#133 30 km Radfahren
Shownotes
Bemerkt ihr, dass ihr nach vielen Läufen das Gefühl und die Wertschätzung für die Natur um euch herum verliert? Diese Frage stellen wir uns in dieser Folge auch. Wir überlegen, ob es sie gibt, die Scheuklappen der Gewohnheit oder ob die Berge und ihre Fastination auch noch nach Jahren so wunderschön sind, wie beim ersten Lauf. Außerdem besprechen wir unsere jeweiligen Herausforderungen, mit denen uns das Trailrunning noch immer konfrontiert.
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Transkript anzeigen
00:00:05: So Ida, guten Morgen.
00:00:18: Du hast gute Neuigkeiten zu berichten.
00:00:20: Erzähl mal.
00:00:21: Ja, ich weiß nicht, ob das so gute Neuigkeiten sind, wenn der Podcast rauskommt.
00:00:25: Aber auf jeden Fall habe ich, glaube ich, die Kurve bekommen und bin ich krank geworden.
00:00:28: Mal schauen.
00:00:29: Ich finde,
00:00:29: das sind sehr gute Neuigkeiten.
00:00:31: In der letzten Aufnahme haben wir noch gesagt, gerade ...
00:00:34: Es
00:00:34: ist super schwierig, die Kurve zu kratzen vor Krankheiten.
00:00:37: Und wer weiß, vielleicht hast du es geschafft.
00:00:39: Ich drücke die Daumen.
00:00:41: Aber da habe ich auch eine Frage an dich.
00:00:44: Und zwar hast du, wenn du bei so extremer Kälte laufen gehst, hast du dann einen Buff am Hals, weil sonst hast du das hier meistens am Arm, stimmt's?
00:00:54: Berechtigte Frage und nein.
00:00:56: Also ich habe tatsächlich gerade so gut wie nie einen Buff dabei.
00:01:00: Echt?
00:01:01: Ja.
00:01:01: Ich hab halt immer so, ich hab Longsleeves an mit Kragen bis oben.
00:01:05: Okay, ja.
00:01:06: Das ist
00:01:06: grad eher mein Vorgehen.
00:01:07: Also ich versuch schon den Hals auf jeden Fall zu verdecken, aber Buffs hab ich grade sehr selten.
00:01:12: Wenn ich im Buff dabei hab, dann nutze ich's eher so als ... Schmuddeltuch.
00:01:15: Weiß nicht mehr?
00:01:16: Ja, du hast das immer am Arm, das stimmt am Handgelenk.
00:01:20: Ja.
00:01:20: Ja, weil ich habe jetzt schon ein paar Mal Stories gesehen von den Norwegern, die ja wirklich diese Kälte gewohnt sind zum Trainieren.
00:01:26: Und die haben ja auch manchmal, entweder haben sie so einen Buff über den Mund, um weniger so scharf, kalt, einsatmen oder sie haben sogar so, ich weiß nicht, ob das eine Atemmaske ist, die das aufwärmt.
00:01:37: Auf jeden Fall so ein Gerät auf im Gesicht, dass sie halt ja nicht so kalte Luft einatmen und ich habe mich damit sonst nie befasst, aber jetzt, wo es so extrem kalt ist, habe ich mich schon gefragt, ob so was sinnvoll ist.
00:01:49: Wie kalt ist es denn jetzt gerade bei dir oben?
00:01:51: Weil hier bei uns ist es ja sogar minus elf Grad.
00:01:54: Ja, warte.
00:01:56: Also bei mir steht minus zwölf Grad.
00:01:58: Das geht sogar im Vergleich zu den letzten Tagen und Nächten.
00:02:01: Aber es ist einfach ja schon wieder kalt.
00:02:06: Na ja, aber was bei mir jetzt auch ist, ist, dass diese Sitz natürlich auch durchs Schnäuzen und so weiter durchs Kranken sein, ist halt meine ganze diese Gesichtspartise rund um die Nase und den Mund und so ist halt auch super Wund.
00:02:23: Ja, deswegen versuche ich jetzt irgendwie mir gleich fürs Laufen nach der Aufnahme noch überlegen, wie ich quasi vielleicht sogar wirklich mitbaff, dass man das einfach so hochpackt, dass man da einfach so ein bisschen versucht sich zu schützen.
00:02:34: Ich
00:02:35: hab das immer dieses Wund sein, das hab ich immer nach den Ultras.
00:02:39: Ich weiß nicht, weil dann nachts auch manchmal die Nase läuft oder so.
00:02:43: Ich hasse das, wenn man dann so die Woche danach, wenn man das noch so cremt und sich dann die Haut da ablöst, nicht so unangenehm.
00:02:50: Man kennt's halt sonst nur vom Krank sein und deswegen ist es irgendwie so eine unangenehme Parallele, abgesehen davon, dass es nicht schön aussieht.
00:03:00: Also, wir sind quasi nach dieser Nacht an Silvester am Berg oben.
00:03:05: Da wurde das richtig schlimm.
00:03:06: Und dann habe ich unten im Auto das erste Mal in den Spiegel geguckt und dann war das wirklich so.
00:03:11: nur Gott.
00:03:13: Ich habe schon gewusst, dass es wahrscheinlich ein bisschen wund ist, aber es ist da wirklich erschreckend trocken aus, dann.
00:03:20: Aber ja, jetzt ist es schon wieder viel, viel besser, aber es ist noch nicht weg.
00:03:24: Es zieht sich schon hin.
00:03:26: Aber?
00:03:27: Und wo du gerade sagst, in München ist es so kalt.
00:03:29: Ich habe so viele Videos und Reels gesehen mit Instagram, dass in München der Fluss zugefroren ist und man darauf eislaufen kann.
00:03:36: Hast du das gesehen?
00:03:38: Auf der Isar?
00:03:38: Das habe ich noch nicht gesehen.
00:03:40: Nee.
00:03:40: Ach so, schade, ich dachte, du hast jetzt Insights.
00:03:43: Nee, leider gar nicht.
00:03:45: Aber ich bin auch nicht... Also keine Ahnung, wo das dann war.
00:03:48: Also hier bei mir unten im Süden habe ich das jetzt noch gar nicht gesehen.
00:03:52: Ich war jetzt schon ein paar Mal in der Isar vorne.
00:03:54: Aber vielleicht ist es mir auch in Gang, dass ich nicht mitbekomme.
00:03:58: Ich dachte, du kannst bei deinem Lauf jetzt einfach die Seite wechseln von den Trails.
00:04:01: Ja, einfach kurz rüber, ist leid auf die andere Seite.
00:04:07: Das geht bisher noch nicht.
00:04:09: Schade.
00:04:11: Na gut, du hast gesagt, du hast ein Laufsong dabei.
00:04:14: Dann starten wir doch damit gleich rein und haben gleich gute Laune.
00:04:22: Der Laufsong der Woche.
00:04:24: Ja, ich glaube, dass der noch nicht drauf ist.
00:04:27: Ich habe ehrlicherweise gar nicht nachgeschaut, so eine superschontane Eingebung.
00:04:31: Aber ich glaube, dass du ihn kennst, Purple Rain von Prince.
00:04:36: Ja.
00:04:37: Ich glaube, der ist noch nicht drauf.
00:04:38: Nee, ich glaube auch, der ist nicht drauf.
00:04:40: Was
00:04:40: eine Schande ist.
00:04:41: Deswegen ist er jetzt drauf.
00:04:44: Ich glaube,
00:04:45: dass wir viele Songs, wo wir beide denken würden, Das hören wir regelmäßig beim Laufen, wenn wir Musik hören oder in den Rennen, dass die noch nicht drauf sind, so Klassiker, weil man halt doch eher immer was mitbringt, was einem selber ein bisschen besonderer vorkommt.
00:04:59: Voll.
00:05:00: Ja, das glaube ich auch.
00:05:01: Also deswegen versuche ich dann, weil dann geht man halt so durch seine eigene Playlist und dann sieht man halt so ganz viele, so sagen wir, ja.
00:05:08: Also das ist ja klar, sozusagen, dass die drauf sind.
00:05:11: Aber die sind dann, wie du richtig sagst, das ist dann das, was man halt dann irgendwie links liegen lässt, weil es so normal ist.
00:05:17: Und dann sucht man irgendwelche speziellen Sachen raus.
00:05:20: Aber ich glaube, Prince und Purple Rain ist so ein Klassiker vielleicht sogar.
00:05:24: Ja,
00:05:25: doch.
00:05:26: Den habe ich auch in meiner Love Playlist.
00:05:27: Also sehr gut, dass du den mitgebracht hast.
00:05:29: Ja.
00:05:30: Laufsong der Woche von mir, Training der Woche von dir.
00:05:33: Wir sind wieder im guten alten Rhythmus angekommen.
00:05:37: Ja, es wird Zeit, dass ich mal wieder einen Laufsturm mitbringe.
00:05:40: Ich weiß auch nicht, wieso, aber zumindest habe ich einen Training mitgebracht, das stimmt.
00:05:52: Und zwar ist es jetzt auch nicht so besonders, aber ich habe einfach einen Dauerlauf mitgebracht von hier zum Schadenkugel und wieder zurück, weil ich im Sommer halt das immer laufe, weil das so meine Hausbergstrecke ist.
00:06:04: Und im Winter kostet mir das immer ein bisschen mehr Überwindung, weil ich schon weiß, ich muss mit Gerödeln laufen und Es kommt mir dann immer viel anstrengender vor und irgendwie kommt mir durch den Schnee die Strecke hoch auch viel endloser vor als im Sommer.
00:06:20: Und deswegen ist das so ein bisschen, oder habe ich das heute mitgebracht, weil ich finde, es ist so faszinierend, wie man sich da selber mental so austricksen kann.
00:06:28: Ich red mir dann immer ein irgendwie, jetzt ist es nur noch diese eine Kurve, obwohl ich eigentlich genau weiß, wie viele Kurven es noch sind bis oben.
00:06:34: Und es zieht sich das Gefühl so ewig lang.
00:06:37: Aber weil ich mich vorher schon drauf einstelle, bin ich dann immer selbst positiv überrascht.
00:06:40: Ach, heute warst du gar nicht so lang.
00:06:42: Weißt du, was ich meine oder macht das mit?
00:06:45: Ja, ja, total.
00:06:46: Aber das ist ja so eine, diese mentale Trickkiste, die man halt dann... Dass ich so ein bisschen über die Jahre zurecht legt.
00:06:54: Bei Einheiten, wo es so ein bisschen zäh ist oder wo man sich ein bisschen motivieren muss oder austricksen muss, kann ich gut verstehen.
00:07:00: Aber sag mal, ich hab zwei Fragen, die mir jetzt aufgekommen sind.
00:07:03: Die eine ist schon ein bisschen länger in meinem Kopf, weil ich finde, deine Dauerläufe vergleichsweise lagen.
00:07:07: Habt ihr da so ein... Gibt's so eine, für dich und Jack so ein Ding?
00:07:13: Bis dahin ist es Dauerlauf und ab da ist es Long Run.
00:07:15: oder wo ziehst du da eine Grenze?
00:07:17: Weil so zweieinhalb Stunden, das ist bei mir zum Beispiel eigentlich schon in die Tendenz Long Run eher.
00:07:22: Ja, aber muss man auch sagen, dass du halt im Flachen läufst.
00:07:25: Und dann ist es natürlich auch eher ein Long Run, als wenn man es am Berg läuft.
00:07:31: Zumindest hab ich halt über Weihnachten in der Woche gemerkt, okay, wenn meine Dauerläufe alle zweieinhalb Stunden sind, dann laufe ich mich zu Hause dumm und dämlich.
00:07:39: Wenn ich keine Höhenmeter machen kann, deswegen kann ich das auf jeden Fall nachvollziehen.
00:07:44: Aber bei mir ist eigentlich bis drei Stunden oder sogar bis dreieinhalb Stunden alles dauerlauf und Long Run eigentlich erst ab vier.
00:07:50: Oh krass, okay.
00:07:51: Aber
00:07:51: ich glaube, im Sommer wird das sogar eher noch länger.
00:07:53: Ich hatte jetzt aber auch noch nicht so viele Long Runs.
00:07:55: Also ich glaube, ich hatte drei Long Runs und dann so drei gekoppelte Long Run Tage, wo ich halt mir die Sachen aufteilen sollte.
00:08:05: Zwischen Skilanglauf, Skitouren und Laufen und da dann auf sechs oder sieben Stunden kommen sollte, genau.
00:08:13: Aber ich meine, ich laufe auch wirklich deutlich längere Strecken und mein erstes Rennen im März sind halt hundertzehn Kilometer.
00:08:21: Deswegen muss ich halt auch längere Läufe machen, muss man auch sagen.
00:08:25: Hat es denn, wenn wir jetzt schon bei diesem Thema lange Trainings und so sind, hat es was mit dir oder hast du es viel verfolgt, dass diese Jahresrückblicke kamen und so weiter und so fort?
00:08:35: Hast du dich da im Vergleichen wieder gefunden?
00:08:40: Das gar nicht mal.
00:08:41: Also ich habe schon ein paar mal gedacht, ja ich muss echt mehr am Rad machen.
00:08:46: Also das habe ich ja auf jeden Fall schon gemerkt.
00:08:50: oder halt, dass ich das gedacht habe.
00:08:51: Und sonst war ich aber eigentlich voll zufrieden.
00:08:54: Ich habe für mich einfach selber halt, ich habe jetzt die Suntu-Aufzeichnung seit... ...zweitausendneunzehn.
00:09:00: Ich habe ja die, mein erstes Suntu-Uhr... ...zweitausendneunzehn gewonnen, als ich da bei der Zugspitze... ...bei meinem ersten Rennen gewonnen habe.
00:09:06: Und die habe ich ganz selten danach erst mal nur umgemacht.
00:09:10: Erst seit zweitausendneunzehn so wirklich eine Aufzeichnung.
00:09:12: Und seitdem habe ich halt jährlich meinen Prozess an Höhenmetern und Kilometern.
00:09:17: Und das steigt einfach immer und das finde ich auch echt ganz gut.
00:09:20: Aber ich habe halt schon gedacht, dass ich echt durch halt den Außenbandriss, durchs Kranksein, durch dann nochmal umknicken viel trainingsfreie Zeit hatte.
00:09:29: Ich glaube, ich habe es eh vor zwei Wochen oder so gesagt.
00:09:32: Ich glaube, es waren sechs Wochen, die ich so an Stücken hatte, also natürlich nicht sechs Wochen komplett, aber so dreimal zwei Wochen oder so.
00:09:38: Und das ist eigentlich schon viel Trainingsausfall.
00:09:41: Das ärgert mich ein bisschen, aber das kann man halt nicht wirklich ändern.
00:09:44: Und sonst fahre ich eigentlich recht zufrieden.
00:09:46: Ich glaube nur, dass es mir helfen würde, noch viel auf dem Rad zusätzlich zu machen oder alternativ zu machen.
00:09:52: Schauen, wie ist es bei dir?
00:09:55: Ja, ich war mit meinem Jahr an sich zufrieden.
00:09:59: Ich habe mich aber schon wieder dabei ertappt, dass ich dann schon sehr genau hingeguckt habe, was andere so posten, wie viele andere gemacht haben.
00:10:07: Und es ist mir schon auch aufgefallen, dass viele... Bei mir im Umfeld auch wahnsinnig viel Ausgleichstraining machen, was ich wirklich, also ich bin im letzten Jahr, glaube ich, dreißig Kilometer Rad gefahren oder so.
00:10:21: Das ist
00:10:22: wirklich Wahnsinn.
00:10:23: Also ich bin wirklich hauptsächlich gelaufen oder im Krafttraining.
00:10:26: Das sind so meine zwei Sachen.
00:10:29: Viel mehr hat tatsächlich nicht stattgefunden.
00:10:31: Aber Chemie
00:10:32: ist auch ein gutes Zeichen.
00:10:34: Viele machen das Alternativ-Training, weil sie auch so viel auf Training nicht wegstecken.
00:10:37: Und du weißt, dass du es wegsteckst.
00:10:39: Das ist schon auch was Gutes.
00:10:40: Ich finde das auch nicht negativ.
00:10:41: Ich frage mich, was bei mir so ein bisschen angegangen ist.
00:10:45: Ich habe schon gemerkt, dass ich teilweise trotzdem zeittechnisch an meine Grenzen gekommen bin.
00:10:52: Klar, es geht natürlich auch immer mehr, aber dann hat sich bei mir schon ein bisschen aufgetan, weil Fahrradfahren ist ja schon ... Zeitintensiver, sag ich mal, als Laufen gehen.
00:10:59: Also, so ein zweiter Dauerlauf am Tag, machst du halt so, weil sie nicht sechzig Minuten locker oder so.
00:11:05: Das geht mal schneller unter als... Weil beim Fahrradfahren lohnt sich ja alles erst so richtig, würde ich sagen, ab neunzig Minuten.
00:11:11: Und selbst das ist eigentlich vergleichsweise kurz auf dem Fahrrad.
00:11:15: Und dann habe ich mich schon so ein bisschen gefragt, okay, wenn ich jetzt mehr Fahrradfahren reinpacken will, wie kriege ich das dann zeitlich hin?
00:11:20: Weil ich ab und zu schon das Gefühl habe, meine Tage sind so auch schon wahnsinnig schwer irgendwie unterzubekommen.
00:11:26: Das ist bei mir dann eher losgegangen, weil ich würde mir das schon auch wieder gerne oder... Könnten wir das gut vorstellen, wieder mehr Fahrrad fahren rein zu packen, aber das ist halt dann gleich mehr Zeitaufwand.
00:11:35: Das muss man schon sagen.
00:11:36: Das verstehe ich voll.
00:11:38: Ich glaube, man darf halt bei so Rückblicken, man darf nie vergessen, es kommt immer darauf an, den, was für eine Lebenssituation du bist, was dein Beruf ist, wie dein Umfeld ist und auch wie dein Trainingsumfeld ist.
00:11:47: Weil natürlich, wenn du im Flachen trainierst... dann müsstest du um in den stunden zu trainieren viel viel mehr noch kilometer machen.
00:11:56: oder eben wenn du am bergläufst um überhaupt auf diese kilometer anzahlen zu kommen musst du einfach mehr stunden unterwegs sein.
00:12:01: also ich glaube man muss dabei halt immer berücksichtigen wo jemand wohnt und darf sich da dann auf jeden fall nicht negativ reinsteigern.
00:12:09: aber ist doch gut dass wir beide so ein bisschen mitnehmen.
00:12:11: wir wollen ein bisschen mehr alternativ trainieren ein bisschen mehr aufs ratt gehen.
00:12:14: mal gucken wir das umgesetzt bekommen.
00:12:17: Ja, also ich glaube, ich war schon ein bisschen, ich sage mal, vergleichsweise cooler in der Betrachtung der anderen Wochen, äh, Jahresrückblicke als noch vor einem Jahr.
00:12:26: Ich war nicht mehr so dieses, oh, ich habe weniger gemacht.
00:12:30: Ein, zwei Mal habe ich auch Jahresrückblicke gesehen, absolut crazy, die Zahlen, wo ich mir, ich dachte, Alter, ich trainiere auch nicht wenig.
00:12:38: Wie geht das?
00:12:39: Also das fand ich wirklich irre,
00:12:41: teilweise.
00:12:41: Aber ja, das, wie du richtig sagst, es darf ja schon, es darf...
00:12:46: Und man weiß auch nie, was jemand alles trackt.
00:12:48: Wenn jemand echt jede Einheit, die er sich dehnt und Stabis macht und so trackt, das mache ich zum Beispiel nicht, dann natürlich kommt man dann auch mehr auf mehr Stunden.
00:12:57: Wenn du jeden Tag eine halbe Stunde dehntrackst, dann hast du im Jahr halt auch, das summiert sich.
00:13:01: Also ich weiß nicht, man muss es immer so ein bisschen differenziert sehen, glaube ich.
00:13:06: Ja, da bin ich noch ein bisschen, es wird noch ein bisschen Arbeit benötigen, aber es ist auf jeden Fall besser geworden.
00:13:13: Ja,
00:13:14: so.
00:13:15: Kann mir das festhalten.
00:13:16: Eine Frage hatte ich noch.
00:13:17: Grödeln.
00:13:18: Bist du dann auch wie vorhin nicht so ein Fan von?
00:13:20: Vorhin hat sich das so angehört, so ja, dann muss man mit Grödeln laufen, ich find Grödeln endgeil.
00:13:24: Weil dann ist diese Hemmung weg beim Runterlaufen, dass man Angst hat, man rutscht weg.
00:13:28: Ja, das find ich auch gut.
00:13:30: Ich mag einfach das... Ich mag das nicht so gerne.
00:13:33: Ich hab immer so super kalte Füße dann,
00:13:35: immer.
00:13:36: Weil halt die Schuhe vorne natürlich auch so ein Mäsch haben, wo halt immer Luft durchkommt.
00:13:41: Und diese Comedy mag ich einfach nicht so gerne, dass ich kalte Füße habe, aber Grödel über den Schuhen und dann aber trotzdem guten Grip auf dem Schnee, das mag ich schon.
00:13:49: Es ist einfach so dieses Gesamtlaufgefühl, wo ich mir immer denke, aber im Sommer ist es viel leichter, weil natürlich hat man dann nicht extra Gewicht am Fuß, nicht extra die Grödel im Trailrucksack.
00:13:58: Man muss ja immer stoppen, um die überzuziehen oder abzumachen.
00:14:01: Und das hat total seinen Vorteil, damit zu laufen.
00:14:05: Aber es ist schon auch so ein kleines bisschen ... packen, mitdenken, was ich halt so am Winter eh nicht so gern mag.
00:14:11: Und wofür ich eigentlich das Laufen im Sommer so liebe, dass man nur die Schuhe binden muss und los geht's.
00:14:15: Man kann also festhalten, du bist eher der Sommerläufer.
00:14:19: Ich glaube, das ist
00:14:20: auch ... Ja, kann ich gut verstehen, aber ich finde Grödeln tatsächlich an sich eine gute Sache.
00:14:28: Sehr schön.
00:14:29: Ja.
00:14:29: Die Erfindung ist gut.
00:14:31: Sie bereichen auf jeden Fall mein Training.
00:14:33: Es soll jetzt auch nicht so klingen, als wenn ich kein Grödel-Fan bin.
00:14:36: Ich mag einfach, glaube ich, am Winter dieses Gepacke und Mitdenken nicht und die Kälte, dass man immer... Also, ich merke einfach einen dollen Unterschied zwischen Dauerläufen im Sommer und dem Winter, an der Erholung danach.
00:14:46: Also, vielleicht ist es auch ein bisschen, weil es früher was Dunkel wird, aber wenn ich dann vom Dauerlauf wiedergekomme, bin ich einfach viel, viel erschöpfter als im Sommer.
00:14:55: Ich weiß das vorher, wenn ich mich irgendwie für den Abend noch verabrede oder so, dass ich dann in neunzig Prozent erfällend doch zu müde bin.
00:15:03: Ja, ich weiß nicht, da merke ich schon, mein Energiehaushalt hat mit der Kälte schon mehr zu tun als im Sommer.
00:15:08: Ja, es zehrt natürlich anders, klar.
00:15:11: Kälte ist schon, ich habe letztens auch wieder mir gedacht, wenn es so richtig richtig in die Knochen reingeht, dann ist das auf jeden Fall was, was einfach zärt extrem viel Energie zieht und einfach auch.
00:15:22: Ja, also je später am Tag, das wird, dass du weniger kälte, resistent bin ich auch.
00:15:27: Also das merke ich schon auch.
00:15:29: Aber ja.
00:15:30: Und ich nehme auch viel, viel mehr Gels als im Sommer.
00:15:33: Also automatisch im Sommer muss ich mich eher dazu zwingen.
00:15:35: Jetzt muss ich wieder ein Gel nehmen im Training, um das für ein Wettkampf zu trainieren.
00:15:39: Und im Winter geht das von alleine.
00:15:41: Da merke ich schon einen Unterschied.
00:15:43: Ja, interessant.
00:15:44: Aber das wollte ich eigentlich umgekehrt die ganze Zeit schon fragen.
00:15:47: Wenn du jetzt im Winter in München laufen gehst, hast du deine Trailweste an?
00:15:53: Bisher muss ich sagen, nein, weil ich bin ja quasi aus der Offseason gekommen.
00:15:57: Dann hatte ich jetzt die ganze Zeit zu aufbauen und so.
00:16:01: Und was das Volumen angeht, noch gar nicht so richtig da, wo man dann auch wirklich richtig gelungen war und so einbaut.
00:16:07: Also mein längster Lauf, bevor ich krank geworden bin, waren zwei Stunden.
00:16:11: Und da hatte ich ehrlich gesagt keine Weste an.
00:16:13: Ich habe gerade die ganze Zeit ein Gürtel an, das habe ich schon.
00:16:17: Aber zu dem Punkt ... Weste bin ich quasi noch nicht gekommen, weil ich dann krank geworden bin.
00:16:23: Sonst wäre das jetzt im Steigang quasi als Nächstes gekommen, dass Longlands richtig reingekommen wären.
00:16:27: Deswegen, ne, bisher noch nicht.
00:16:29: Ich könnte mir aber schon vorstellen, dass das dann, wenn die längeren Läufe kommen, dann schon auf jeden Fall wieder mehr zum Thema wird.
00:16:36: Allein wegen der Verpflegung, die man dann mitnimmt und so.
00:16:39: Aber schon auch, gerade wenn es jetzt noch so kalt ist, keine Ahnung, dann nehme ich mir lieber eine Jacke zu viel mit und tu sie halt dann in den Rucksack.
00:16:44: Das geht jetzt gerade mit dem Gürtel schon noch, weil jetzt gerade im Gürtel noch keine Flasche drin ist.
00:16:48: Aber irgendwann wird das dann für den Gürtel zu viel.
00:16:50: Dann drückt es wieder so unangenehm auf dem Bauch.
00:16:52: Ja.
00:16:53: Aber bisher ist es noch nicht so weit.
00:16:54: Nee.
00:16:56: Ja, Flaske im Gürtel kann ich halt überhaupt nicht.
00:16:59: Ich hasse das Gefühl.
00:17:02: Also das ist für mich immer, wenn ich eine Flaske nehme, dann muss ein Trailruckserk her.
00:17:05: Das ist so der springende Punkt.
00:17:07: Nee, ich muss sagen, so ein Lehrer, so ein relativ vergleichsweise Lehrer-Gürtel, das mag ich wirklich gerne.
00:17:13: Dann kann man da das Handy reinpacken, wenn die Handschuhe dann irgendwann nervig werden, packt man die da auch rein, Haustischlüssel und so weiter.
00:17:19: Aber alles, was drüber hinausgeht, ist ein Gürtel einfach nervig.
00:17:22: Dann wappelt der da nur unten die ganze Zeit.
00:17:24: Räumen rutscht die ganze Zeit sonst wohin und ist mehr nervig und mehr.
00:17:28: Man ist nur noch damit beschäftigt, den rumzuzubbeln, als dass er irgendwie ... Dann trage ich die drei Sachen lieber selber in der Hand, als dass ich dann so ein robenwackelndes Ding an meiner Hüfte hab.
00:17:39: Ich hatte vorgestern in meinem Gürtel die Grödel und eine störende Lampe und ein Gel und das war schon zu viel.
00:17:47: Ich glaub, ich hatte sogar hinten auch noch mein Handy drin als Gegengewicht, aber das hat mich schon so genervt.
00:17:52: Die ganze Zeit irgendwann habe ich die Grödel rausgenommen.
00:17:55: Ich meine, ich musste sehr eh irgendwann anziehen, aber ich hab dann die Tasche rausgenommen und so zwischen Hose und Pullover gesteckt.
00:18:00: Ich dachte, oh Gott, das nervt mich gerade so.
00:18:03: Hä, aber was hast du für kleine Krödel?
00:18:05: Meine sind schon also eine ordentliche Packgröße.
00:18:09: Ich hab die Snowline, das ist schon so, dass es halt in Gürtel vorn passt.
00:18:13: Oder mein Gürtel fand es einfach riesig.
00:18:17: Ich hoffe, es ist jetzt nicht
00:18:18: in Gürtel in dieser Breite.
00:18:20: Ja, ja.
00:18:22: Ich mach mal ein Foto für unseren Kanal, dann kann man das... Oder für unseren Throwback-Post danach, dann kann man das ein bisschen einordnen.
00:18:29: Bitte ein Krödelbezug.
00:18:31: Sehr gut.
00:18:33: Das nehme ich mit.
00:18:34: Na gut, Kimi, nehmen wir uns mal den Community-Fragen an, oder?
00:18:44: Die Community-Frage.
00:18:46: Also, die erste Frage heute kommt von Marian.
00:18:49: Und Marian fragt, inwieweit hat sich durch euren Sport eure Wahrnehmung zur Natur geändert?
00:18:54: Habt ihr überhaupt noch einen Blick für schöne Aussichten ins Tal oder auf ein Gebirge?
00:18:59: Ja, das ist eine gute Frage, auch eine berechtigte Frage.
00:19:02: Also ich muss schon sagen, dass das alles so ein bisschen abgestumpft ist.
00:19:06: Also dadurch, dass man halt sehr, sehr viel Zeit im Jahr in sehr wunderschöner Natur verbringt und das jetzt schon über mehrere Jahre hinweg, merke ich schon, dass man da ab einem gewissen Punkt dann vielleicht wo andere Menschen stehen bleiben würden und sagen, wo auch schon mal die Aussicht an, glaube ich habe ich dann schon ab und zu so eine Art... Schollklappe auf und lauf einfach weiter und bin so ein bisschen in meinem Tunnel drin.
00:19:33: Ich würde schon sagen, also gerade im Trainingsalltag.
00:19:37: Es ist jetzt eh so, dass ich vor allem auch hier nicht das krasseste Bergpanorammer jeden Tag bei meinen Trainings eh habe.
00:19:44: Es ist jetzt nicht so, dass ich täglich stehen bleibe und mir denke, es ist schön.
00:19:48: Aber was ich schon sagen würde, ist gerade so, weil sie nicht in Kapstadt jetzt erst letztens oder in Chamonix jedes Jahr aufs Neue oder wenn man dann an neuen Orten ist, also auch so was wie Auburn letztes Jahr in Amerika, da war es schon so, dass ich mir da schon die Zeit nehme.
00:20:04: stehen bleibt, mir das anschauen, wo ich gerade bin und dann schon so eine Art Runners-Highfast hab.
00:20:10: Wenn neue Orte so einfach was in mir hochholen, wo ich dann eine Gedankbarkeit spüre und so ein Gefühl von, das ist einfach mein Job so.
00:20:18: Nach dem Motto, ich darf hier einfach jetzt laufen und das erkunden, dann merke ich schon, dass die Natur und diese ganze Umgebung dann sehr, sehr viel mit mir machen kann.
00:20:27: Aber das ist meistens schon mit neuen Orten verknüpft oder eben mit Orten, die ... Besondere Orte für mich sind wir eben Charmonie.
00:20:34: Also Charmonie ist schon auch so, dass ich mir, wenn ich dann wieder bei Flegerbeln oder Brevant oder keine Ahnung, Koldebalm, das ist jedes Mal schon wieder so, dass ich dann wieder stehen bleibe und das einmal in mir aufnehme.
00:20:46: Aber so im Großen und Ganzen merke ich da schon ein bisschen abgestumpft, würde ich sagen.
00:20:51: Okay.
00:20:52: Ja, aber bei mir ist die Antwort ein bisschen eine andere, weil ich würde eher sagen, dass so diese Faszination für Berge noch größer geworden ist.
00:21:00: Also ich meine, ich habe Die Berge immer geliebt und toll gefunden und wollte unbedingt ihr Herz ziehen, aber dieses, ja, dass ich das Gefühl habe, die Berge alleine können mir so viel geben, dass es auf jeden Fall viel mehr noch geworden seit ich hier lebe.
00:21:13: Und auch im Training, dass diese Wertschätzung, vor allem wenn man dann alleine unterwegs ist oder dass ich immer wieder denke, boah, ist schon wunderschön oder schon verrückt, was die Natur so für, ja, wie faszinierend das um einen rum ist.
00:21:28: Das habe ich schon immer noch sehr oft.
00:21:30: Ich verstehe schon, was du weißt mit Faszination, vor allem für neue Orte.
00:21:34: Ich habe es eher, dass ich mich dabei ertappe, wenn ich wohl laufen gehe, wo mir das Gestein nicht so gut gefällt oder die Berge wesentlich kleiner sind, so dass es viel, viel mehr hoch und runter laufen ist, dass ich denke, ich würde gerne jetzt zu Hause bei mir laufen.
00:21:47: Also eher so dieser, ich weiß es in meinem Umfeld oder in meinem natürlichen Trainingsumfeld hier, kenne ich mich gut aus und fühle mich wohl und weiß, wo ich hinzutreten habe und dass ich dann so vergleiche jetzt hier, aber sonst.
00:22:00: würde ich eher umgekehrt sagen, dass diese Wertschätzung oder der Blick für die Natur eher noch sich verschärft hat.
00:22:05: Und ich denke, es fasziniert mich noch viel mehr, als ich das so aus Hannover immer mal gesehen habe, immer mal in den Bergen war oder für die Rennen dort war und dann wieder zurück bin.
00:22:14: Das ist eher so geworden, dass ich das schon, glaube ich, jeden Tag sehr wertschätze.
00:22:20: Hm.
00:22:21: Es ist vielleicht auch so ein bisschen so eine Sicherheitsfrage hier und da.
00:22:24: Also gerade bei, da haben wir einfach auch sehr unterschiedliche ... Wohnort, sag ich mal, in dem Sinne, aber wenn man dann irgendwie in deinem Fall zumindest dann jahrelang in den Bergen lebt und dann schon auch irgendwie weiß, wie man sich dort zu bewegen hat, zumindest das Beste erkennen lernt, dann ist natürlich die Neugierde auch eine ganz andere, könnte ich mir vorstellen, während wenn man da irgendwie sich neu bewegt, in den Bergen ist ja auch ganz viel dann Vorsicht, Respekt, Angst vielleicht sogar hier und da, und dann hat man natürlich auch nicht den Blick für ein Panorama oder einen anderen zumindest.
00:22:56: Aber ich merke schon, also ... Bei mir sind ganz viele Momente aus der Jahrzehnte und zwanzig auch mit so Momenten in der, in neuer Natur verbunden, also auch Nizza zum Beispiel, weiß ich noch, dass ich, also mein erster Lauf dort war, zwar da habe ich mich völlig verlaufen, war dann irgendwann einfach nur noch grantig, aber nichtsdestotrotz hatte ich da halt dann immer schon so Momente, wo ich dachte, wie schön ist es hier und wie spannend und einfach komplett neue Umgebungen, dort war ich noch nie oder auch echt auch in Südafrika beim ... Community Run, wenn dann so die letzten, wenn es dann so windig ist oben am Lions Head und dann die Sonnenstrahlen die letzten und so.
00:23:32: Das sind schon alles so Momente, wo man einfach wirklich so richtig innehält, wo das dann so ein richtiger, ergreifender, packender Moment aufgrund der Umgebung ist.
00:23:41: Und das finde ich schon immer wahnsinnig schön.
00:23:43: Also das ist schon nach wie vor so.
00:23:45: Ja.
00:23:46: Ja, auch dann festzustellen, wie vielfältig oder wie unterschiedlich Berge und Gestein ist oder wie anders es ist, wenn man auf einer Insel oder eben am Meer, wie jetzt in Nizza, auf einen Berg läuft und quasi sehen kann, wie man von Null, also unten vom Meer bis auf den Berg.
00:24:01: kommen kann und wie anders das dann ist als in den Alpen, wo jetzt einfach zum Beispiel ich nicht bei Null loslaufe, sondern immer so bei fünf, sechshundert Höhenmeter erst mal ist im Tal.
00:24:11: Ich finde, das ist auch total faszinierend, dann zu sehen, wie sich da ein Trail verändert oder auch halt einfach nach Region und Vegetation, je nachdem, wie warm es dort ist oder wie lange irgendwo Schnee ist.
00:24:22: Das ist schon ja auch im Training.
00:24:25: Ich stell das schon fest, auch wenn ich die Berge eigentlich jeden Tag habe.
00:24:28: Ich habe das schon, glaube ich, immer noch ein Auge für.
00:24:32: Ja, oder auch natürlich auch nicht nur positiv, sondern was mir jetzt gerade auch eingefallen ist, Harmonie der Gletscher, wo man natürlich jedes Jahr, Jahr um Jahr wieder hinkommt und die Veränderungen so deutlich sieht und diesen Rückgang so deutlich sieht.
00:24:45: Das ist schon auch was, wo man natürlich, da braucht man jetzt kein geschultes Auge dafür, um zu sehen, dass die Natur sich verändert und dass die Gletscher verschwinden.
00:24:54: Das ist schon auch was, was man wo man einfach dann so ein bisschen mehr hinschaut und wo man eben Vergleiche ziehen kann aus den Vorjahren.
00:25:00: Wenn man zu selben Orten zurückkehrt, das finde ich macht schon auch was mit allem.
00:25:03: Das kann sehr bedrückend sein und belastend sein.
00:25:06: Total.
00:25:07: Da gebe ich dir voll recht.
00:25:10: Ja, also ich glaube aber, wir können sagen, dass wir die Natur, auch wenn es unser Trainingsgebiet ist, nach wie vor sehr zu schätzen müssen.
00:25:18: Es ist nicht so ein, ich glaube, das darf man, auch wenn ich gesagt habe, man stumpft natürlich ein bisschen ab, aber es ist nie so, dass man sich denkt, es ist jetzt irgendwie, ich muss sagen, da musste ich gestern auch ein bisschen darüber nachdenken.
00:25:29: Ich habe gestern im Post von Katie Scheidt gesehen, dass sie halt jetzt schon eine Weile verletzt ist.
00:25:33: Und was sich so in so Postings zu Verletzungen immer wieder liest, das ist jetzt vielleicht auch gar keine besonders überraschende Erkenntnis, aber man liest dann immer dieses ... Diese Dankbarkeit, die die Leute dann empfinden, wenn sie die Sachen, die sie jeden Tag machen, dann auf einmal nicht mehr machen können.
00:25:50: Ja.
00:25:51: So dieses, okay, sind Katys Fall auch zum Beispiel, sie hat auch geschrieben, ich will gar nicht jetzt darauf hinweisen, dass ich jetzt, keine Ahnung, Schmerzen im Bein habe und gerade nicht laufen kann und bla, bla, bla, sondern ich will einfach eher darauf hinweisen, dass es einfach wirklich, keine Ahnung, dass es bei niemandem so ist, dass es... dass alles immer perfekt läuft und dass immer alles nur ein wunderschöner Mix aus spannenden Sachen ist und dass man einfach für das, was man dann im Leben hat, viel mehr dankbar ist, wenn man es nicht mehr hat.
00:26:18: Und ich glaube, das ist auch was, wo dann dieses freie Bewegen in der Natur ... auf einmal viel, viel mehr in den Kopf wieder rückt.
00:26:25: Und man sich denkt, alter, wie krass ist das eigentlich, was man machen darf.
00:26:28: Und dieses Trailrunning, dieses Laufen in so wunderschönen Gegenden und dieses neue Entdecken von Orten und so.
00:26:36: Das ist ja alles, was wahnsinnig besonderes.
00:26:38: Und ich glaub, das kommt dann vor allem dann wieder hoch, wenn man merkt, okay, ich hab das gerade einfach nicht.
00:26:43: Und das fand ich auch sehr schön, das zu lesen.
00:26:46: Nee, das stimmt immer, wenn man ... kränkelt oder verletzt ist und das mal nicht darf, dann vermisst man es natürlich umso mehr und weiß es umso mehr zu schätzen, was eigentlich so für gegeben im Alltag ist.
00:26:58: Da gebe ich dir total recht.
00:27:00: Ja.
00:27:02: Kommen wir mal zur Frage zwei vom Roland.
00:27:06: Er fragt uns, was ist bisher euer größtes Hindernis, eure größte Schwierigkeit beim Trailrunning gewesen und wie habt ihr diese überwunden?
00:27:16: Ja, ich habe da zwei Antworten.
00:27:19: Das eine ist auf jeden Fall das Downhill laufen und das ist, würde ich sagen, in meiner Trail-Running-Laufbahn von Anfang an ein großes Thema gewesen.
00:27:28: Ich habe früh gemerkt, bei meinem ersten Läufen, also ich weiß da an der Zugspitze damals, lief es halt sehr gut, weil es eine sehr laufbare Strecke war.
00:27:35: Danach bin ich großglockener gelaufen und dann direkt beim Dolomiti Skyrace, sodass ich früh gemerkt habe, okay, wenn es ein Rennen mit einem richtigen Downhill ist, mit einem technischen Downhill, Hat das für mich nichts mit normalem Laufen zu tun, da bin ich komplett verloren im Vergleich zu Leuten, die in den Bergen aufwachsen oder einfach mehr Vertrauen in den Berg haben.
00:27:54: Und das war von Anfang an meine große Herausforderung.
00:27:58: Und ich wusste immer in den Rennen, ich muss so viel Zeit vorher oder Platzierung gut rauslaufen, dass ich das nicht im Downhill am Ende verliere.
00:28:05: Und es war immer eher so, okay, ich will jetzt nicht eingeholt werden, als oh, da kommt ein Downhill, da kann ich noch Zeit rausholen.
00:28:12: Und ... Das habe ich eigentlich von Anfang an immer versucht anzugehen.
00:28:16: Ich meine, dann bin ich in die Berge gezogen, um darin besser zu werden.
00:28:19: Denke aber, dass ich so richtig ... Ich würde nicht sagen, dass dieses Hindernis überwunden ist, weil das bleibt für mich nach wie vor das Hindernis.
00:28:27: Aber so ein großes Stück an Überwindung habe ich, glaube ich, in diesem Jahr geschafft, in dem ich wirklich mich viel damit konfrontiert habe, technische Rennen zu laufen, richtig extrem viel auch im technischen Downhill zu trainieren.
00:28:40: extrem auch im Training mal schnell runter zu laufen.
00:28:43: Das habe ich vorher auch immer nicht gemacht aus Verletzungsgründen, weil ich gedacht habe, wenn ich zu oft in der Woche im Downhill pushe, dann habe ich schnell Überlastungsschmerzen.
00:28:51: Und dadurch, dass ich dann das Krafttraining ein bisschen hochgeschraubt habe, konnte ich halt das im Downhill auch besser wegstecken.
00:28:57: Also, ich würde sagen, ich habe da einen großen wichtigen Schritt in die richtige Richtung gemacht, aber es bleibt trotzdem nach wie vor meine größte Herausforderung, ist aber vielleicht keine Schwäche mehr.
00:29:08: Was ist bei dir das größte Hindernis?
00:29:10: Ich habe auch zwei Sachen aufgeschrieben.
00:29:12: Ich fand es erst mal ein bisschen schwierig, diese Frage einzuordnen, weil Schwierigkeit kann sich natürlich oder irgendwie ist es so eine breit gefächerte Antwortmöglichkeit.
00:29:21: Aber was mir auch zuerst gekommen ist, ist genau diese Antwort wieder eine.
00:29:25: Tatsächlich das Thema, ich habe es nicht nur auf dem Downhill bezogen, sondern generell dieses technische Terrain.
00:29:32: Ich glaube, auch nach wie vor, so wie du es auch gesagt hast, auch wenn man da über die Jahre vielleicht hier und da dann ein bisschen mehr Erfahrung sammelt und dann auch an Orten mal sich bewegt hat, so wie Kapstadt zum Beispiel, ist einfach ein wahnsinnig technisches Laufgebiet und so.
00:29:45: Und dann, wenn man merkt, man ist eine Woche dort oder zwei, dann bewegt man sich da schon ganz anders runter als an Tag eins und so.
00:29:52: Da hat sich schon was getan, würde ich sagen, aber nichtsdestotrotz bin ich einfach keine gute Downhillerin.
00:29:57: Das, glaube ich, ist einfach so.
00:29:59: Da gibt es teilweise wirklich Mädels und Frauen, da denke ich mir das mal, wie macht ihr das?
00:30:04: Also wirklich irre, wie da teilweise sich die Leute den Blauen hin runter bewegen können.
00:30:09: Das ist einfach auch eine Kopffrage und den habe ich in dem Fall nicht anscheinend, dass ich da wirklich sagen kann, okay, let's go, no matter what.
00:30:17: Das ist schon so eine Blockade bei mir nach wie vor, die schon versuche, ein bisschen zu lösen, aber wo ich auch ganz genau weiß, ganz aufheben werde, die nicht können.
00:30:27: Das ist auf jeden Fall so eine Schwierigkeit bei mir, die von Tag eins da war.
00:30:32: Auf jeden Fall, ja.
00:30:34: Ich habe sonst noch als zweite so ein bisschen Nutrition.
00:30:37: Das ist nicht ganz so ein großes Hindernis, aber auf jeden Fall was, was bei mir auch immer eine Schwachstelle ist, an der ich dauerhaft arbeite und wo ich auch selber weiß, ich muss einfach geduldig sein.
00:30:47: Das wird den kleinen Schritten immer besser.
00:30:49: Aber das wäre so.
00:30:50: meine zweite Antwort noch.
00:30:51: Ich glaube, das sind für mich so die beiden Hauptherausforderungen, die das Strayrunning mit sich bringt, wenn ich das jetzt auf meine Ja, meine Leistungen oder meine Performance im Trailrunning um Münze und jetzt nicht nur das reine Genuss laufen.
00:31:06: Ja, ich habe als zweites dann mich der Tony ein bisschen draufgebracht.
00:31:09: Das hätte ich jetzt gar nicht im ersten Moment, wäre es mir gar nicht aufgefallen oder eingefallen.
00:31:13: Aber dieses Thema mit meinen Krämpfen hat er gemeint, kam für ihn sofort in den Kopf.
00:31:19: Ich habe ihm die Frage vorgelesen, weil ich es ihm am Anfang ein bisschen schwierig fand, eine Antwort zu finden.
00:31:23: Und die sind ja nach wie vor.
00:31:25: Ich habe in der Frage schon weiter was könnte, die Krämpfe ausgelöst haben.
00:31:31: Also ein ganz großes Fragezeichen, glaube ich, habe ich tilgen können, aber nichtsdestotrotz, wie man am OCC letztes Jahr gesehen hat.
00:31:38: sind die ja wieder da gewesen und ich habe überhaupt nicht gewusst, woher sie kamen.
00:31:43: Das war wirklich so out of the nowhere, waren auf einmal diese Krämpfe wieder da und das war schon einfach eine wahnsinnig große Enttäuschung und auch einfach so ein, keine Ahnung, dieses Gefühl, ich kann schon wieder, nicht meine volle... meine volle Leistung zeigen und warum nicht.
00:31:58: Und das ist schon auch so ein Hindernis, was ich einfach merke, was nach wie vor da ist und wo jetzt vielleicht noch ein, zwei Schrauben mir einfallen, die man auf jeden Fall noch drehen kann.
00:32:07: Aber dann werde ich mich so, ja, aber was kann ich denn jetzt noch machen?
00:32:11: Und das ist schon auch so ein Thema, was nach wie vor da ist.
00:32:15: Aber
00:32:16: hast du im Flachen auch je mit Krämpfen zu tun?
00:32:18: Ein
00:32:20: Jein, würde ich sagen.
00:32:22: Ich glaube, ich weiß nicht, ob es unbedingt nur am Terrain liegt.
00:32:25: Ich glaube, das ist auch eine Frage von der Intensität und der Länge.
00:32:31: Also der Dauer.
00:32:33: Und das kriege ich meistens halt nur im Wettkampf hin.
00:32:35: Weißt du?
00:32:36: Diese Bedingungen.
00:32:37: Deswegen ist es so schwierig, sich eben die Frage zu stellen, was begünstigt ist.
00:32:42: Und ich glaube, ein ganz großer Punkt war im OCC zumindest die Mängel.
00:32:47: Das kann ich schon sagen.
00:32:49: Aber zum Beispiel bei Le Templier, das waren so Krämpfe, da wusste ich, oder nicht nur Templier, sondern das hat sich ja durch das ganze Jahr, im Jahr zwölf tausend, zwanzig, ziemlich gezogen, auch beim Zut und so, hatte ich das ja auch alles.
00:33:00: Wo wirklich, wo ich wusste, so nach zwei, drei Stunden Belastung kommen diese Krämpfe, ich weiß nicht, was ich machen soll und da habe ich mich auch top verpflegt und die sind jetzt einfach
00:33:08: da.
00:33:09: Und da war ja dann eben dieser Punkt Einlagen.
00:33:12: Das war dann das erste Mal, wo ich mich mit Einlagen auseinander gesetzt habe.
00:33:15: Und die haben ja dann so viel gelöst, wo ich dann dachte, okay, das Problem ist behoben in diesem im letzten Jahr, im Jahr und dann kam aber trotzdem diese Kremfe im OCC wieder.
00:33:25: Und deswegen ist es immer so, okay, cool, ich habe eine Lösung gefunden, dann funktioniert es eine Weile und dann kommt es wieder.
00:33:31: Und deswegen ist es halt immer auch so ein bisschen für den Kopf schwierig, dann wirklich zu hundert Prozent zu sagen, okay, Alles ist in Ordnung, weil ich einfach nicht weiß, kommen die jetzt oder nicht.
00:33:42: Und inzwischen ist es halt leider so weit gekommen, dass wenn ich dann, sagen wir mal, in einem Rennen gibt es irgendwann immer den Punkt, wo schwere Beine kommen.
00:33:49: Das haben wir schon oft besprochen.
00:33:50: Aber ich fange dann gleich an, wenn es ein schweres Bein ist, zu denken, das sind die Krämpfe.
00:33:55: Und verkopp mich dann so sehr da rein, dass sich dann halt mental ein Problem... Problem krieg, weil ich mich so stresst.
00:34:00: Das ist im Utility passiert.
00:34:02: Da waren die Krämpfe nicht da.
00:34:03: Aber ich hab halt schwere Beine gehabt irgendwann und dachte aber die ganze Zeit, das sind die Krämpfe, das sind die Krämpfe, das sind Krämpfe und hab mich da so reingestresst, dass ich dann halt voll raus war von meinem Rennenkopf.
00:34:15: Und das ist halt ein weiteres Problem.
00:34:16: Also du siehst schon, das ist quasi so eine Verkettung von Problemen.
00:34:20: Ja, aber das verstehe ich, weil das ist bei mir wie das mit dem Magen, wenn dann halt einfach ganz normal der... Bauch gelogert oder so, weil man gerade ein Gel genommen hat oder getrunken hat, dann denke ich auch immer sofort.
00:34:31: Oder wenn ich merke, ich muss keine Ahnung, nur zur Toilette oder dann denke ich gleich, ich werde gleich so mal ein Problem bekommen.
00:34:36: Also ich verstehe schon, was du meinst, dass man dann auch sich selbst dabei ertappt und denkt nicht in diese Negativspirale abrutschen.
00:34:42: Vielleicht kriege ich es ja heute hin, vielleicht ist heute der Tag, wo beim Rennen der Magen keine Probleme macht, aber man hat es natürlich schon so oft erfahren, dass man denkt, wieso sollte es ausgehen und heute dann gut funktionieren.
00:34:52: Weil es ist ja auch meistens ein Moment, wo man eh schon ein kleineres Tiefwart und da dann sich nicht runterziehen zu lassen, das ist echt eine Herausforderung.
00:35:01: Und deswegen war auch der Corsa-March zum Beispiel so irre positiv, weil das war wirklich so ein steiles Rennen.
00:35:09: Und ich weiß auf jeden Fall, diese Krämpfe so, die kamen immer eher im Apple.
00:35:15: Irgendwann im Apple.
00:35:16: Im Downhill hatte ich die ja nie.
00:35:17: Das heißt, es muss irgendeine Belastungsart sein, die eher in der Bergaufbewegung kommt.
00:35:22: Und ich wusste, der Corsa-Marsch ist so viel Höhenmeter, dass ich quasi die ganze Zeit nur drauf gewartet hab, wann kommen die, wann kommen die, wann kommen die.
00:35:29: Und sie sind halt nicht gekommen.
00:35:31: Und deswegen war das ja so ein wahnsinnig gutes Rennen für mich, weil ich dann dachte, ich hab die besiegt, weißt du?
00:35:37: Ich hab das jetzt gelöst.
00:35:38: Die kommen jetzt nicht mehr.
00:35:39: Wenn sie bei dem Rennen nicht kommen, kommen sie auch in anderen Rennen nicht.
00:35:42: Und das war dann halt, das war, glaub ich, dann diese Enttäuschung im OCC, wo ich mir dachte, ja, okay, natürlich kommt ihr jetzt hier.
00:35:49: Ja.
00:35:49: Ja.
00:35:50: Ich verstehe, vor allem weil die anderen Rennen, die du gemacht hast, waren vergleichbar laufbarer.
00:35:54: Ja.
00:35:54: Und dann, ja, das verstehe ich.
00:35:57: Aber wer weiß, das heißt nicht, dass man das nie in den Grip kriegt.
00:36:00: Wir arbeiten da weiter dran und es ist auch immer gut, diese Hindernisse zu haben, um ja, an irgendwas zu wachsen, stärker zu werden, weil es hilft einem auf Dauer schon auch mental, um daran zu wachsen, dass das erstmal eine Herausforderung ist.
00:36:15: Ja, mal schauen.
00:36:16: Also ich glaube tatsächlich auch, dass ich das lösen kann.
00:36:20: Also ich bin mir da sehr, sehr sicher, aber es wäre halt schön, weißt du, diese Unsicherheit, die würde ich mir wünschen, dass die dann halt nicht mehr, oder dass ich es dann besser hinkriege, mich dann nicht jedes Mal so reinzusteigern, wenn sie dann, wenn halt dann irgendwas mal zwickt, nicht gleich so, okay, das Rennen ist vorbei.
00:36:35: Weil das ist natürlich ein Problem.
00:36:37: Aber ja, das werden wir schon lösen.
00:36:39: Wir sind dran.
00:36:41: Ich glaube, also sicher Krämpfer haben auch immer viel mit Veranlagung, glaube ich, zu tun.
00:36:45: Aber die Malinosa, die hat das ja auch immer, dass sie nach einer gewissen Dauer an Stunden so mit Krämpfen zu tun hat.
00:36:52: Ich glaube, das betrifft tatsächlich auch mehr, als man denkt, mehr Läuferinnen und Läufer.
00:36:57: Ja, und das ist dann echt, also da gibt es ja dieses wahnsinnig dramatische Video von ihr bei den World Champs nach sieben Kilometern oder was.
00:37:06: Ja, wo sie deswegen raus ist, super früh im Rennen.
00:37:09: Und sie hat dann auch gesagt, ich war fit, also so gut vorbereitet.
00:37:12: Aber wenn das halt aufkommt, ich komme nicht mehr.
00:37:15: Ich glaube, bei ihr ist es runter.
00:37:17: Ich bin mir nicht mehr sicher, aber ich glaube, bei ihr kommen diese Kremfe immer runter.
00:37:20: Und das ist halt dann, das ist blöd.
00:37:22: Das ist so enttäuschend und so frustrierend, weil man eigentlich weiß, man ist wirklich ready und da kommt das.
00:37:27: Deswegen ja, kann ich das sehr gut nachfühlen.
00:37:29: Ja.
00:37:31: Ja, so hat wahrscheinlich jeder irgendwie seine Herausforderungen, seine Baustellen.
00:37:35: oder es gibt Leute, die einfach gar keine haben und damit gesegnet sind.
00:37:40: Ja, aber ich glaube, das ist ganz wenig.
00:37:42: Ich glaube schon, dass einem selber dann seine eigenen Probleme immer so groß vorkommen.
00:37:46: Man denkt, das geht bestimmt nie mehr.
00:37:48: Und im Endeffekt haben total viele damit zu kämpfen.
00:37:53: Was die Katie auch in ihrem Post geschrieben hat, ist, es gibt niemanden, der nur perfekt unterwegs ist.
00:37:58: Und ich glaube auch, dass das so ist.
00:38:00: Ich glaube schon, dass jeder, dass es größere und kleinere Probleme in der Welt gibt, das ist ja ganz klar.
00:38:04: Aber jeder hat in seiner Bumble seine Probleme und die sind auch da.
00:38:10: Also die dürfen auch da sein.
00:38:13: Ich will nicht immer rummotzen und ich will nicht immer so tun.
00:38:15: Als ging es mir so schlecht, aber ich glaube, man darf sich schon auch erlauben in seinen Problemen sich mal ganz kurz zu suhlen, solange es nicht zu lange ist.
00:38:23: Ja, das stimmt auf jeden Fall.
00:38:26: Ja, haben wir doch wieder viel, an dem wir auch dieses Jahr wieder schrauben.
00:38:30: So ist es.
00:38:31: Schauen
00:38:31: können, ob sich das in den Rennen verbessert, im Rennbericht davon erzählen können.
00:38:35: Ich bin mal gespannt.
00:38:36: Ich freue mich schon richtig doll auf die Saison und auf die Rennen.
00:38:39: Ich habe so richtig große Vorfreude.
00:38:41: Voll schön.
00:38:42: So soll es sein.
00:38:44: Irgendwann müssen wir auch noch unsere Saison in besprechen.
00:38:46: Das
00:38:47: stimmt.
00:38:48: Nicht nächste Folge, aber danach die Folge bin ich auch schon auf Gran Canaria.
00:38:51: Darauf freue ich mich auch.
00:38:52: Endlich Sonne und nicht mehr.
00:38:55: Nehmen wir diese Kälte und mal wieder im Kurz-Kurz laufen können, hoffentlich mal schauen.
00:39:02: Aber dann, ich hab immer das Gefühl, wenn man das erste Mal im Trainingslager ist, im Jahr, dann hat man immer das Gefühl, okay, jetzt geht's los mit dem Jahr, obwohl es natürlich noch einige Monate sind bis zum Sommer.
00:39:14: Ja, ne, weiß, was du meinst.
00:39:16: Sehr schön.
00:39:17: Dann, würde ich sagen, machen wir mal den Deckel drauf.
00:39:20: Oder?
00:39:20: Ja.
00:39:21: Und wer heute?
00:39:22: zwar eine etwas kürzere Folge, aber nicht weniger interessant.
00:39:25: Ich glaube, die Fragen waren schon spannend und auch um sich selbst einfach mal damit zu beschäftigen, wie sehr er nämlich eigentlich die Natur um mich herum noch war während eines Trainingslaufes oder im Rennen.
00:39:34: Und ja, was sind so die Stellschrauben, an denen ich noch zu drehen habe?
00:39:38: Ich finde, beides sind eigentlich Fragen, die einen so richtig zum Nachdenken anregen.
00:39:42: Wir würden jetzt sagen, wenn ihr jetzt unseren Podcast hört, bleibt kurz stehen.
00:39:47: Und schaut einmal nach oben, um die Natur um euch herum nochmal ganz arg wahrzunehmen und aufzunehmen.
00:39:55: Das ist unsere Aufgabe heute von dieser Folge für euch.
00:39:58: Das hört jetzt wahrscheinlich jemand, der so richtig tief im Nebel steckt um mich rein.
00:40:01: Ich kann nicht mal zwei Meter weit schauen, aber danke.
00:40:05: Danke für den Appell.
00:40:08: Auch ein Nebel hat was Schönes.
00:40:10: Sehr schön, Nida.
00:40:11: Dann drücke ich die Daumen, dass du dich gleich gut fühlst beim Laufen.
00:40:15: Ja, danke.
00:40:16: Dann hören wir uns nächste Woche wieder.
00:40:18: Bis dahin, mach's gut!
00:40:20: Bis dann wieder, tschüss!
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