mir dann gedacht, ich wandere da.

00:11:07: Und bin dann am Ende so ein bisschen auf der Piste geendet.

00:11:11: Ja, also ich hatte quasi meine Grödel an, meine Schuhe an und bin da hochgestapft, guten Mutis und dachte mir so, ich bin wieder da, ich bin wieder fit und es war auch alles in Ordnung.

00:11:20: Es hat sich super gut angefühlt, alles Bestens.

00:11:22: Aber irgendwie gab es da dann nicht so einen richtigen Wanderweg, sondern ich bin dann halt die ganze Zeit neben der Piste rumgeeiert, hoch.

00:11:29: Und rummig herum halt lauter Skitouren gehe, weil das ist ja eigentlich das, was du dann machst im Winter.

00:11:34: Wenn du irgendwo hoch gehst, schnallst du dir die Schieren.

00:11:37: Ich bin halt mit meinen Grödeln hoch, das war auch okay.

00:11:40: Und irgendwann bin ich dann aber tatsächlich auf so eine blaue Piste geraten, auf so einen Ziehweg.

00:11:46: und bin da dann so hoch und alle immer beim Runterfahren, haben sich gedacht, was machten die jetzt?

00:11:51: Warten da hier auf der Piste rum?

00:11:52: Aber irgendwie hat sich auch niemand beschwert, was sich sehr angenehm fand.

00:11:55: Und irgendwann war ich dann soweit oben, dass ich in der Sonne war.

00:11:58: Und dann hat sich es tatsächlich perfekt ausgegangen.

00:12:00: Das tun wir und ich uns oben auf einer Hütte getroffen haben.

00:12:03: Also quasi beim Startplatz vom Fliegen.

00:12:07: Und wir haben uns dann beide einen Kaffee geholt auf der Hütte.

00:12:09: Und das war voll schön.

00:12:11: Es war so ein spontanes, ich wandere halt mal dahin, wo ich hinwander und wo ich rauskomme.

00:12:15: Und dann bin ich halt am Ende doch bei dieser Hütte rausgekommen.

00:12:18: Und es war sehr schön zu merken, meine Werte waren super.

00:12:21: Ich hab mich gut gefühlt, alles in Ordnung.

00:12:24: Es war nicht wirklich ein Training, sondern eher so ein Erlebnis.

00:12:28: Ja, doch, das ist

00:12:28: ja gerade trotzdem krank sein, wenn man den Puls noch nicht so in die Höhe treiben will oder auch nicht sollte.

00:12:35: Aber du bist da nicht mit runtergeflogen, sondern hast die Bahn runtergenommen oder bist runtergeflogen?

00:12:39: Ich hab die Gondel genommen, weil ich mir dann dachte ... So, jetzt runterwandern, wieder auf der Piste, hatte ich mir keinen Bock.

00:12:47: Dann bin ich tatsächlich die Gondel runtergenommen.

00:12:49: Das war dann auch perfekt und es hat dann auch gereicht, weil es wird dann echt kalt.

00:12:52: Deswegen war das genau richtig.

00:12:54: Und das war richtig schön.

00:12:55: Es war jetzt so wahnsinnig spontan, ist eine Art unspektakulär, will ich nicht sagen, aber einfach super schön irgendwie so, ja, einfach ein Tag am Berg, weißt?

00:13:04: Ja.

00:13:04: Das klingt nach einem guten Training in der Woche.

00:13:06: Aber das mit der Piste, das kenn ich, also wenn ich hier loslaufe.

00:13:10: Im Sommer habe ich ja die Wahl, ob ich über die Ski-Piste, also im Sommer über den Acker eigentlich nur vertikal hoch gehe oder ob ich den Forstweg außen rumnehme oder ob ich zwischendurch immer mal über so Trails laufe.

00:13:22: Und im Winter ist halt die Ski-Piste ja logisch Ski-Piste.

00:13:25: Gerade weil ja auch die Mittelstation nicht so weit von hier weg ist, sieht man halt auch die ganzen Ski-Fahrer dann immer, da bin ich noch keinen Kilometer los und muss dann halt immer über die Piste und den Ski-Fahrern ausweichen, die gerade wieder zum Schlepplift wollen.

00:13:38: Und dann muss man sich immer so entscheiden, weil eigentlich der Forstweg im Winter einen Schlitten, einen Rodelweg ist und den darf man dann gar nicht hochlaufen oder gehen.

00:13:47: Und dann, wenn ich weiß, es ist nicht so viel los unter der Woche Vormittags oder so, mache ich es natürlich trotzdem mit Grödeln.

00:13:55: Aber dann ist es auch schon mal passiert, dass ich von jemandem beim Skido aufgehalten wurde, darauf hingewiesen wurde, dass ich da nicht laufen darf.

00:14:01: So als hätte ich die Schilder nicht richtig verstanden.

00:14:04: Und dann muss ich eigentlich immer an der Ski-Piste hoch und runterlaufen.

00:14:06: Und die ist ja aber so steil.

00:14:08: Und mir kommt das halt viel gefährlicher vor, als den Weg, wo die runter rodeln.

00:14:13: Obwohl, wenn die rodeln, haben die halt auch eine irre Geschwindigkeit.

00:14:15: Das ist immer so, ah, wie ich es mache, ärgere ich mich danach.

00:14:19: Weil ich halt jedes Mal einen Schreckmoment habe und jedes Mal denke, ach, verdammt, hätte ich den anderen Weg genommen.

00:14:24: Das ist immer so ein bisschen mein Struggle im Hintergrund.

00:14:28: Aber eigentlich war der eben bis letzte Woche nicht so, weil die Piste noch nicht fertig war für die Rodler.

00:14:33: Und jetzt haben sie sie gestern fertig gemacht.

00:14:35: The struggle is real.

00:14:38: Ich musste tatsächlich an dich denken, weil du hast irgendwann mal ein Video gepostet, wo du quasi an der Seite von der Piste hochläufst.

00:14:43: Genau, ja.

00:14:44: Da musste ich gestern dran denken, ich bin zwar nicht hochgelaufen, trotz war ich der eine Weirdo, der mit Schuhen da hoch ist.

00:14:53: Alle waren auf Skis, weil du kannst ja zumindest, wenn du Skitourst hoch, dann kannst du runterfahren.

00:14:59: Und ich hab dann ab der Hälfte von meinem Hochwand gedacht, was mach ich runterwärts?

00:15:03: Geh ich jetzt wirklich all das wieder runter?

00:15:06: Oder wie mach ich's?

00:15:08: Weil ich dachte, alle waren super nett, mich hat niemand angemacht.

00:15:11: Es war echt cool, aber irgendwie ist es nicht so geil, weil du bist nie entspannt.

00:15:16: Weil du immer im Kopf haben musst, wie kommen die runter, sehen die mich früh genug und so.

00:15:22: Deswegen bin ich dann nicht runtergelaufen.

00:15:24: Aber das kann ich verstehen, das ist so ein bisschen ein Abwägen.

00:15:27: Ja, und vor allem im Moment mit dem Milker, mit dem Hund noch dazu.

00:15:30: Weil die findet das natürlich lustig, die Skifahrer.

00:15:34: Und ich will sie aber eigentlich freilaufen lassen, weil sie halt wirklich lieb ist und hört.

00:15:38: Aber immer, wenn dann wer kommt, muss ich sie schneller an der Leine packen.

00:15:40: Das ist schon ... ja, auch nicht ganz unanstrengend.

00:15:45: Aber na gut, es ist schon alles Luxusprobleme und du hast recht, es ist wunderschön, winterlich draußen.

00:15:50: Das ist schon echt blauer Himmel, dazu Schnee und so eine Kälte hat schon was Besonderes.

00:15:54: Wenn man halt nicht unbedingt draußen rennen muss, dann ist es schon echt argkalt im Augenblick.

00:15:59: Hast du denn ein Training der Woche wieder?

00:16:01: Ja, und zwar ... habe ich eigentlich eines, was ziemlich unspektakulär ist.

00:16:05: Am Freitag hatte ich Vormittag einen Dauerlauf und dann am Nachmittag so eine Einheit.

00:16:11: Das war so ein Mix aus schnellem Gehen und lockerem Laufen, aber mit Gewichtsweste.

00:16:17: Und ich habe das vorher noch nie gemacht.

00:16:18: Es hat mich richtig, richtig fertig gemacht.

00:16:21: Also ich habe wirklich nach zehn Minuten gedacht, ich kann nicht mehr und ich muss da halt anderthalb Stunden noch weitermachen.

00:16:27: Und dann habe ich halt am Abend gedacht, Mich tut alles so weh, ich bin so zerstört, wie soll ich am nächsten Tag das Training schaffen?

00:16:33: Dann hatte ich samstagmorgen ein Dauerlauf zweieinhalb Stunden und ich bin losgelaufen und ich habe mich so gut gefühlt wie noch nie.

00:16:39: Ich hatte so gute Beine.

00:16:41: Es war so komisch, weil ich halt eigentlich so fertig war vom Tag davor, so den ganzen Abend schon gedacht habe, wie soll ich morgen laufen gehen?

00:16:49: Überall Muskelkater gehabt, ich hab mir einfach alles weh getan, weil die Bewegung total ungewohnt war und ich so eine Einheit noch nie vorher gemacht hab.

00:16:56: Und dann war ich so positiv überrascht, wie gut es sich angefühlt hat, wie schnell die Zeit vergangen ist und einfach wie schön der Dauerlauf war, dass das Training an sich jetzt gar nicht so besonders ist, aber einfach diese Kombi.

00:17:07: Und es hat mir halt noch mal so gezeigt, wie cool es halt manchmal ist, wenn man so aus der Komfortzone gelockt wird.

00:17:13: Erst mal denkt, oh Gott, erst mal super skeptisch ist und denkt ... Das ist nichts für mich oder da verletze ich mich.

00:17:19: Und dann, ja, wenn man sich reinschickt, ist doch eigentlich ganz gut sein kann.

00:17:23: Also klar, nach einmal kann man das dann immer schwer bewerten.

00:17:25: Aber erst mal war es jetzt eine gute Erfahrung.

00:17:27: Und deswegen wollte ich das als Training mitbringen.

00:17:31: Ich finde es super spannend, was du immer für Sachen jetzt machst.

00:17:34: Also Thema Glichtsweste ist ja auch so was, was ich auch letztes Jahr durch die Ruthmann mitbekommen habe.

00:17:41: Die macht das auch ab und zu und so.

00:17:43: Aber ich finde es generell wirklich super krass.

00:17:46: Also alles, was ich mitbekommen bei dir klingt, auch wahnsinnig intensiv.

00:17:49: Also nicht nur intensiv im Sinne von Intensiv, sondern auch intensiv im Sinne von Umfang.

00:17:55: Du trainierst sehr viel, habe ich das Gefühl, oder?

00:17:57: Ja, ich habe jetzt in den vergangenen Wochen seit ich angefangen habe, mit Jack zu trainieren, viel Grundlagentraining gemacht.

00:18:03: Ich habe überhaupt keine Intervalle, nur so Sprints und so was bisher gehabt.

00:18:08: Nur Grundlagentraining und es sind schon echt viele Stunden, viel Umfang und halt viel Krafttraining.

00:18:13: Und auch das ist für mich ein bisschen eine Umgewöhnung, weil sonst Intervalle gehört schon immer zu meinem normalen Training dazu.

00:18:19: Ja, vielleicht mal ein paar Wochen nicht, wenn man Grundlagen aus Dauerblock macht.

00:18:22: Aber jetzt im Moment, ich vermisse es so krass, ich habe ihn auch.

00:18:26: In den letzten Tagen schon zweimal geschrieben waren wir Anfang Intervalle zu machen, weil ich so das Gefühl habe, ich brauche das jetzt, es brennt, es juckt in den Füßen.

00:18:33: Aber ab nächster Woche oder eigentlich ab dieser Woche sollte es jetzt losgehen.

00:18:37: Mal schauen, wie mein Gesundheitszustand nun ist.

00:18:39: Das ist ein bisschen schade.

00:18:41: Aber ich bin gespannt, das ist halt echt für mich schon auch eine Umstellung.

00:18:45: Ich musste mich am Anfang ein bisschen dran gewöhnen.

00:18:47: Jetzt würde ich sagen, hat sich mein Körper ganz gut drauf eingestellt.

00:18:50: Mal schauen, wie es jetzt ist, wenn dann wieder ein neuer Reiz dazu kommt.

00:18:54: Also ich finde das klingt.

00:18:55: Super spannend.

00:18:56: Also ich, ich, ich sogar aus der Ferne, wenn man so will, verfolge das schon sehr neugierig, weil ich schon sehr spannend finde, was du da machst.

00:19:04: Also ich finde das wirklich

00:19:05: cool.

00:19:05: Ich bin auch gespannt, wie es am Ende sich auf den Körper auswirkt, weil ich natürlich all diese Sachen vorher so in dem Maße noch nie gemacht habe und das Gefühl habe, ich bin, wird da auch ein bisschen überrascht.

00:19:14: Mal sehen, ob es positiv ist.

00:19:16: Also wir werden auf jeden Fall sehen, wie lange du noch durch Türrahmen passt bei den Gewichten, die du so stemmst.

00:19:22: Das ist absolut insane.

00:19:24: Wie hab ich gestern geschrieben, hallo, du Maschine.

00:19:26: Wenn die nicht mehr

00:19:27: passen,

00:19:28: werd ich jetzt einführen.

00:19:29: Wenn du miteinander sprechen.

00:19:30: Nach den Fotos von meinem glorreichen Krafttraining.

00:19:33: Ja, richtig.

00:19:34: Ja, da muss die kommen.

00:19:35: Alter.

00:19:36: Ja, fand ich schon echt insane.

00:19:38: Also, Hut ab.

00:19:40: Mal schauen.

00:19:40: Ich bin auf jeden Fall sehr, sehr gespannt.

00:19:42: Mal schauen, was hingeht.

00:19:44: Selbst wenn ich am Ende nicht schnell bin, haben dann alle an der Startlinie Angst vor mir und meinen Monsterarmen meinst.

00:19:49: Kannst

00:19:49: dann immer so die Muskeln zu kurz zucken lassen.

00:19:53: Ja, genau.

00:19:54: Da sehe ich mich.

00:19:56: Sehr schön.

00:19:58: Na gut, dann gehen wir in die Community fragen, oder?

00:20:01: Moment mal, meine Lise.

00:20:02: Hast du etwa

00:20:03: ein Song?

00:20:03: Natürlich

00:20:04: habe ich ein Song.

00:20:05: Natürlich.

00:20:13: Und ich muss wirklich sagen, ich glaube, der gefällt dir auch.

00:20:15: Ich finde den wirklich richtig, richtig gut.

00:20:17: Und der ist richtig ... Das ist mal wirklich ein Laufsong.

00:20:20: Muss ich wirklich sagen, weil der wahnsinnig motiviert und richtig cool ist und gute Laune macht.

00:20:25: Und er heißt Highlights von Super Duper.

00:20:28: Davon noch nie gehört die Band oder so.

00:20:31: Und das Lied auch nie, aber richtig, richtig toll.

00:20:34: Deswegen

00:20:35: auf die Playlist.

00:20:36: Das kommt auf die Playlist und da muss ich mal reinhören.

00:20:39: Motivierende Songs, das klingt immer gut.

00:20:41: Ja.

00:20:43: Ich hab natürlich jetzt keinen mit, also deswegen hätte ich jetzt fast die Rubrik vergessen.

00:20:47: Das tut mir leid.

00:20:48: Also in Ordnung, das können wir auch sehr gerne so schnell abwrappen.

00:20:52: Aber ich dachte mir, den bring ich auf jeden Fall mit.

00:20:54: Aber jetzt können wir sehr gerne in die Community-Fragen gehen, wenn du möchtest.

00:21:03: Die Community-Frage.

00:21:05: Und ich würde dir heute mal die Erste stellen.

00:21:06: Ich finde, wir haben halt coole Fragen.

00:21:07: Die gefallen mir beide richtig gut.

00:21:09: Ich stelle dir mal die Erste.

00:21:10: Sie kommt von der Lia.

00:21:13: Und sie fragt uns, seid ihr von einem auf den anderen Tag Profis geworden, beziehungsweise wann war der Moment, wo ihr aus dem Hobby euren Beruf machen konntet?

00:21:21: Find ich eine super coole Frage.

00:21:24: Ja, ich find die auch gut und ich musste auch ein bisschen drüber nachdenken.

00:21:29: weil ich mich noch ziemlich genau daran erinnere, wie dieser Tag war, an dem ich damals für mich diese E-Mail bekommen habe, die so alles ein bisschen verändert hat.

00:21:38: Ich weiß, es war während Corona, und das waren auf jeden Fall in einem der Lockdowns aber mit gelockerten Maßnahmen.

00:21:46: Und ich kam vom Dauerlauf nach Hause, da habe ich noch in der WG und in Innsbruck gewohnt, halt auch recht neu in Innsbruck noch gewohnt, aber halt noch in der WG.

00:21:56: Und bin dann nach dem Dauerlauf zurück, wollte meine Uhr mit der App synchronisieren, dann habe ich es so gesehen in den E-Mails oder in diesen Pop-Ups, dass ich ein E-Mail habe mit einer Anfrage ins globale Nordfest-Team zu wechseln.

00:22:10: Und dann hab ich sie mir kurz durchgelesen, sie überflogen, dann hab ich erst mal gedacht, ja, das wird so Spam sein.

00:22:15: Ich hab das halt überhaupt nicht für voll genommen.

00:22:17: Und dann hab ich am Abend, also hab ich so den restlichen Nachmittag immer wieder darüber nachgedacht.

00:22:22: Mir am Abend die E-Mail noch mal angeschaut, noch mal angeschaut, dann hab ich gedacht, okay, ich antworte erst mal drauf.

00:22:28: Und dann hat das so seinen Lauf genommen.

00:22:30: Und ich weiß, dass sich das für mich richtig unwirklich angefühlt hat, weil es wirklich so von einem auf den anderen Moment war, dieses Laufen, was ... Ja, immer meine Leidenschaft war, wo ich aber auch lange den Wunsch hatte, im Bahn- und Straßendorf so gut zu werden, dass man vielleicht internationale Einsätze oder olympische Spiele, dass man davon träumen kann.

00:22:49: Das war ja schon mein Ziel, als ich ins Internat gegangen bin und deswegen war es ja schon früher mein Ziel, dass ich diese Leidenschaft zum Beruf mache.

00:22:56: Aber ich hatte ja niemals damit gerechnet, dass es beim Trail-Running dann passiert.

00:23:00: Zu dem Zeitpunkt, wo ich ins Trail-Running gekommen bin, da, außer Kilian Droné, vielleicht Emily, François, halt so ein paar, gab's einfach keine Profis.

00:23:09: Und mein Ziel war nicht mit dem Umzug nach Innsbruck, ich möchte Profi werden, sondern mein Ziel war, ich möchte mich im Downhill verbessern, um zu schauen, ob ich in der World Series weiter vorn mitlaufen kann.

00:23:19: Aber ich hab nicht gedacht, das wird mein Beruf.

00:23:21: Und ja, am Ende hat sich dann aus dieser E-Mail, aus diesem Kontakt, gab es dann Calls und dann erstens Vertragsangebote.

00:23:28: Und auf einmal war das so, okay, du kannst dafür jetzt eine Entlohnung bekommen, wie für den Architekturjob, wo du daraufhin studierst.

00:23:35: Das ist ein Profivertrag.

00:23:37: Und ja, so war das für mich schon irgendwie von einmal auf den anderen Tag eine Veränderung.

00:23:42: Und was für mich vor allem schwer zu begreifen war, war, dass die Forderungen aber nicht mehr waren.

00:23:47: Also ich musste nicht irgendwie mehr erfüllen als vorher.

00:23:50: Und vorher habe ich einfach Produktsponsorings bekommen bei einer anderen Marke.

00:23:54: Jetzt rückblickend kann man halt sagen, es war einfach ein glücklicher Zeitpunkt, dass während Corona-Trailer-Running so ein Riesen-Hype hatte und es so ein Trend war und man halt dadurch so ein bisschen seinen Hobby zum Beruf machen konnte.

00:24:04: Aber für mich war das schon von einem auf den anderen Tag okay, krass.

00:24:08: Was hat sich jetzt verändert?

00:24:09: Vor allem waren in den Monaten überhaupt keine Wettkämpfe.

00:24:12: Erstmal habe ich auch gedacht, will ich das?

00:24:14: Wieso sieht eine Marke was in mir?

00:24:16: Wieso soll sich das jetzt in den letzten Wochen verändert haben?

00:24:18: Also bei mir waren da schon viele Unsicherheiten, aber ich kann auf jeden Fall die Frage mit Ja beantworten, dass sich das für mich angefühlt hat und auch im Rückblick noch so ist.

00:24:27: Es war irgendwie von einem auf den anderen Tag.

00:24:29: Aber wie war das bei dir?

00:24:30: Jetzt habe ich ewig lang geredet, tut mir leid.

00:24:31: Das

00:24:32: war eine schöne Antwort, aber so habe ich es auch... Also ich wusste oder ich dachte mir, dass es dieser Vertrag mit North Face wahrscheinlich so dieser Switch sein könnte.

00:24:43: Aber so genau da, so mitgenommen zu werden, fand ich gerade sehr schön.

00:24:46: Ich hab noch eine Frage, weil das ist bei mir immer so, wenn man, weil du sagst, du hast die E-Mail gesehen, dann liest man so einmal drüber.

00:24:54: Und ich stell mir das so ein bisschen so vor, okay, man legt's weg.

00:24:57: Und dann ist es halt den ganzen Tag so im Hinterkopf und fragt sich dann, was genau ist das jetzt eigentlich?

00:25:01: Aber irgendwie auch aufregend, aber kann es aufregend sein oder nicht?

00:25:05: Ist das dann wirklich so, dass du dann, keine Ahnung, weil ich find dann immer so, ich schnapp's hier wieder, ich leh's mir wieder durch, dann tu ich's wieder weg und so?

00:25:12: Warst du da dann im Kopf schon so aufgeregt?

00:25:15: Oder so, nee?

00:25:16: Ja, das schon, aber man muss dazu vielleicht auch wissen, zu dem Zeitpunkt war so North Face ja nicht im Trailgame.

00:25:22: Also natürlich kannte ich die Brand.

00:25:24: Aber es war keine Brand, die auf dem Trailmarkt so wirklich war.

00:25:27: Und da war auch Inhalt der Mail, dass sie halt das Jahr einen Schuh, die ihren ersten Schuh rausbringen wollen und damit auch ein internationales Trailteam starten wollen mit, ich glaube, das waren damals irgendwie fünf oder sechs Athleten, ob ich mir das vorstellen könnte.

00:25:40: Das klang dann auch alles plausibel.

00:25:42: Aber erst mal waren für mich so die, ich habe das einfach gar nicht vereint, okay, das kann jetzt ernst gemeint sein.

00:25:48: Ich hab einfach echt erst mal gedacht, das ist ein Spam.

00:25:50: Und dann kam halt auch dazu, dass ich zu dem Zeitpunkt, ich war weder in Innsbruck gut connected, noch sonst so richtig tief in der Trailwelt, außer halt in dieser Bubble.

00:25:59: Also ich kann natürlich halt die... Leute halt auch, woher im Salomon-Team waren oder so, aber es war jetzt auch nicht so, dass ich gedacht habe, okay, jetzt könnte ich irgendjemanden fragen, was das ist.

00:26:09: Also, es war für mich schon, ich war so ein bisschen auf mich gestellt.

00:26:12: Ich weiß noch genau, dass dieser Abend in der WG war ein bisschen speziell.

00:26:15: Dann wusste ich auch nicht, wenn ich das jetzt zu meinen Eltern schicke, mal schauen, was die dann sagen.

00:26:18: Vielleicht sagen die aber auch, hey, da fallt er mal nicht drauf rein, antwortet er mal nicht drauf.

00:26:24: Also, es war wirklich viel unwirklich.

00:26:26: Und im Nachhinein ist es total lustig und es ist toll, was daraus alles entstanden ist.

00:26:32: Das war natürlich nur ein kleiner Anfang und danach sind andere Sponsoren dazu gekommen.

00:26:36: Ich bin gewachsen, weil man muss auch sagen, damals, ich glaube, ich hatte fünftausend Follower oder so.

00:26:40: Das war alles viel, viel kleiner.

00:26:42: und dann so Partnerschaften verfestigen sich.

00:26:45: Aber wenn ich jetzt darauf zurückblicke, ich weiß genau, dass ich bei ganz vielen Punkten da dachte, hey, das kann nicht echt sein.

00:26:50: Da nimmt mich jemand auf den Arm und ich bin die Blöde, die drauf reinfällt.

00:26:55: Aber ich finde es auch interessant, was man selber für ... Also ich kenne solche Gedanken total, dass man sich dann auch fragt, hey, meinen die wirklich mich?

00:27:03: Ja.

00:27:04: Ja.

00:27:05: Und das finde ich super interessant, da dann auch die ... wie die Eigenwahrnehmung und auch die Wahrnehmung von außen auseinandergehen können.

00:27:11: Weil ich kann jetzt natürlich nur von meiner Wahrnehmung sprechen, wie ich z.B.

00:27:15: dich wahrgenommen habe.

00:27:16: Und du warst ja für mich schon immer so ein ... Ich würde wirklich sagen Aushängeschild als Deutsche Trailrunnerin, weil ich weiß noch ganz genau, dass du halt damals immer schon.

00:27:27: Weiß ich nicht, du warst halt für mich immer sehr international unterwegs bei der Golden Trail Series und so weiter dabei und Moment und auch schon auf dem einen oder anderen Cover und damals war das ja alles wirklich noch so.

00:27:42: Also, Train-Running war noch irgendwie so klein oder einfach noch anders, als es jetzt heute der Fall ist.

00:27:47: Und deswegen war für mich halt schon immer so ein bisschen ... Weiß nicht, ich weiß das schon, dass ich schon immer mir dachte, also einfach schon, dass ich alles sehr bewundert habe, was du machst.

00:27:58: Und das finde ich halt schon interessant, wie man dann geht da dann ... Nee, also ist das jetzt auch nicht so, ich hab das Gefühl, ich muss das jetzt mal sagen, sondern das ist wirklich so, dass ich mir dachte, oh.

00:28:10: Ich war schon ein kleiner Fan auch damals.

00:28:13: Gibt ja sogar Chats, die das belegen.

00:28:16: Ja, ich weiß nicht, ich will ja auch nicht sagen, dass es halt... Also, es war halt einfach dieser Umbruch, Trail-Running, den haben wir da ja eigentlich so miterlebt.

00:28:23: Und jetzt rückblickend ist es, weiß ich nicht, kann man das halt sich kaum vorstellen, weil es irgendwie, es war halt klein, wie du sagst, und diese einzige Bühne war halt so ein bisschen diese Golden Trail World Series, weil es war die größte und die wurde gecovert.

00:28:36: Also davon gab es die Live-Übertragung, davon gab es ja einfach halt alles so an Videos und ich bin dort gelaufen, dadurch hat man natürlich... mehr Medienpräsenz bekommen und dazu habe ich halt in der Dachregion Rennen gewonnen, ob es Zugspitze war, die Ford Trails, Transipan Run, sicher war das alles eine gute Kombi und das war auf jeden Fall nicht, dass es mir zugefallen ist.

00:28:54: Aber dieser Einschnitt von ich mache das alles und habe diese Verpflichtungen, Rennen, all diese Pflichtrennen, mache gute Platzierung, habe diese Pflichtpostings und kriege dafür ein paar Schuhe hinzu.

00:29:05: Ich kriege dafür jetzt echt eine Entlohnung für einen richtigen Beruf, auf den ich eigentlich hinstudieren wollte.

00:29:11: war dann halt wirklich ein auf den anderen Tag.

00:29:13: Und zu dem Zeitpunkt nicht so greifbar, weil es halt nicht so war, dass es einen Handvoll Profitrailrunner gab in der Dachregion, sondern es gab halt Kilian.

00:29:20: Und sonst konnte man sich kaum vorstellen, vielleicht noch eine Courtnee, aber wer hat sonst zu dem Zeitpunkt wirklich voll vom Sport leben können?

00:29:26: Und da war ich mir halt echt, also zum einen habe ich zu hundert Prozent gedacht, wieso sollte ich eine davon sein, so wie du es gerade gesagt hast.

00:29:34: Und zum anderen auch wirklich gedacht, hoffentlich vertraue ich da jetzt nicht, ob was Falsches.

00:29:38: irgendjemand, keine Ahnung, hat er, ja, veräppelt mich einfach.

00:29:42: Also es war einfach schwer greifbar.

00:29:45: Aber jetzt haben wir genug über mich geredet.

00:29:47: Jetzt will ich wissen, wie es bei dir war.

00:29:49: Eine kleine Frage noch dazu, entschuldige.

00:29:50: Aber hattest du sofort eine Antwort im Kopf?

00:29:53: Kannst du das sagen?

00:29:54: So ein Bauchgefühl, so ein Geheimes?

00:29:58: Also,

00:29:58: dass ich das sofort machen wollte, auf jeden Fall.

00:30:00: Aber nur, wenn es wahr ist.

00:30:03: Ich konnte erst mal nicht glauben, es war für mich zu schön, um wahr zu sein.

00:30:06: Ich hab gedacht, es hat einen Haken.

00:30:07: Und auch dann nach den Calls so.

00:30:09: Also, da war das echt extrem, was mir extrem aufgefallen ist, dass ich wenig Verpflichtungen habe.

00:30:14: Ich hatte kein einziges Pflichtrennen.

00:30:15: Und es hieß immer, mach einfach deinen Weg, hab einfach Spaß.

00:30:19: Wenn du in den Bergen unterwegs bist, inspirier damit Leute und so weiter und sofort.

00:30:22: Und ich hab halt gedacht, das kann doch nicht deren Ernst sein.

00:30:25: Also ... Weißt du, ich hab immer gedacht, irgendwo muss doch der Haken sein.

00:30:30: Ich hab das schon als was sehr Cooles in Erinnerung.

00:30:32: Und trotzdem hab ich am Anfang extreme Unsicherheiten gehabt, ob ich da nicht irgendwie was falsch mache.

00:30:38: Ja, das versteh ich total.

00:30:39: Das hat dich genauso empfunden.

00:30:41: Ja, super schön.

00:30:43: Unsere Antworten sind ähnlich und anders zugleich.

00:30:46: Was natürlich auch damit zusammenhängt, dass es bei mir immer nur die eine ... Was heißt immer nur?

00:30:50: Aber ich war ja immer nur bei Terrex.

00:30:53: Mhm.

00:30:53: Und bei mir ist es schon so, dass es sich auf jeden Fall von einem Tag auf den anderen angefühlt hat, wenn auch anders.

00:31:01: Ich war ja, als ich ins Terrex-Team reingekommen bin, im Jahr zwei Tausend neunzehn, war ich quasi im Dach-Team.

00:31:08: der Brand, wenn man so will.

00:31:09: Das gab es damals noch bei Terrex.

00:31:11: Inzwischen ist es ja nur noch ein globales Team.

00:31:13: Damals war es wirklich noch so ein bisschen unterteilt.

00:31:15: Das ist halt so ein paar internationale ... Leute gab und so ein paar, die eher unter regionalen Leuten auch noch standen.

00:31:24: Da war ich im Dachteam und da war das auch wirklich noch gar nicht so ... Da war das alles noch so anders, auch gefühlt, keine Ahnung.

00:31:31: Ich hab damals noch in Bamberg studiert.

00:31:33: Ich hab den Werkstudentenjob und das war so mein Leben und mein Plan und meine Zukunft.

00:31:39: Und das Laufen auch mit Terrex und auch die Wettkämpfer, das war zwar alles spannend, aber eher halt so.

00:31:44: das, was jetzt halt so nebenherläuft und was eine ganz coole ... Möglichkeit ist, aber ich hab nie darüber nachgedacht, das wird jetzt irgendwann da hingehen, dass ich davon leben kann und ich werd Profi, sondern ich dachte, okay, das ist jetzt irgendwie ein ganz spannender, ein ganz spannendes Kapitel und läuft so nebenher.

00:32:01: Und so war das auch rein finanziell, war das halt so.

00:32:04: Ich hab ein paar Produkte bekommen und halt auch so ein bisschen, ich will fast sagen, das klingt das bisschen, nee, Taschengeld will ich jetzt nicht sagen, aber halt wirklich nicht viel, also so wie es halt ist.

00:32:15: Und dann ging das halt so.

00:32:17: Und ich hab auch wirklich überhaupt nicht über dieses ganze Thema internationales Trailrunning nachgedacht.

00:32:23: Das war bei mir überhaupt nicht präsent.

00:32:25: Also auch wirklich das ganze Thema UTMB und so.

00:32:28: Das hatte ich überhaupt nicht auf dem Schirm.

00:32:30: Also ich war auch wahnsinnig, überhaupt nicht dahinter, mich da so ein bisschen mehr zu informieren.

00:32:35: Weißt du, ich bin halt dann schon in Wettkämpfe gelaufen.

00:32:37: Das ist natürlich schon, aber sehr, sehr, sehr in der Dachregion.

00:32:40: Also hauptsächlich Deutschland, Österreich.

00:32:43: War da auch nicht so, keine Ahnung.

00:32:46: hab einfach mein Leben so im Bombenberg gelebt und das war schön und hier und da bin ich halt im Wettkampf gelaufen.

00:32:50: So ein bisschen, so hat sich's angefühlt.

00:32:52: Und dann war wirklich so dieses Four Trails, das war so das erste größere Rennen und der erste größere Erfolg.

00:32:59: Und dann ging's so ein bisschen los, dass ich international gelaufen bin.

00:33:03: Und dann hatte ich nach ... ... nach dem Jahr, was wirklich ein super gutes Jahr war für mich, danach hatte ich ein Gespräch mit Terex und das war dann quasi ... Ab dem Moment bin ich dann offiziell ins globale Team gekommen.

00:33:19: Und das war dann wirklich so der Moment, wo ich sagen würde, okay, ab dem Moment war das alles ganz anders.

00:33:25: Also auch schon in den Jahr- und-Zwei-und-Zwanzig, muss ich sagen, war das auch schon so gefühlt.

00:33:29: Aber da hat sich halt alles immer noch so stufenweise aufgebaut und sich alles entwickelt.

00:33:34: Und man musste einfach auch, so ging es mir zumindest, sehr geduldig sein mit dieser Laufbahn, weil sie sich einfach schon, das ist halt alles nichts Geschenktes.

00:33:41: Und man muss sich ja erst mal ... Etablieren irgendwie.

00:33:44: Man muss sich erst mal aufbauen.

00:33:46: Auch andere Sponsoren finden mit dem, was man mitbringt.

00:33:49: Das geht ja nicht von heute auf morgen in dieser Welt.

00:33:52: Auch wenn der Sport dann gebummt ist und gewachsen ist.

00:33:55: Trotzdem gab es ja auch zu dem Zeitpunkt schon genügend, die diese Lunte gerochen haben.

00:34:00: Und die sich dann, oh, das wächst hier gerade.

00:34:01: Wir sind hier an einem Umschwung bei einem Sport.

00:34:04: Und vielleicht ist jetzt gerade eine gute Zeit, sich zu etablieren.

00:34:08: Und deswegen hat das alles wirklich länger gedauert.

00:34:10: Und ich hab das Gefühl erst ab, vielleicht sogar mit dem OCC da und so, hatte ich dann wirklich das Gefühl, ich hab jetzt auch das selbst vertrauen, um für mich als Kimi und als Athletin einzustehen.

00:34:22: Und ab dem Moment hatte ich dann auch das Gefühl, finanziell so dazustehen, dass ich sagen konnte, okay, das ist jetzt der Moment, wo ich das ganze Blatt umdreh.

00:34:32: Das Laufen wird mein Hauptpart.

00:34:34: Und alles andere, das Schreiben und so weiter, geht hinten rein.

00:34:39: Und ... Ich lebe nicht mehr so, dass das Laufen sich an mein Leben anpassen muss, sondern mein Leben muss sich ans Laufen anpassen sozusagen.

00:34:47: Und so war das dann so ein ganz allmählicher Cut.

00:34:52: Und das war irgendwie super spannend, weil ich wirklich auch bei mir persönlich gemerkt hab, da passiert gerade was.

00:34:57: Also ich wachs gerade so ein bisschen mit diesem Trailrunning-Wachstum, wachs ja auch ich.

00:35:02: Also ich werd irgendwie selbstbewusster in den Verhandlungen.

00:35:06: Ich werd selbstbewusster im Auftreten mitsponsoren.

00:35:09: Ich werd selbstbewusster bei ... Wettkämpfen und bei was auch immer alle, Community Runs oder was auch immer.

00:35:16: Weil damals war das, wo ich angefangen hat, war so ein Community Run, oh Gott, das war so aufregend.

00:35:20: Das war so, okay, ich bin jetzt hier quasi als Vertreter der Brand.

00:35:25: Und die Leute laufen mit mir und so.

00:35:28: Und alles hat sich so krass groß angefühlt.

00:35:30: Und das ist es natürlich inzwischen auch noch, aber eben anders.

00:35:33: Weil jetzt ist es halt eher so, man kommt da hin und das ist wie so ein, wie so ein, halt ein Treffen.

00:35:37: Und man kennt schon Leute und die Leute kennen einen.

00:35:40: auch und das ist halt alles so ein Wiedersehen.

00:35:43: Und damals war das halt alles so, Gott, groß und unwirklich.

00:35:47: Und deswegen würde ich sagen, mein Moment, wo sich das gedreht hat, war wirklich, ja, ich würde sagen, das Jahr zweitausendzweiundzwanzig war eine Veränderung.

00:35:56: Ich finde, ich finde ja spannend, dass wir beide eigentlich gerade, also bei mir die Vortrailsung von ja sagen ist ja ein vier Tagesetappenrennen.

00:36:04: Was bei mir eben im Fall der Fall war, wo ich da gewonnen habe.

00:36:07: Und bei dir, du meintest grad, dass du im internationalen Team geladen und gestartet bist.

00:36:13: Das ist bei uns beiden eigentlich so weggeweisen.

00:36:17: Ja, es ist nicht mal ein Rennen, was es noch gibt.

00:36:19: Das ist eigentlich kein riesigen großes Rennen.

00:36:21: Und wenn es beide war, ist echt für die Zukunft was sehr Positives.

00:36:24: Weil bei mir war es damals eben auch so, dass der Athletenmanager von Noorspace da gesagt hat, er hat mich da dann das erste Mal auf dem Radar gehabt und dann ein bisschen verfolgt, dass ich dann international gelaufen bin und so.

00:36:34: Und das ist eigentlich... Ja, manchmal hat man auch einfach Glück, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein.

00:36:40: Aber ich will jetzt auch nicht sagen, dass wir einfach nur Glück hatten, weil das auch alles ja nicht von ungefähr kam.

00:36:45: Man hat davor auch genug Rückschläge.

00:36:47: eingesteckt, man hat daraufhin trainiert.

00:36:49: Man hat auch im richtigen Moment performt, das muss man auch sagen, weil natürlich ist jetzt auch nicht, du bist Zehnte geworden, deswegen wollen wir dich gerne im Team haben.

00:36:57: Aber es ist echt spannend, wie wir beide so unseren Weg gegangen sind und ja, den auch immer noch gehen.

00:37:02: Ich finde das auch eine coole Frage.

00:37:04: Weil man merkt ja sofort, dass wir beide schon auch länger antworten, weil es gibt dazu halt viel zu sagen und man muss es auch so ein bisschen aufrollen.

00:37:12: Ja.

00:37:12: Und ich finde es schon, also ich habe mich da gestern auch dann länger mit dieser Frage beschäftigt und bin dann eben auch in den Jahren zurückgegangen und was ist da so passiert?

00:37:21: und wie hat man darüber nachgedacht?

00:37:24: Und man muss schon auch dazu sagen, dass es schon auch eine spannende Entwicklung einfach ... ist, dass wir halt zu denen dazu gehören, die diesen Umschwung so miterlebt haben.

00:37:35: So diese krasse Veränderung von damals zu heute, das ist schon irre.

00:37:39: Also wie der Sport damals noch da schon, wie er jetzt da steht, das sind Welten.

00:37:43: Also das ist schon spannend, da mit drin zu sein.

00:37:46: Und deswegen war das schon damals auch einfach noch eine ganz andere Art und Weise, wie man an solche ... an die Brands ran gekommen ist.

00:37:55: Das war einfach noch alles anders, als es heute ist.

00:37:59: Und ja, deswegen finde ich das schon spannend, da immer wieder zurückzugehen, gedanklich.

00:38:04: Ja, das stimmt.

00:38:05: Ich meine, es ist ja auch weiterhin Wachstum, weiterhin eine Veränderung.

00:38:09: Also auch jetzt hat sich einfach viel zu dem Zeitpunkt damals verändert und ich weiß noch, wie ich dann gedacht habe, okay, jetzt muss ich meinen Eltern beibringen, dass ich meinen Nebenjob im Verlag lasse.

00:38:18: Weil ich den jetzt nicht mehr brauche, um die Miete zu verdienen, sondern dass ich mein eigenes Geld komplett verdiene.

00:38:22: Und ich will das Studium aber auf keinen Fall aufhören, weil ich brauche das ja als Backup für, wenn ich mich verletze oder wenn der Vertrag ausläuft.

00:38:30: wie sich das halt auch dann jetzt verändert hat, alles.

00:38:32: Aber da gehen wir jetzt, glaube ich, bei der nächsten Frage drauf ein.

00:38:36: Die kommt auch noch mal von Lea und passt halt gut, weil die an die Erste anschließt.

00:38:40: Wie viel Planbarkeit habt ihr in eurem Beruf?

00:38:43: Kimi, wie viel Planbarkeit hast du?

00:38:45: Mir fällt jetzt gerade ein, also ich habe das schon richtig verstanden, dass mit dem Beruf des Laufengeweites, oder?

00:38:50: Ja,

00:38:50: ja, das ist ja mein Beruf des Laufengeweites.

00:38:54: Weil ich muss gerade sagen, was ich noch kurz anschließen möchte, dann das, was du gerade gesagt hast, das kam jetzt gerade auch auf, dass ich quasi... weil irgendwann, und das ist ja genau der Punkt, den die Lea so ein bisschen angesprochen hat, habe ich gemerkt, ich kann jetzt nicht mehr diese zwei Berufe, die ich ausübe, sprich auf der einen Seite das Laufen, auf der anderen Seite das Schreiben, also in gleicher Art und Weise ausüben.

00:39:16: Irgendeine Säule muss jetzt ein bisschen weggehen für die anderen, nicht ganz wegfallen, aber doch auch reduzieren.

00:39:23: Und dann weiß ich noch genau, wie ich zu meinem Ansprechpartner bei Terrix damals gesagt habe, Irgendwas muss sich verändern, weil ich kann nicht beides auf dieselbe Art und Weise ausüben.

00:39:33: Wir müssen irgendwo was drehen, damit ich bei meinem anderen Job runterfahren kann.

00:39:39: muss ich natürlich bei dem Job jetzt hier, müssen wir auch über Finanzen reden und so weiter.

00:39:42: Und das war das erste Mal, dass ich in so eine Verhandlung reingegangen bin.

00:39:46: Ich gemerkt habe, ich kann nicht mehr bei... Also ist

00:39:48: das eigentlich Geschäftsmänisch angestoßen?

00:39:50: Ja, ich habe es angestoßen.

00:39:52: Ich habe gesagt, also so geht es nicht mehr.

00:39:53: Weil ich habe gemerkt, ich bin an meinen Grenzen, weil in dem anderen Job war ich bei einem Start-up, was wahnsinnig intensiv war und wahnsinnig viel Zeit beansprucht hat.

00:40:01: Und das waren dann so Zeiten, wo ich halt um... keine Ahnung, wo ich teilweise auch im Büro geschlafen hab, um dann dort aufzustehen, dort zu laufen, um dann direkt am Schreibtisch zu sitzen.

00:40:10: Und das war wahnsinnig heftig.

00:40:12: Und dort hab ich dann dadurch, dass ich dann die Zusage von Terrix bekommen hab, hey, wir machen das, cool, lass angehen.

00:40:19: Dann hab ich gekündigt und hat gesagt, okay, ich hör den anderen Job auf, ich mach mich selbstständig.

00:40:24: Das war der ganze Part, wo das angefangen hat, dass ich dann gesagt hab, ich mach die Schreiberei.

00:40:29: als Freelancerin.

00:40:30: Und das ist auch super spannend.

00:40:31: Das wäre sonst nicht passiert.

00:40:32: Also hätte Teris gesagt, nee, wir sehen das nicht.

00:40:36: So, dann hätte ich das nicht machen können.

00:40:37: Dann hätte ich wahrscheinlich gesagt, okay, dann fahre ich das Laufen runter und bleibe in dem Job oder whatever.

00:40:42: Aber es wäre alles anders gekommen.

00:40:44: Deswegen, das ist schon auch ein spannender Zeitpunkt.

00:40:47: Na ja, zurück zur Frage zwei, die wir ja eigentlich jetzt verantworten wollten.

00:40:50: Wie viel Planbarkeit habt ihr mit eurem Beruf?

00:40:53: Ich muss sagen, Überraschend viel Planbarkeit, finde ich.

00:40:56: Tatsächlich ist jetzt meine Antwort.

00:40:57: Ich finde, wir haben mehr Planbarkeit, als man es denken könnte, weil dadurch, dass wir unsere Saison... so frühzeitig planen müssen, ergibt sich halt irgendwie doch schon eine gewisse Struktur.

00:41:11: und diese Struktur ergibt sich ja nicht nur in der jeweiligen Jahressaison, sondern irgendwie auch so ein bisschen dadurch, dass wir im Sommer unsere Hauptsaison haben, im Winter baut man Grundlagen wieder auf, dann gibt es die Off-Season.

00:41:24: irgendwie, finde ich schon, ist da sehr, sehr viel Planbarkeit in der Grundstruktur von dem Job per se da, was natürlich wenig Planbarkeit mitbringt, ist halt solche Sachen wie, keine Ahnung, Also Thema Verletzung und Krankheit sowieso, aber das wirft dann natürlich sehr viele Pläne um und so weiter und so fort.

00:41:41: Aber was man natürlich auch wenig planen kann, sind halt Potenzielle.

00:41:45: Weiß ich nicht, Möglichkeiten, die sich im Laufe eines Jahres auftun können, die auch wieder ganz andere Möglichkeiten mit sich bringen, so was kann man natürlich nicht planen.

00:41:54: Der Job ist in dem Sinne nicht planbar, als dass sich diese Karrieren so weiterentwickeln können, dass dann auf einmal ganz viel mehr möglich ist oder auch weniger, wenn es nicht gut läuft.

00:42:03: Also auch dieses ganze Projekt, was sich die ganze Zeit immer wieder so blöd antie, es tut mir leid.

00:42:07: Das hat sich ja auch im letzten Jahr ergeben, ohne dass ich damit geplant hatte.

00:42:13: Aber das ist ... Das war zu was, das passiert halt und das ist dann toll, wenn es passiert.

00:42:18: Aber das ist halt was, das kann man natürlich nicht

00:42:21: ahnen.

00:42:21: Aber es ist auch wiederum was, was mit deinem anderen Beruf auch zu tun hat.

00:42:25: Das stimmt.

00:42:27: Also, ich glaube... Wir decken

00:42:28: allmählich auf.

00:42:28: Nee, aber es ist... Ja, aber ich würde sagen, am Großen und Ganzen ist so unser Job schon planbar.

00:42:33: Findest du nicht?

00:42:34: Ich finde schon...

00:42:34: Ich habe die Frage ein bisschen... Also ich habe sie einfach langfristiger verstanden.

00:42:38: Und

00:42:39: zwar so wie planbar.

00:42:41: Natürlich sind wir an Verträge und an Sponsorings und an Partnerschaften gebunden.

00:42:44: So habe ich es verstanden.

00:42:45: Aber ich kann dir jetzt nicht sagen, wie es gemeint war.

00:42:48: Ich weiß, dass die beiden Fragen zusammenstanden in der Nachricht.

00:42:51: Aber vielleicht ist eh ganz gut.

00:42:52: Dann haben wir zwei unterschiedliche Antworten, weil ich würde dir auf jeden Fall recht geben mit der Antwort, die du jetzt für das Jahr gegeben hast und für die Saison.

00:42:59: Ich finde, für die Planbarkeit langfristig ist es halt einfach in der Selbstständigkeit immer so, dass man natürlich nicht die gleiche Sicherheit hat wie in einem angestellten Verhältnis.

00:43:08: Und natürlich ist es auch kein Geheimnis, dass unsere Verträge nicht so lang gehen wie in einem angestellten Verhältnis, sondern ein bis maximal vier oder fünf Jahre gehen.

00:43:17: Und man muss, glaube ich, einfach schauen, dass man sich da halt vielfältig aufstellt.

00:43:22: Und dann einfach entweder man hat den Plan B durch einen Studium oder einen anderen Beruf, wie du das schreiben hast oder was bei mir halt auch einfach ein großer Punkt geworden ist.

00:43:32: Ich weiß, dass ich auf der anderen Seite auch immer als Backup-Plan diese Reichweite habe.

00:43:37: Auch wenn ich nicht gerne als Influencerin betitelt werde, weiß ich auch, dass ich auch damit erst mal noch sehr, sehr gut leben könnte.

00:43:42: Und das ist halt für mich so.

00:43:44: da, der Back-up-Plan, selbst wenn er nicht in die Richtung Architektur im ersten Moment ginge und ich trotzdem noch weiter das Laufen machen will.

00:43:51: Aber ich glaube, ich finde die Frage... Zu verschiedenen Zeitpunkten im Jahr schwieriger zu beantworten als zu anderen.

00:43:58: Es gibt Momente, wo man denkt, ja alles läuft und genauso habe ich mir das immer vorgestellt.

00:44:02: Ich bin so dankbar und dann gibt es Momente, wo man denkt, alles ist so unsicher und was mache ich in zwei Jahren oder was ist, wenn ich nächstes Jahr verletzt bin.

00:44:10: Es ist einfach, glaube ich, was typisch ist auch für Selbstständigkeit und was natürlich ... immer eine gewisse Art an Risiken mit sich bringt, aber genauso ist es auch alles nach oben offen.

00:44:20: Also man hat dafür auch wirklich nach oben so viel Möglichkeiten und deswegen ist es auch was Tolles, was man als Chance sehen sollte.

00:44:28: Ja, super spannend, dass wir das unterschiedlich verstanden haben.

00:44:30: jetzt, wenn man so über die Frage liest.

00:44:33: So hab ich da gar nicht reingedacht.

00:44:35: Aber klar, so eine richtige Sicherheit in dem Sinne haben wir weniger.

00:44:39: Das ist auf jeden Fall schon richtig.

00:44:41: Und das ist halt so ein bisschen dieses Thema mit, also gerade so ... Thema Verletzung oder längere Ausfall usw.

00:44:50: Das ist bei uns natürlich schon, allein dieses, dass man immer Angst hat, krank zu werden.

00:44:54: Das sagt ja schon auch ganz viel.

00:44:55: Das ist bei anderen Jobs ja ganz anders.

00:44:58: Also klar, krank werden will niemand gern.

00:44:59: Das verstehe mich jetzt nicht falsch.

00:45:00: Ja, ich

00:45:01: verstehe, was du meinst.

00:45:02: Es

00:45:02: ist dann halt, dann wird man krankgeschrieben und dann wird man gesund und so und geht halt wieder zurück

00:45:08: in die Arbeit.

00:45:08: Und schreibt keiner krank.

00:45:10: Nee.

00:45:10: Bei uns ist es ja gleich so ein kompletter Ausfall im blödesten Fall.

00:45:14: Und vielleicht sogar ein Rückschritt in der Leistung, je nachdem, wie lang

00:45:17: der Tag ist.

00:45:17: Ja klar, weil da malen dann im Hintergrund gleich die Gedanken, jetzt liere ich diese Trainingswoche und was bedeutet das für den Wettkampf?

00:45:23: Was bedeutet der Wettkampf für eine Partnerschaft?

00:45:25: Also genau diese Rädchen meine ich, die dann ineinandergreifen, wo es Momente im Jahr gibt, wo man denkt, hey cool, alles.

00:45:31: Und dann gibt es Momente im Jahr, wo man denkt, oh, das ist mir so unsicher.

00:45:35: Mhm.

00:45:35: Aber das ist ja diese eben jene Achterbahnfahrt.

00:45:39: Dieses Mal ist man auf Wolke sieben.

00:45:42: Da hat das Gefühl, krass, ich bin gerade voll am Durchdrehen.

00:45:46: Und im nächsten Augenblick ist man wieder unten und denkt sich, ey, alles steht gegen mich.

00:45:53: Das ist ja so ein bisschen dieses, keine Ahnung.

00:45:56: was es ja auch so ein bisschen besonderes macht und natürlich auch bisschen Nerven geht.

00:45:59: Aber es ist schon auch hier und da, es ist halt ständig auch so eine Art Existenzangst, die hier und da mit schwingt.

00:46:04: Also es ist schon, man muss das auf jeden Fall wollen.

00:46:07: Also auch dieses Thema Selbstständigkeit.

00:46:09: Findest du?

00:46:09: Ja, bin ich schon.

00:46:12: Also ich bin da schon ab und zu.

00:46:13: Ich bin da halt auch einfach eigentlich vom Grundgerüst meines Typen, bin ich ...

00:46:19: Aber du hast dich ja auch so aufgestellt, dass du zur Not immer noch das Schreiben hättest.

00:46:23: Ja, klar.

00:46:24: Weißt du, was ich meine?

00:46:26: Du hast dir ja auch ein Back-Up-Plan gemacht.

00:46:27: Du hast nicht gesagt, okay, ich lass jetzt alles sein und fertig.

00:46:32: Nee, aber da wäre ich auch, wie gesagt, das wäre auch nicht mein Typ.

00:46:35: Ich bin nicht so ein Risikotyp.

00:46:37: Aber ich bin schon ... Ich bin da auch einfach sehr ... besorgt unterwegs, immer.

00:46:43: Das find ich schon von Grundhyp.

00:46:45: Wir machen immer zehnfach Gedanken, was wäre der Worst Case?

00:46:49: Wenn man so an die Sachen rangeht, wird's manchmal mühsam.

00:46:53: Deswegen hab ich auch manchmal gesagt, mir täte Leichtigkeit ganz gut.

00:46:56: Wenn man mal nicht direkt das Negative sieht, sondern einfach mal wirklich sich erlaubt, auch positiv zu sein oder auch einfach mal realistisch.

00:47:05: Das muss ja nicht immer negativ sein.

00:47:07: Genau, aber ja.

00:47:08: Planbarkeit haben wir jetzt ein bisschen anders verstanden, aber ich würde sagen, in beide Richtungen schön beantworten.

00:47:13: Beides ist gut auszuführen, ja.

00:47:15: Ich glaube auch, es hat ja auch beides irgendwie was.

00:47:18: Also unter dem Jahr, finde ich, ist es für mich immer noch schwieriger, darauf zu reagieren, wenn man merkt, ich bin jetzt verletzt oder krank.

00:47:26: Da finde ich Planbarkeit immer noch viel, viel schwieriger oder auch welche Chancen sich manchmal kurzfristig ergeben.

00:47:31: In dem Beruf, egal ob das jetzt Wettkämpfe sind oder ob das irgendwie darüber hinaus durch Partnerschaften, durch Sponsoring, irgendwelche Möglichkeiten sind, die sich ergeben, was immer coole Sachen sind, aber wo man dann sehr, sehr spontan sein muss manchmal, war langfristig.

00:47:46: Kann man Planbarkeit immer ganz gut daran messen.

00:47:49: Wie lange habe ich Verträge?

00:47:51: Wie lange habe ich Lust, das zu machen?

00:47:52: Und natürlich weiß man nie, was ist im nächsten Jahr, was ist im übernächsten Jahr.

00:47:55: Vielleicht verletze ich mich, vielleicht habe ich eine langwierige Krankheit.

00:47:59: Aber da hast du schon ganz recht, man sollte das nicht nur negativ an die Wand malen.

00:48:03: Und so ein Stück ist auch das Risiko, was jede Selbstständigkeit mit sich bringt.

00:48:07: Und das kann auch manchmal einfach gut gehen.

00:48:11: Ja, und es hat einfach die Vorteile, dass man halt so frei ist, wie man ist.

00:48:15: Das muss man ja auch mal sagen.

00:48:16: Und deswegen ist das ja jedes Mal aufs Neue ein bewusstes Wählen.

00:48:21: Wir wählen uns das ja bewusst aus, und deswegen ist das auch so, wie es ist, richtig für den Moment.

00:48:26: Aber wie du richtig sagst, es kann natürlich auch sein, dass man dann irgendwann für sich feststellt,

00:48:30: jetzt

00:48:31: will ich irgendwie was anderes.

00:48:32: Und dann ist das ja auch in Ordnung.

00:48:34: Ich glaube nicht, dass wir an diesem Punkt sind.

00:48:35: Oder ich hoffe es nicht.

00:48:36: Aber der kann natürlich irgendwann kommen.

00:48:39: Aber ja.

00:48:41: Mir fällt jetzt nichts Geistreiches dazu ein.

00:48:43: Aber

00:48:44: es waren spannende zwei Fragen.

00:48:46: Ja, total.

00:48:47: Und ich finde, wir haben die doch hier ganz gut besprochen.

00:48:50: Ich finde, wir kommen in letzter Zeit immer voll schön ins Reden.

00:48:53: Es sind immer vergleichsweise lange Folgen, finde ich.

00:48:57: Auf ganz natürliche Art und Weise, weil man so schön ins Reden kommt, zwar ich ja sehr gerne.

00:49:02: Jetzt ist mein Hals ein bisschen trocken,

00:49:04: deswegen

00:49:04: werde ich jetzt so krächzig.

00:49:07: Ja, das ist dann, das zwingt uns jetzt dazu, nicht länger aufzunehmen.

00:49:10: Aber es liegt natürlich auch an der guten Community Frage oder an den guten Community-Fragen.

00:49:16: Wenn wir spannende Themen zu besprechen haben, dann kommt man natürlich besser ins Reden.

00:49:21: Aber Kimi, da wünsche ich dir jetzt noch gute, gute Besserung.

00:49:25: Und hoffe, dass du ganz gemütlich wieder zurück ins Training finden kannst, sich dein Körper Tag für Tag besser fühlt und wie einfach für den Rest des Jahres verschont bleiben.

00:49:35: Das habe ich nämlich auch gesagt.

00:49:36: Also

00:49:36: erst mal Danke, das ist ganz lieb, aber ich habe auch gesagt, doch und damit ist das Kranksein für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für

00:49:48: den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr

00:49:49: für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr Habe ich jetzt einfach mal beschlossen.

00:49:58: Ich hoffe, ich kriege auch die Kurve hier.

00:49:59: Das ist das nächste.

00:50:00: Ich drück dir die

00:50:00: Daumen, dass du verschont bleibst.

00:50:01: Versuch es dir ganz fest einzureden im Kopf.

00:50:02: Das hilft.

00:50:02: Und ja, dann hören wir uns nächste Woche.

00:50:03: Ja, so machen wir es.

00:50:03: Bis dahin.

00:50:04: Tschüss.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.