Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!
Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.

Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

#91 Tracking bis zum geht nicht mehr

Shownotes

Seid ihr eher Morgenmensch oder Nachteule? Das fragen wir uns auch und stellen schnell fest: wir zählen zum Team früher Vogel. In dieser Woche besprechen wir das Thema Schlaf-Tracking. Welche Gadgets nutzen wir dafür und ab wann ist die ganze Überwachung doch nen Ticken viel? Und überhaupt: kann/ sollte man aus dem eigenen Rhythmus ausbrechen? Kimi und Ida haben’s beide ausprobiert. Die eine hat sich die Nacht ihrer Geburtstagsparty um die Ohren geschlagen und die andere war tanzen auf ihrem ersten Konzert. Wir finden: Ausnahmen dürfen sein.

Du hast eine Frage für unsere Community Rubrik, die du schon immer einmal stellen wolltest, willst unsere Meinung zu einem Thema hören oder hast Feedback und Anregungen, die du gern mit uns teilen magst? Dann schreib uns an hmkm.podcast@gmail.com

Hier kommst Du direkt zur "Laufsong der Woche"-Playlist

Du willst mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos und Rabatte!

Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!
Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.

Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

Transkript anzeigen

00:00:05: Höhenmeter pro Kilometer.

00:00:07: Der Trailrunning Podcast mit Kimi Schreiber und Ida-Sophie Hegemann.

00:00:15: Dieser Augenblick kommt nie zurück.

00:00:18: Lass uns leben wie ein Feuerwerk.

00:00:23: Ohne Begeisterung.

00:00:24: Ja, ich dachte mir, ich löse es mal ein, meinen Singgutschein am Anfang.

00:00:30: Ich habe mir gerade noch mal Lyrics rausgesucht von Vincent Weiss.

00:00:33: Tast du die nicht auswendig kannst, also echt.

00:00:34: Ich habe mir jetzt extra zwei, drei Mal diese Stelle angehört, damit ich ungefähr den Rhythmus gekriegt.

00:00:39: Und damit herzlich willkommen zu Höhenmeter pro Kilometer.

00:00:42: Ja, magst du erzählen, warum es zu dieser zu dieser sensationellen Begrüßung kam, Ida?

00:00:50: Ja, kann ich machen.

00:00:52: Es wird auch mein Laufsong der Woche.

00:00:53: Du hast gut getippt.

00:00:55: Echt jetzt?

00:00:55: So viel sei schon mal schon weg gesagt.

00:00:57: Wow.

00:00:58: Na klar.

00:00:59: Ja, ich war, ich bin von Gran Canaria zurückgekommen.

00:01:02: Ich bin zurück nach Deutschland geflogen und zu meiner Familie gefahren über das Wochenende und war

00:01:09: Freitagabend mit meiner kleinen Schwester beim Vincent Weiss Konzert.

00:01:12: Es war auch mein allererstes Konzert, nicht ihr erstes.

00:01:14: Sie war schon ein paar Mal.

00:01:16: Wow, okay.

00:01:18: Jetzt bin ich zurück in Innsbruck, aber es war ein richtig schönes Wochenende und es war ein richtig cooles Konzert.

00:01:23: finde, also er tritt auch noch in München auf.

00:01:26: Kimi, solltest dir das überlegen, ob wir da zusammen hingehen.

00:01:28: Es war wirklich richtig toll.

00:01:33: glaube, du würdest es fühlen.

00:01:34: Wirklich.

00:01:36: klar, du würdest da was Neues entdecken.

00:01:38: Nee, ich mag den Typen nicht so gern, aber ja, also ich mag Konzerte ja sehr gerne, deswegen finde ich es immer schwierig, da dann pauschal nein zu sagen, aber ich glaube

00:01:49: tatsächlich, ach, keine Ahnung, aber ich glaube, so Also er hat wirklich toll gesungen und er hat wirklich gute Stimmung gemacht und einen Tanz mit allen gemacht und das hätte dir

00:01:58: echt Spaß gemacht.

00:01:59: Ich habe aus der letzten Folge gelernt, ich darf nicht mehr sagen, dass jemand

00:02:03: Das nennt man, warte was, wie hab ich das da gesagt?

00:02:06: Der heiße Stab, springe, das war extrem sexistisch, ich zurückbekommen.

00:02:10: Obwohl wir ja gesagt haben, dass er gut springen kann.

00:02:15: Also es ist nicht nur, es ist auch die sportliche Leistung.

00:02:21: Also.

00:02:22: glaube, dass dir das Konzert gut gefallen hätte.

00:02:23: Wir sollten uns das überlegen.

00:02:26: Also manchmal bin ich schon ein bisschen, Gott.

00:02:30: Man muss wirklich über alles, was man sagt, sich dreimal Gedanken machen.

00:02:34: Nein, ich stehe dazu.

00:02:35: Ja, vielleicht war das sexistisch, aber ich stehe dazu.

00:02:37: Ich finde den nach wie vor schön.

00:02:39: Es ist doch nicht sexistisch, wenn man eine Person als attraktiv bezeichnet.

00:02:47: Na ja gut, sei es drum.

00:02:49: Aber auf jeden Fall freut es mich, dass ihr so ein schönes Konzert hattet.

00:02:53: Ich glaube, ein Bild hast du gepostet gehabt, oder?

00:02:56: Ja, und ein Video, da hat er das Lied.

00:02:59: Vielleicht heißt das Wunder irgendwie sowas.

00:03:02: Hat es denn der Mimi auch gefallen?

00:03:04: Ja, richtig gut.

00:03:05: Doch, sie fand es auch richtig toll.

00:03:06: Es war ein richtig cooler Schwesternabend.

00:03:10: Voll schön.

00:03:11: Ich fand tatsächlich auch dieses Bild von euch beiden dann bei, ich denke es wird dein Long Run gewesen sein, wo sie mitgeradelt ist.

00:03:18: Wochenende jetzt.

00:03:19: Da hattet ihr ja auch farblich euch perfekt abgesprochen mit dem Helm, den sie anhatte, glaube ich, und deine ...

00:03:26: Dein Oberteil, das hat ja perfekt zueinander gepasst.

00:03:28: Das war wirklich ein sehr reizendes Bild von euch beiden.

00:03:31: Danke.

00:03:32: Nee, sah auf jeden Fall nach einer schönen Zeit daheim aus, an diesem Frühlingswochenende.

00:03:36: Ja, ist auch herrlich.

00:03:38: Das Wetter war besser als auf Gran Canaria die letzte Woche, weil da hat es ja so richtig unweitig gehabt und nur noch geregnet und war dann auch echt kalt.

00:03:47: Und zu Hause war es jetzt echt wärmer.

00:03:48: Klar, jetzt wird es hier auch wieder überall bisschen kühler und nicht mehr so frühlingshaft, aber es war am Wochenende echt noch so bisschen wie kleine Frühling.

00:03:55: Ja, es war richtig schön.

00:03:57: die ganze Woche.

00:03:59: es war ...

00:04:01: Man merkt einfach, was das ausmacht, wenn die Sonne dann doch mal ein bisschen oder wenn einfach ein bisschen Licht auf die Haut kommt.

00:04:08: Das macht schon einfach für die Stimmung einen riesen Unterschied.

00:04:12: Hat schon gut getan.

00:04:13: Und wie geht's dir?

00:04:14: Und wie war deine Wurzelsfeier am Wochenende?

00:04:17: Ja, ich hatte eine sehr, sehr schöne Geburtstagswoche, muss ich wirklich sagen.

00:04:22: Ich habe hier auch immer noch vor mir deine wunderschönen Ballons, die du mir hast zukommen lassen.

00:04:27: Da habe ich mich wirklich super, super arg darüber gefreut.

00:04:30: Die werde ich auch so lange hier lassen, bis die Luft komplett raus ist.

00:04:34: Die halten lange.

00:04:35: Ich habe Mimi auch mal während des, während einem Lockdown war das, habe ich ihr mal so Helium-Ballons per Post schicken lassen.

00:04:41: Und die haben, glaube ich, ein Dreivierteljahr gehalten.

00:04:44: Und dann bleiben die genauso lange da.

00:04:46: Ich fand...

00:04:47: Weil ich hab das dir auch geschrieben oder erzählt, dass ich mag ja so Ballons, gerade so, weißt du, wenn das so zum 30.

00:04:53: so eine, wenn man dann irgendwie so einen Ballon kriegt und das halt drauf steht, find ich voll schön.

00:04:58: dann, deswegen hat mich das auch so arg gefreut.

00:05:01: Und dann hab ich so bisschen wegen Deko geschaut, wegen weil ich ja eine kleine Geburtstagsparty gemacht hab am Wochenende.

00:05:06: Und dann waren die halt perfekt.

00:05:07: Also die waren auch wirklich jetzt bei der Party so ein kleiner optischer Aufhänger.

00:05:13: Das war wirklich, hat mich sehr gefreut und generell hatte ich

00:05:16: Es ein sehr schöner Geburtstagstag, ganz entspannt mit meiner Mama und meiner Schwester.

00:05:20: Und am Abend war meine beste Freundin noch da.

00:05:22: Und am Wochenende dann noch die kleine Party.

00:05:26: Und ich muss sagen, kurz davor habe ich mir echt kurz oder öfters die Frage gestellt, warum mache ich das?

00:05:32: Weil ich bin so ein gestresster Gastgeber immer.

00:05:34: denke halt immer dann, ja hoffentlich haben alle einen guten Abend und hoffentlich geht alles gut und es fehlt nichts und ich habe genug Getränke und so.

00:05:43: Dann war es einfach nur ein richtig schöner Abend, richtig tolle Leute da.

00:05:46: Und da ist mir dann einfach wieder gekommen, dass ich einfach wirklich, ja, einfach nur schöne Menschen mich herum habe und nur tolle...

00:05:53: Ja, das ist dann schon immer so ein schönes Gefühl am Geburtstag, dass man da sehr, sehr viel Liebe erfährt.

00:06:01: Und das ist richtig schön gewesen.

00:06:03: Dann noch das Wetter obendrauf.

00:06:04: Also ja, ich hatte wirklich eine richtig schöne Woche.

00:06:08: Das klingt toll.

00:06:10: Das klingt richtig gut, ja.

00:06:13: Und jetzt ist es 30, die Schreiber.

00:06:15: Jetzt ist es so weit.

00:06:17: Aber bisher muss ich wirklich verkünden, keine Veränderungen.

00:06:22: du aufstehst und die Knie noch nicht weh, geht noch.

00:06:25: Keine grauen Haare so weit gefunden.

00:06:28: Also so weit bin ich noch sehr zufrieden.

00:06:30: Ich habe auch echt oft die Nachricht bekommen, hey, ist es nur eine Zahl?

00:06:33: Und ich dachte mir da, Leute, ich habe gar kein Problem damit, 30 zu werden.

00:06:36: es ist wirklich...

00:06:37: Bei dir ist das schon...

00:06:38: Also du hast dich gefühlt sogar echt darauf gefreut.

00:06:41: Ich hatte das ganze letzte Jahr den Eindruck.

00:06:43: Ja, es ist halt, also keine Ahnung, ich glaube wirklich, also wenn ich mir überlege im Vergleich dazu, wie ich mich gefühlt habe, als ich 20 geworden bin, boah, nee, also ich

00:06:53: bin so viel lieber 30 geworden als 20, weil man einfach ganz anders im Leben steht und mit sich im Reinen ist.

00:06:59: Deswegen finde das ist völlig in Ordnung.

00:07:01: Also ich habe nicht das Gefühl jetzt irgendwie, ja, keine Ahnung, alte zu sein.

00:07:08: Nee, nee, das ist absolut nicht.

00:07:12: Ja, älter.

00:07:13: Das bin ich schon.

00:07:15: Wie sieht es denn trainingstechnisch aus?

00:07:18: Hast du uns da was mitgebracht?

00:07:24: Das Training der Woche.

00:07:26: Ja, ich hatte jetzt wirklich drei sehr gute Trainingswochen, würde ich sagen.

00:07:31: Und bin da sehr happy drum, weil schon keine Ahnung, was ich ja letztens schon erzähle, ist einfach nach wie vor immer mal wieder so ein Kopf, hoffentlich bleibe ich jetzt

00:07:42: einfach mal gesund.

00:07:43: Und bis dato ist es so.

00:07:44: Und ich habe meinen Long Run von letzter Woche mitgebracht, weil das mein bisher

00:07:51: mit Abstand auch längster Lauf war und auch weitester Lauf war dieses Jahr.

00:07:56: sich ...

00:07:57: Weißt es war halt so Also, das war der Lauf.

00:08:00: Ich hab den in Früh gemacht und abends war die Party.

00:08:03: Und dann bin ich losgelaufen und hab schon gemerkt, okay, wird ...

00:08:07: Weißt du, keine Ahnung, manchmal läuft man los und es fühlt sich ätzend an.

00:08:11: Und da bin ich losgelaufen und hab gemerkt, okay, das wird heute halt einfach so ein sehr angenehmer Lauf.

00:08:16: Ich find, das merkt man einfach immer relativ früh.

00:08:18: Und da hab ich gemerkt, nee, das fühlt sich halt gut an.

00:08:21: Das heißt, ich konnte quasi einfach meine Beine laufen lassen und konnte abtauchen in meinen Kopf und konnte da halt sehr lang und viel über den Abend nachdenken, wie das wird,

00:08:32: wie ich mich fühle.

00:08:32: Hab auch noch mal die ganze Woche Revue passieren lassen und so und war da so viel in meinem Kopf drin, dass ich tatsächlich nicht mal so richtig auf die Musik geachtet hab,

00:08:40: die ich im Ohr hatte und einfach nur, weiß nicht, die Zeit ging wahnsinnig schnell rum, für das, es ein relativ langer Lauf war und

00:08:48: Ja, deswegen war es mein Training der Woche, weil es mir erlaubt hat, komplett in meinen Kopf einzutauchen und so bisschen mit den ein oder anderen Gedanken und mir allein zu

00:08:59: sein.

00:08:59: Das war sehr schön.

00:09:00: Du musst jetzt aber noch erzählen, wie weit bist du gelaufen?

00:09:02: Bist du an der Isar gelaufen?

00:09:04: du flach gelaufen?

00:09:04: Was war dein Long Run?

00:09:08: Ich bin an den Isar-Trails natürlich gelaufen, selbstverständlich Richtung Kloster Schäftlahn.

00:09:15: für die, dir das, denen du das was sagst.

00:09:17: Nicht für mich.

00:09:18: Also in den Süden raus und ich bin 42 Kilometer gelaufen.

00:09:22: Oder ist das lang, Und sogar 500 Höhenmeter.

00:09:25: Ja.

00:09:26: Und war insgesamt drei Stunden zwanzig unterwegs und hab einfach so ein bisschen, ja, mal so ein bisschen halt die, ja, Kilometer gesammelt.

00:09:39: Das geht ja dann doch, wenn man relativ flach läuft, relativ gut und ja, war sehr

00:09:45: Happy, einfach auch gar keinen Blick auf die Uhr, außer halt dann nach einer gewissen Zeit wieder umzudrehen, dass es nicht zu lang wird.

00:09:53: Aber sonst war das wirklich einfach ein schöner Long Run.

00:09:57: Wann bist du Wendepunkt angelaufen oder hast du dir vorher eine Route zusammengelegt, dass du nicht Wendepunkt laufen musst?

00:10:04: Egal ob im Kopf oder auf der Uhr.

00:10:06: Ich bin nach einer Stunde 45 umgedreht.

00:10:11: Weil ich irgendwie, weiß nicht, warum das so ist, aber ich brauche immer zurück nicht so lang wie hin.

00:10:16: Ich weiß nicht, warum das so ist.

00:10:17: Das ist manchmal bisschen nervig, weil halt wirklich, weil eigentlich ist es ja oft so, weiß ich nicht, dann läuft man, sag ich mal, eine Stunde 45 hin und dann denkt man ja

00:10:28: auch, okay, jetzt laufe ich auch eine Stunde 45 zurück.

00:10:31: So dreieinhalb Stunden grob.

00:10:34: Und dann dachte ich mir, ich bin mir aber ziemlich sicher, ich werde ein bisschen schneller wieder zurück sein und bin dann so beinahe 3 Stunden 20 rausgekommen, was in dem

00:10:42: Fall in Ordnung war.

00:10:46: Ich bin ja dann hinten und zurück, selbe, exakt dieselbe Strecke gelaufen und trotzdem war das aber nicht langweilig oder irgendwas, sondern es war wirklich so, ich meine, Sonne,

00:10:56: blauer Himmel, weiß nicht, 15 Grad oder was es hatte.

00:10:59: Also es war sehr schön, dann noch ein Kopf, der da so bisschen vor sich hingewerkelt hat und danach war ich sehr zufrieden.

00:11:06: Ja, war schön.

00:11:07: Ja, das klingt gut.

00:11:08: Ich laufe auch am liebsten, echt wenn ich halt lange Läufe mache, entweder Runden oder Wendepunkt, aber nie eine große Runde.

00:11:16: Und ich weiß ganz oft, wenn man dann irgendwie sich den Lauf mit wem anderes teilt oder Begleitung kriegt, habe ich immer zumindest den Eindruck, dass alle lieber Routenplan, nur

00:11:24: eine große Runde laufen, nirgends doppelt vorbeilaufen, aber ich spule das auch lieber ab.

00:11:29: Für mich ist auch kein Problem, ganz stumpf auch fünf Tage hintereinander die gleiche Strecke in eine Richtung und danach in die andere zu laufen.

00:11:35: Da sind wir uns sehr ähnlich.

00:11:38: Ich habe da auch mal, ich weiß gar nicht, bei einem Community-Run war das, glaube ich, wurde ich auch gefragt, ist das nicht langweilig?

00:11:45: ich glaube, klar ist das jetzt nicht immer super aufregend, wenn man jeden Tag dasselbe läuft.

00:11:51: ich finde das, und deswegen war der Laufe auch so schön, weil es ging eben einfach das Laufen an sich.

00:11:57: Also es ging jetzt nicht drum.

00:11:58: eine neue Strecke rauszusuchen und möglichst viel zu erleben, sondern es ging einfach nur darum, halt zu laufen.

00:12:05: Und deswegen ist es mir dann manchmal auch echt egal, ob ich jetzt zum hundertsten Mal diese Strecke gelaufen bin, weil das ist ja so, ich kenne das ja in- auswendig, aber es

00:12:14: ist völlig wurscht, weil es ist ja an dem Tag trotzdem schön.

00:12:17: Und deswegen bin ich da sehr individu, aber ich muss sagen, manchmal, also auch so im Januar da in Italien, da fand ich es wiederum schön, Strecken zu bauen und Runden dann

00:12:26: auch zu laufen.

00:12:27: Weil dann ist man halt manchmal auch einfach länger unterwegs, als man es denkt und sieht halt wirklich neue Ecken.

00:12:34: Und dann ist es wirklich so ein richtiges, fast schon so ein Abenteuerlauf.

00:12:37: Das ist wiederum dann auch cool.

00:12:39: Aber hier daheim, mein Gott, was soll ich hier bauen?

00:12:41: Also...

00:12:42: Ja, ich verstehe das, wenn man den ganzen Tag dafür Zeit hat oder halt woanders ist und es sich nicht so noch nicht so gut auskennt oder was anderes erleben will.

00:12:50: Aber auch wenn ich jetzt auf Gran Canaria zweimal was gemacht habe am Tag, dann habe ich auch da beide Einheiten lieber.

00:12:56: meine altbekannte Strecke genommen, genau timen zu können, so und so lange brauche ich.

00:13:00: Als, jetzt habe ich mir die Runde anders geplant oder da komme ich doch nicht weiter wie geplant und jetzt dauert es auf einmal zwei Stunden länger.

00:13:07: Das ist so, das geht, finde ich, nur wenn man an dem Tag echt nur eine Einheit geplant hat und nach hinten unbegrenzt Zeit hat.

00:13:13: Ja, das stimmt, da hast du recht.

00:13:15: Was ist denn dein Training der Woche?

00:13:19: Ich habe eigentlich nicht so ein spektakuläres mitgebracht.

00:13:21: Ich war einfach, ja, ich habe einfach von zu Hause am Wochenende was mitgenommen.

00:13:26: Am Samstag bin ich diese 30 km gelaufen, in so kleineren Runden.

00:13:32: So 3,7 km ist, glaube ich, eine Runde gewesen.

00:13:37: Und es war auch wunderschönes Wetter.

00:13:39: Ich habe mich echt gut gefühlt und habe eben dann auf einer der Runden gesehen, dass die Mimi am Fenster stand, am Küchenfenster und ganz erwartungsvoll rausgeschaut hat, ob ich

00:13:49: wiederkomme.

00:13:50: Ich bin gerade zu Hause vorbeigelaufen, dann habe ich kurz gehalten und gefragt, ob sie mit meinem Rad noch mitfahren will, eine Runde oder zwei.

00:13:56: Dann ist sie bis zum Ende mitgefahren und es war echt richtig schön.

00:13:59: Sie hatte Spaß, sie musste sich auch ordentlich abstrafen.

00:14:02: Aber ich habe sie immer, wenn es bisschen berghoch ging, auch bisschen angeschoben.

00:14:05: Es war zusätzlich auch gutes Training.

00:14:08: Perfekt.

00:14:09: Kraftgroßdauer.

00:14:09: echt eine gute Zeit zusammen.

00:14:12: Sehr schön.

00:14:13: mich gefühlt wie Sprinter, wenn sie beim Sprinten so ein, wie nennt man das, so Einlinge dran auf das Gewicht.

00:14:20: Genau, Schlitten, wo so ein Gewicht drauf liegt, Gewichtsscheiben.

00:14:23: So habe ich mich gefühlt, nur dass ich sie halt nach vorne geschoben habe, meine Mundwende.

00:14:28: Du hättest ja auch theoretisch so ein Band an dich binden können und dann das Rad ziehen können.

00:14:32: Dann wäre es wirklich genau so gewesen.

00:14:35: Ja, aber ich glaube, ist für die, das ist fürs Gleichgewicht gar nicht so leicht.

00:14:38: Und das war jetzt auch echt nur an den Anstiegen so.

00:14:40: Sonst ist natürlich alles schnell selber gestrampelt.

00:14:44: Aber das war ja dann tatsächlich genau

00:14:46: Der Lauf wahrscheinlich, glaube ich, wo ich meinte vorhin, dass das Bild so schön war.

00:14:51: genau.

00:14:53: das schon.

00:14:54: Habt dann auch den Hund mit dabei gehabt?

00:14:57: Nee, also Mirka ist sehr lauffaul.

00:15:00: Länger als acht Kilometer läuft sie unge.

00:15:02: Okay.

00:15:04: Aber sie hat im Garten auf uns gewartet.

00:15:07: sie war ja, sie war schon auch draußen, aber eben nicht mit uns beim Laufen unterwegs.

00:15:11: Das wäre auch, wenn man dann andere Hunde trifft oder andere Läufer oder Spaziergänger, dann

00:15:15: finde ich, immer richtig, dass man sie an die Leine nimmt und dann das auch noch zu koordinieren.

00:15:20: hätte ich wirklich, dann wäre das Laufen in den Hintergrund gerückt und nicht mehr Training gewesen, würde ich sagen.

00:15:25: Ja, verstehe ich.

00:15:27: Ja.

00:15:28: Sehr schön.

00:15:29: es klingt auf jeden Fall nach einem sehr schönen sonnigen Familienwochenende, was ihr da hattet.

00:15:36: Dieses Thema Schlitten noch ganz kurz.

00:15:38: Ich finde, es sieht so cool aus.

00:15:39: Ich würde das super gerne auch mal machen, diese Einheit.

00:15:42: Ja, schwer sollte das ja nicht sein.

00:15:44: Man kann das bestimmt irgendwie organisieren, du das in München irgendwo in einem Laufschlauch oder draus nach einer Tatanbahn mal probieren kannst.

00:15:51: Ja, ich würde das echt gerne ausprobieren.

00:15:53: Sieht auf jeden Fall krass aus.

00:15:55: Das ist so richtiger Kraft...

00:15:58: Da sieht man richtig die Kraft von Sprintern und Sprinterinnen, finde ich.

00:16:01: Ja, wenn die so explosiv dann losgehen, sowieso.

00:16:06: Sprinten hat mir halt wirklich nie gelegen.

00:16:08: Ich konnte nie gut sprinten.

00:16:11: Das ist leider so, ich kann es gut, wenn das am Ende von einem Rennen ist und man so bisschen diesen psychologischen Effekt auf seiner Seite hat, dass man kurz hinter wem

00:16:18: läuft und dann so das Überraschungsmoment auf seiner Seite hat.

00:16:21: Aber sonst war ich im Sprinten immer schlecht in der Schule, früher bei Bundesjugendspielen.

00:16:25: Ich hab Sprinten gehasst.

00:16:27: Ja, ich aber auch tatsächlich mochte das auch nicht.

00:16:29: Ich mochte vor allem, aber ich glaube, das war eher wegen diesem Vergleichsthema bei mir, so dieses mit dieser Klappe.

00:16:37: Wenn man da aus dem Tiefstart fand ich fürchterlich wirklich.

00:16:41: Also das habe ich so gehasst.

00:16:43: So 100 Meter Sprint, wenn dann immer alle anderen am Rand standen und zugeguckt haben.

00:16:49: da hättest du mich jagen können mit.

00:16:51: Aber ja, naja.

00:16:54: Du hast meinen Laufsang der Woche ja eh schon vorgetragen, aber hast du einen für unsere Playlist?

00:17:04: Der Laufsong der Woche.

00:17:06: Ja, mein Laufsong der Woche ist...

00:17:09: Also, ich hab ein bisschen überlegt, weil wir natürlich diesen Partyabend hatten und da kam sehr viel gute Partymusik.

00:17:16: Aber ich hab mich trotzdem für was eher Entspannteres entschieden, weil das auch bei mir beim Long Run ziemlich viel lief.

00:17:23: I Solo heißt das von Lost Desert und das ist der Lee Burridge Remix oder so.

00:17:29: Remix.

00:17:30: Ein Remix, ja.

00:17:31: Dieses Mal von mir.

00:17:33: Es wird nicht gesungen, es ist nur Melodie, aber richtig cool und richtig so, ich würde sagen eher so ein sundowner Song, wenn schon der Tag so bisschen vorbei ist und man so ein

00:17:46: bisschen in seinen Kopf abtauchen möchte, ist das perfekt.

00:17:48: ich finde es ein richtig tolles, verkopftes Lied.

00:17:53: genau.

00:17:54: Verkopft, okay.

00:17:55: Also ich muss reinhören jetzt allein vom Titel, weiß ich nicht, welchen Song du meinst, aber Remixer gefallen mir, das gebe ich halt immer sehr gut.

00:18:03: Deswegen bin ich gespannt.

00:18:05: Ja, und jetzt hätte ich mir gewünscht, dass du auch kurz eine Strophe von deinem Song der Woche singst.

00:18:10: Und das Feuerwerk.

00:18:11: Nee, nee.

00:18:13: Ich könnte jetzt was von meinem Handyvideo einspielen, aber es war eigentlich einfach, es war halt auch das Abschlusslied bei dem Konzert und weil es einfach ein schöner Abend war,

00:18:23: ist es mein Lovesong der Woche und ich glaube, es auch so der bekannteste Song von Vincent Weiß.

00:18:27: Zumindest war es auch, glaube ich, der, wo ich das erste Mal ihn so richtig bewusst wahrgenommen habe.

00:18:32: Und deswegen kommt der von mir diese Woche auf die Playlist.

00:18:36: Ja, hab, ich kenne halt von Vincent Weiß nichts und dann habe ich halt überlegt, was könnte der bekannteste Song sein und hab einfach dann mal eingegeben, Vincent Weiß

00:18:44: bekanntestes Lied.

00:18:46: Und da kam dann das, ja, deswegen.

00:18:49: Ja, vielleicht teile ich nachher mit dir das Handyvideo, dann kommst du auch ins Feeling.

00:18:54: Oder ich schlepp dich zu dem Konzert in München im Herbst oder im Spätsommer oder was auch Nee.

00:19:00: Aber ja.

00:19:00: Ich wette es würde dir gefallen.

00:19:02: Ich wette wirklich, ich könnte dich damit überzeugen.

00:19:05: Feuerwerk!

00:19:08: Ja, zumindest kann ich jetzt ein Refrain mitsingen.

00:19:10: Siehst du?

00:19:11: Das ist schon mal halbe Miete und dann bei dem Tanz, oder bei dem Lied, wo er einen Tanz dazu gemacht hat, wo alle mitgehen sollten, das würde dir auch gefallen.

00:19:19: Wie hat das denn ausgesehen?

00:19:20: hab ich tatsächlich vorhin auch schon...

00:19:21: Er vorne die Schritte vorgemacht und alle mussten es nachmachen.

00:19:24: Geil.

00:19:26: Nur Mimi hat nicht mitgemacht, hat sich festgeklappert am Zaun.

00:19:30: Süß.

00:19:32: Hast du mitgemacht?

00:19:33: Na klar.

00:19:34: Cool.

00:19:34: Ja, so was gefällt mir voll gut.

00:19:36: Da kommt mein Animateurendasein von früher direkt durch.

00:19:39: Siehst du, ich glaube, das Konzert würde dich richtig abweichen.

00:19:43: Schon im Gruppentanz.

00:19:46: Ich überleg mir da mal was.

00:19:49: Also, wir haben dieses Mal bei den Community-Fragen noch eine Frage dabei, die auch von deinem Community-Run eigentlich noch stammt oder von deinem Presse-Run mit Terex vor zwei

00:20:01: Wochen in München.

00:20:04: Und die stelle ich dir jetzt einfach mal als Erstes.

00:20:13: Wie sehr beachtest du deine biologische Uhr beim Training?

00:20:15: Thema Schlaf, Thema ins Bett gehen, Thema aufstehen.

00:20:18: Wie schwer fällt es dir gegen diesen Rhythmus anzuarbeiten?

00:20:21: Training für Ultras in der Nacht und so weiter.

00:20:24: Teil mal deine Gedanken mit uns.

00:20:27: Ja, ich finde das eine schöne Frage, weil ich schon merke, ich einfach ein absoluter, ja, also bei mir funktioniert alles hervorragend in der Früh.

00:20:37: Ich bin ein absoluter Morgenmensch.

00:20:39: Ich bin in der Früh, keine Ahnung, wie stehe.

00:20:41: Ja, so normalerweise 6 Uhr auf.

00:20:43: Ich brauch da keinen Wecker.

00:20:45: Ich wach da von selber auf.

00:20:46: Ich bin da dann auch direkt fit.

00:20:47: Ich brauch keinen zweiten.

00:20:49: Oder ja, also ich bin wach und steh auf.

00:20:52: Ich funktioniere in der Früh am besten.

00:20:54: Ich bin da am kreativsten.

00:20:57: Die Einheit in der Früh, so weißt du, allein dieses Fertigmachen und Loslaufen, das fällt mir alles nicht schwer.

00:21:02: Und je später der Tag wird, desto schwerer fällt's mir.

00:21:05: Deswegen ist für mich so ein

00:21:06: Also auch die zweite Einheit und wenn die auch schon vier ist oder so, ist für mich schon so viel mehr Überwindung als morgens acht.

00:21:17: Und ich hab ja auch Thema ins Bett gehen und so.

00:21:21: Also ich werd einfach sehr, sehr früh müde.

00:21:25: Ich würde sagen, so gegen neun fang ich auf jeden Fall schon an, dass ich, also ich glaube, ich könnte auch schon acht ins Bett gehen und könnte schlafen.

00:21:31: Ich glaube, das wäre überhaupt kein Problem.

00:21:32: Aber ich gehe meistens so gegen zehn ins Bett und bin da auch sehr

00:21:36: und mag es auch sehr, Rhythmus bei zu behalten.

00:21:40: klar, am Wochenende mit meinem Geburtstag, klar geht man später ins Bett.

00:21:44: Das ist auch völlig in Ordnung, aber ich stehe trotzdem, egal wann ich ins Bett gehe, bin 6 Uhr morgens wach.

00:21:51: Das heißt, die Nächte sind manchmal, wenn ich später ins Bett komme, echt kurz.

00:21:55: Und das ist ja auch nicht so toll für die Erholung.

00:21:58: Und generell, merke, da haben wir schon mal drüber gesprochen, wenn mein Schlafrhythmus gestört wird, das macht mich ...

00:22:05: Also das ist für mich tatsächlich was, ich brauch das, gut zu erholen und einfach fit zu sein und auch gute Laune zu haben.

00:22:12: Schlaf ist bei mir super, super wichtig.

00:22:15: Es muss nicht viel sein, also eine kurze Nacht ist besser.

00:22:18: Eine kurze Nacht ist für mich, glaube ich, besser als so ein gestörter Schlafrhythmus.

00:22:22: Also es muss einfach irgendwie von der Zeit her schon so bisschen in mein Muster passen und wie gesagt in der Früh bin ich für alle Schandtaten bereit und je später der Tag wird

00:22:32: und

00:22:33: Wenn es dann vor allem dunkel ist, dann bin ich wirklich, boah, dann muss man mich schon bisschen prügeln, dass ich noch mal aus dem Haus rausgehe, tatsächlich.

00:22:39: Also da friere ich dann auch abends, wenn es dunkel ist, und einfach mein ganzes System schaltet dann ab.

00:22:45: Also ich bin schon echt so ein richtiger, was ist denn das?

00:22:48: Ne, Eule ist glaube ich dieser Nachtmensch.

00:22:50: Ich weiß gerade nicht, was das andere ist.

00:22:52: Bin auf jeden Fall der Morgenmensch.

00:22:53: Der frühe Vogel, der bist du.

00:22:56: der frühe Vogel bin ich.

00:22:57: Und ich glaube, deswegen richte ich da auch mein Training schon sehr danach aus, ich mein bisher.

00:23:03: musste ich noch nie Nachtläufe oder so was trainieren, ich dafür, also weil das bisher in meinen Wettkämpfen noch nicht vorgekommen ist.

00:23:09: Da bin ich auch sehr dankbar drum.

00:23:12: Und deswegen kann ich meinen Trainingsrhythmus auch sehr, sehr gut an meinen biologischen Rhythmus, sag ich mal, anpassen.

00:23:19: Aber ja, merke schon eben, gesagt, sobald es so ein bisschen wackelt oder ich mal irgendwie abends erst zum Trainieren komme oder keine Ahnung.

00:23:27: Das geht schon, aber es kostet mich viel, viel mehr Energie, das dann durchzuziehen als am Morgen.

00:23:32: Wie ist das bei dir?

00:23:35: Ja, ich bin da bisschen zweigeteilt.

00:23:37: Also ich stehe auch sehr gerne früh auf und mache auch lieber meinen Training vormittags.

00:23:42: Aber ich merke auch, wenn ich dann den Moment verpasst habe, weil ich noch irgendwas anderes vorher erledigt habe, weil ich auch halt, wenn es um E-Mails abarbeiten geht oder

00:23:50: Calls oder was für die Uni machen, bin ich auch morgens eigentlich fitter.

00:23:53: Und wenn ich dann was anderes vorher anfange und das Laufen sich nach hinten verschiebt, dann werde ich auch immer

00:24:00: Das über Mittag verschiebe ich mir dann auch gern und dann mache ich es lieber am Nachmittagabend.

00:24:05: es ist so ein kleiner Sweet Spot und wenn ich den verpasse, dann laufe ich ungern über den Mittag los.

00:24:13: Da bin ich dann eher der Typ, der dann am Abend seine Einheit macht.

00:24:16: Hat sich aber auch einfach so über die Jahre entwickelt.

00:24:19: Also es hängt einfach total davon ab, wie der Tag aussieht, was ich für Termine habe, die fix sind, die an andere Leute gebunden sind.

00:24:25: Man muss ja auch einfach sagen, dadurch, dass wir mit Brands zusammenarbeiten, wo die Leute ganz normal morgens acht ins Büro gehen und 16 Uhr nach Hause gehen, sind so Sachen,

00:24:33: die man mit anderen an Kooperationen arbeitet, Calls hat, sowas.

00:24:37: Halt vormittags.

00:24:38: Und wenn sich das mit dem Training überschneiden würde, dann mache ich halt erst den Call und sag mir, ich gehe danach laufen.

00:24:43: Wenn ich dann aber merke, ich kriege schon wieder Hunger, weil das Frühstück ist zu lang her, dann gehe ich natürlich auch nicht laufen.

00:24:48: Das ist immer so bisschen, dann zieht sich das schon in den Nachmittag.

00:24:52: Aber gerade wenn ich zwei Einheiten habe, dann liebe ich es, wenn ich die erste Einheit früh machen kann, damit ich auch am frühen Nachmittag die zweite machen kann und nicht

00:24:59: erst am späten Abend.

00:25:03: Das sind da so meine Gewohnheiten.

00:25:06: Was Schlaf angeht, ich würde schon sagen, dass ich jemand bin, der seinen Schlafrhythmus ziemlich gut adaptieren kann an die Leute, mit denen ich irgendwo bin, unterwegs bin, wenn

00:25:15: ich hier zu Hause bin.

00:25:16: Aber ich schlaf auch eigentlich gerne früh und stehe dafür auch gerne früh auf.

00:25:22: Schlafdefizit kann ich so ein, zwei Wochen ganz gut mitleben, aber dann bricht es irgendwann schon richtig über mich hinein.

00:25:29: Also gerade jetzt, wo die Uni dann im Januar recht stressig war, da konnte ich schon wochenlang echt mit wenig Schlaf auskommen, aber dann ist irgendwann immer so ein Punkt,

00:25:37: wo ich echt den ganzen Tag höllische Kopfschmerzen habe und merke, heute muss ich echt Schlaf aufholen, weil mich das auch im Training hemmt.

00:25:44: Und da achte ich dann schon auf das Gefühl und in so Phasen, wo ich merke,

00:25:48: Ich hab das Gefühl, mein Immunsystem ist anfälliger da erst recht.

00:25:53: Bei nichts werd ich so schnell krank, wie wenn ich ne Phase hab, wo ich nicht so ein gutes Immunsystem hab und dann wenig schlafe oder mich so bisschen stressen lasse, davon, dass

00:26:01: ich nicht meinen eigenen Rhythmus einhalte.

00:26:02: Da dann so das Krankwerden vorprogrammiert.

00:26:05: sind schon Sachen, wo ich versuche, diese innere Uhr zu achten.

00:26:09: Ich hab da jetzt in letzter Zeit so bisschen drüber nachgedacht.

00:26:11: Ich glaube, vielleicht auch einen Ticken zu viel.

00:26:13: Also ich muss jetzt grad bisschen aufpassen, dass ich da nicht die ganze Zeit jetzt in mich reinhör und so.

00:26:18: über das Krankwerden.

00:26:20: Nicht explizit das, sondern dieses, bei Frauen ist das ja noch mal was anderes.

00:26:24: Wir haben ja noch mal eine andere Uhr, sag ich mal.

00:26:26: Also bei uns ist einfach durch den Zyklus und durch unseren Hormonhaushalt, dann halt so bisschen auch sich verändert, je nachdem, wo man sich halt befindet, so ist das ja auch

00:26:36: noch mal anders.

00:26:37: Und gerade, das hatte ich letztens auch irgendwie mal gesagt, so gegen Ende des Zyklus ist ja auch das Immunsystem, fährt das so ein bisschen runter.

00:26:44: Und dann verändert sich auch so ein bisschen.

00:26:47: Der Ruhepuls vielleicht, HIV, was auch immer, das ist dann so.

00:26:50: Und das sind ja dann vielleicht so diese Werte, an denen man sich so bisschen hier und orientieren kann.

00:26:56: Und wenn das dann wackelt oder sich verändert, da merke ich einfach gerade, das da achte ich gerade einfach einen Ticken zu viel drauf, weißt du?

00:27:04: Ich meine, also ich verbohre mich dann so bald irgendwie kurz, was sich ein bisschen verändert, bin ich gleich so,

00:27:10: Okay, was ist jetzt los?

00:27:11: Und das ist ja einfach aber ganz normal, weil ich hatte jetzt einfach auch letzte Woche eine ziemlich stressige Woche, paar Termine und so.

00:27:17: Und dann war halt ein, zwei, drei Mal nachts mein Ruhepuls einfach nicht da, wo ich ihn normalerweise habe.

00:27:23: Und ich hatte aber auch echt eine große Trainingswoche und so.

00:27:26: Und dann habe ich auch mit meinem Trainer-Techniker, der hat auch gesagt, Kimi, also das ist alles nicht direkt ein Anzeichen dafür, dass du wieder krank wirst.

00:27:33: Entspann dich mal, weil sonst du verkaufst dich zu sehr da rein.

00:27:38: Da er auch völlig recht.

00:27:38: Und deswegen

00:27:40: Dieser ganze Rhythmus und dieses, dass man auch so bisschen eine Routine entwickelt und Gewohnheiten hat und so, das ist ja auch für uns und für unseren Tagesablauf super wichtig

00:27:48: und für unseren Körper und für die Erholung, alles Mögliche.

00:27:51: Aber ich merk schon, ich brauch da immer auch so ein bisschen dann wieder den Moment, wo ich loslassen kann, weil sonst werd ich zu verbohrt.

00:27:58: Also ich werd dann zu arg.

00:27:59: Ich versteh's halt gerade, wenn man erst gerade krank war.

00:28:05: Aber also bei mir ist es schon, ich kann diesen

00:28:08: an diesen HRV- Herzfrequenzruhepulswerten schon auch genau ablesen, einen in welcher Phase vom Zyklus ich bin.

00:28:15: Weil egal wie viel ich schlafe, egal wie angepasst ich an meine Umgebung bin, da habe ich immer eine Schwankung von zehn Schlägen oder so, zumindest bei der

00:28:23: Herzfrequenzvariabilität, je nach Zykluswoche.

00:28:27: Und ich finde, es ist halt auch ein guter Indikator, gerade nachts, Ruhepuls für Übertraining.

00:28:32: Also man erkennt ja nicht nur Krankheiten früh, sondern man erkennt auch früh, wenn man sich nicht richtig erholt oder nicht gewöhnt erholt.

00:28:38: körperlich, also nicht mal vom krank werden, sondern vom Training.

00:28:41: Deswegen, ich gebe da schon auch viel drauf.

00:28:43: In erster Linie gehe ich natürlich auch nach dem Gefühl.

00:28:47: Wenn ich mich im Training gut fühle, wenn ich mich den Rest des Tages gut fühle, mich nicht müde fühle, ja einfach nicht tagsüber so einen Hänger habe, dann lasse ich mich

00:28:55: davon nicht verrückt machen.

00:28:56: Aber wenn das alles so bisschen zusammenspielt und ich dazusehe, okay, meine Herzfrequenzvariabilität ist unnormal niedrig, mein Ruhepuls ist unnormal hoch, dann sind

00:29:05: das für mich schon Zeichentraining rauszunehmen, weil entweder

00:29:08: noch eine Krankheit vermeiden kann oder ich in ein Übertraining rutsche oder mich nicht richtig erholt habe.

00:29:12: Da schaue ich schon sehr drauf und auch jetzt gerade auf Gran Canaria.

00:29:17: Ich hatte so gute Erholungswerte.

00:29:19: habe wirklich viel trainiert, viele Kilometer gemacht, aber ich habe auch viel geschlafen.

00:29:24: Ich hatte so gute Werte, weil ich mich halt viel mehr ums Erholen gekümmert habe.

00:29:28: Und seit ich hier wieder zu Hause bin, sind die Werte überhaupt kein Vergleich.

00:29:32: Dabei versuche ich auch gut zu schlafen und trainiere lang nicht so viel, sondern halt eher wieder normal, wie ich sonst trainiere.

00:29:37: Und das ist, finde ich, erstaunlich.

00:29:39: Je nachdem, viel Zeit man sich dafür nimmt, ich sehe da schon einen Unterschied.

00:29:45: Ich habe auch am Ende von meiner Set-up Gran Canaria ein bisschen aus dem Training rausgenommen.

00:29:50: haben John und ich zusammen entschieden, dass vorher einfach viel Volumen war und ich ein bisschen rausnehmen soll.

00:29:55: Dann hatte ich auch einen Ruhetag und ich habe gemerkt, dass mir das gut tut und ich nicht in so ein zu viel Training reingerutscht bin.

00:30:02: Ich konnte das so genau an den Werten ablesen, wie gut mir das tut, auch wenn ich im Kopf gedacht habe,

00:30:06: Hey, mir geht's super, mir tut nichts weh.

00:30:09: Ich will genau gleich viel weiter trainieren.

00:30:12: Ich finde, Körper ist da echt erstaunlich.

00:30:14: Und wenn man seine Daten verfolgt, vor allem über einen längeren Zeitraum, kann man ihn echt gut verstehen und lesen.

00:30:21: Lass uns mal noch kurz, weil ich finde, ich will da jetzt noch reingehen, aber ich will die Frage nicht vorwegnehmen.

00:30:27: Ich stelle jetzt noch die zweite Frage dazu, weil ich finde, das passt ganz gut zusammen.

00:30:32: Die Frage kommt vom Daniel und er hat uns gefragt,

00:30:35: Welche Tools, Dienste, Geräte nutzt ihr zur Analyse eures Schlafs?

00:30:39: Welche Daten sind dabei für euch relevant und wie bewertet ihr sie?

00:30:42: Weil es passt ja super rein.

00:30:44: Und ich finde es super spannend, dieses ganze Schlaftracking.

00:30:48: Ist es für dich, also ich will es nicht Daniels Frage überfragen, aber sie passt gut dazu.

00:30:53: Ja.

00:30:54: Aber wie sehr, also oder wie relevant ist für dich Schlaftracking?

00:31:01: Ist das für dich ein richtig wichtiger Wert, den du mit einbeziehst?

00:31:06: Ich glaube, ich habe seit sieben Jahren jede Nacht mit meiner Sunte Uhr geschlafen.

00:31:12: Ich glaube, wenn ich jetzt sagen würde, ich gebe da nichts drauf, wäre es sehr verkehrt.

00:31:16: Und ich trage ja auch einen Whoop.

00:31:18: Ich werde ganz oft gefragt, wieso ich beides trage.

00:31:21: Für mich ist einfach das Whoop nachts noch genauer und noch genauer, was so zyklusbasiertes Training angeht.

00:31:27: Das kann keine Zeiten stoppen.

00:31:28: Es hilft mir nichts für mein Training sonst, aber es ist einfach, was die Daten, die

00:31:35: gefühlt noch genauer und dichter am Körper sind angeht, für mich noch genauer.

00:31:38: Und deswegen trage ich das vor allem um nachts oder morgens in der Früh meine Daten der letzten 24 Stunden anzuschauen.

00:31:46: Und ich würde schon sagen, dass ich da viel drauf gebe.

00:31:48: Also wenn da die Werte nicht stimmen und mein Körpergefühl auch nur in irgendeiner Weise nicht bei 100 Prozent ist, dann gebe ich da was drauf.

00:31:57: Wenn die Werte nicht stimmen, weil ich einfach wenig geschlafen habe, weil ich irgendwie, weiß ich nicht, dein Beispiel mit deiner Geburtstagsparty, wenn ich weiß, ich habe nur

00:32:04: drei Stunden geschlafen,

00:32:05: weil ich abends zuvor auf einer Geburtstagsparty war, dann wundere ich mich nicht, dass morgens meine Werte schlecht sind.

00:32:10: Dann trainiere ich ganz normal, ich versuche, Abend früher schlafen zu gehen, aber ich denke nicht, Gott, ich werde krank oder, Gott, ich bin im Übertraining und ich muss

00:32:17: rausnehmen, sondern da weiß ich den Grund.

00:32:19: Aber wenn ich jetzt eine normale Woche habe, hier zu Hause, zu einer normalen Zeit ins Bett gehe, mein normales Training mache und eigentlich auch von der Phase in meinem Zyklus

00:32:29: her weiß, dass ich

00:32:31: diese Woche Werte bei, weiß ich nicht, Beispiel 95 bis 110 haben müsste, bei der Herzfrequenzvariabilität, dann passe ich schon auf, wenn ich morgens aufwache und dann

00:32:40: steht bei dem Wert 75.

00:32:41: Dann denke ich schon, okay, da kann was nicht stimmen, da muss ich jetzt genauer reinfühlen.

00:32:46: Vielleicht mache ich das dann auch erst im Laufe des Trainings, wenn ich mich bis dahin nach wie vor gut fühle und es nicht so dahinter fragen will, aber es regt mich schon zum

00:32:54: Denken an und ich schaue ein bisschen genauer hin.

00:32:56: Also ich bin nicht...

00:32:59: ganz so unvoreingenommen, wie wenn ich nichts tracken würde.

00:33:02: Wie ist das bei dir?

00:33:04: Ja, ist interessant, weil ich muss wirklich auch sagen, Mann, weiß nicht, was dieser Forsch im halbsehenden Zeit ist.

00:33:14: Weil mir ist, ich hab da letztens auch einen super interessanten Artikel in der Zeit gelesen dazu, weil ich merke, dass ich dieses Schlaftracking, das wird mir gerade einen

00:33:22: Ticken zu verkopft.

00:33:25: Also

00:33:25: Ich habe jetzt auch wirklich jede Nacht, also wenn ich quasi vergesse, meine Uhr in der Nacht anzuhaben, habe ich mich richtig geärgert, weil ich finde es super spannend in der

00:33:34: Früh halt diese Schlafdaten anzuschauen.

00:33:36: Also ich habe jetzt nur die Uhr von Sunto und das ist für mich dann keine Ahnung, dann sieht man halt den den Ruhepuls und die Wachphasen und keine Ahnung, viel hatte man eine

00:33:46: Tiefschlafphase und so und wie viel Tiefschlafphase und so weiter, dann noch HRV.

00:33:51: Ich finde das super interessant, aber ich habe jetzt in der letzten Zeit und eben auch

00:33:55: durch meine Krankheitswoche und so gemerkt, dass ich jetzt viel zu viel darauf geguckt habe.

00:34:01: Also ich hab gar nicht mehr so richtig in mich selber reingehört in der Früh, so okay, wie hab ich geschlafen, sondern mein Blick ging sofort auf diese Uhr.

00:34:09: Und wenn ich aber eigentlich dachte, ich hab ganz gut geschlafen und die Uhr hat mir aber gesagt, na, war eher so moderat, dann war ich so, so, okay, ja, dann hab ich wohl nicht so

00:34:18: gut geschlafen und...

00:34:19: Das wurde mir jetzt einfach ein Ticken zu viel.

00:34:21: Also es wurden mir jetzt einfach ein Ticken zu viel Tracking und ein Ticken zu wenig Körpergefühl.

00:34:25: Und ich neige einfach dazu, mich dann da so reinzusteigern auf diese Tracking-Sachen, dass ich dann einfach nicht mehr, weißt du, ich finde dann keine Ruhe mehr im Kopf.

00:34:35: Und ich meine, ich finde das auch super wichtig.

00:34:37: Und ich habe letzte Woche auch wirklich gemerkt, wie gesagt, ich hatte eine krasse Trainingswoche und ich hatte echt einige To-Do's und ich war ab einem gewissen Punkt, ich

00:34:45: glaube, das war Freitags dann oder Donnerstag.

00:34:49: Ich war richtig zittrig, weil ich mich nicht gut genug erholt habe.

00:34:53: Es war einfach ein Ticken zu viel.

00:34:54: Da ist mein Ruhepuls in der Nacht, war wirklich einfach da, wo er eigentlich nicht ist.

00:35:01: Und mein HLV war auch ein Ticken zu niedrig.

00:35:05: Das war für mich dann gleich so ein Alarmsignal.

00:35:08: Auch bis zum gewissen Punkt ja auch berechtigterweise.

00:35:11: Es war wirklich, na, da stimmt was nicht.

00:35:13: Die Erholung kommt zu kurz.

00:35:15: bin einfach für das, was ich gerade von meinem Körper abverlange, nicht

00:35:19: in einer guten Balance aus Erholung und Belastung.

00:35:25: Und mein Schlaf war auch, ehrlich gesagt, na ja, halt auch so ein bisschen, dann hat man diese Party im Kopf und ist aufgeregt und keine Ahnung.

00:35:32: Dann hast du dir gedacht, jetzt mache ich Long Run und Party.

00:35:34: Ja, genau.

00:35:35: Einfach beides draufzupacken.

00:35:38: Nee, und deswegen war es jetzt für mich, ich habe dann wirklich ein paar Mal die Uhr ausgezogen.

00:35:43: Ganz bewusst, auch mit dem Guy abgesprochen, weil er auch gesagt hat, dann ziehe die Uhr ein paar Tage aus.

00:35:49: Und schlaf einfach.

00:35:51: Und wenn du dann wirklich zwei, drei Nächte lang wieder das Gefühl hast, irgendwie, kommst nicht zur Ruhe und dein Puls ist zu hoch oder keine Ahnung, oder du fühlst dich

00:36:00: tatsächlich auch einfach nicht erholt oder in einer guten Balance mit dem Training und Erholung, dann sag's mir, aber sei auch so ehrlich zu dir selber und zu mir dann in dem

00:36:08: Fall natürlich auch, dann nehmen wir raus.

00:36:12: Hör aber jetzt mal an dich rein und nicht nur auf die Uhr, weil das ist am Ende des Tages halt auch nicht nur aussagekräftig, was die Uhr da

00:36:19: signalisiert.

00:36:20: Und dann habe ich das wirklich so gemacht und habe dann gemerkt, okay, nee, ja, ich bin vielleicht nicht gut genug erholt, aber kann die Trainings alle so machen, ohne dass ich

00:36:28: danach das Gefühl habe, das war jetzt zu viel.

00:36:31: Aber für mich war es richtig wichtig, diese Uhr auszuziehen nachts.

00:36:34: Und jetzt sind meine Werte wieder top und da, wo sie sein sollen.

00:36:38: Aber letzte Woche war es wirklich so, dass ich dann schon wieder im Kopf hatte, jetzt werde ich wieder krank.

00:36:43: Weißt du?

00:36:44: Und das ist echt eine schwierige Balance, das dann so ein bisschen nicht zu überdenken, sich nicht reinzusteigern, aber es doch wichtig zu nehmen und drauf zu hören.

00:36:51: Und da habe ich so ein bisschen dann, ja, wurde ich bisschen unruhig.

00:36:56: Ich glaube, das ist super wichtig, wenn man seinen Körper gut kennt, dass man das im Blick hat und dann auch sagen kann, ich leg die Uhr ab und jetzt fühle ich nur in mich rein.

00:37:06: Ich würde sagen, mir hat es aber schon dabei geholfen, meinen Körper auch besser kennenzulernen.

00:37:13: berücksichtige beides, aber ich weiß, dass vorher während meiner Internatszeit zum Beispiel, was mein Hoch an Verletzungsphasen und Krankheiten war, da habe ich nie nachts

00:37:23: irgendwas getrackt oder eine Uhr getragen oder auch so.

00:37:26: Ich habe ganz oft nicht mal meine Trainings getrackt, sondern das mir nur händisch aufgeschrieben danach.

00:37:30: Der Trainer hat die Zeiten rausgenommen.

00:37:32: wirklich habe ich mich ganz unbekümmert, eigentlich gar nicht meine Analyse gekümmert und habe dabei auch

00:37:39: Ja, halt viele Fehler gemacht.

00:37:40: Ich hab nicht gemerkt, wann es zu viel war, wann ich noch nicht gut erholt war, wann ich in zwei Fasche Drüsenfieber reingeschlittert bin, so Sachen.

00:37:47: Und das, da bin ich mir sicher, würde mir jetzt nicht mehr passieren.

00:37:50: Klar, zum einen, weil es mir passiert ist, zum anderen, weil ich meinen Körper besser kenne und zum dritten, weil ich diese Tools nutze, alles besser zu tracken.

00:38:00: Hm.

00:38:00: Aber man muss natürlich trotzdem sehen, wann es zu viel Tracking ist und wann es mal ganz gut ist, eine Uhr abzumachen oder einen Whoop abzumachen.

00:38:06: Ich kenne das schon nach einem

00:38:08: dass man sich da bisschen zu viel Kopf macht, gerade dann, weil man sagt, ja, jetzt steigen wir locker ins Training ein und schauen aber auf den Puls und schauen nachts auf

00:38:15: den Puls und dann ist der Puls aber hoch und es fühlt sich aber trotzdem gut an.

00:38:20: Chaos im Kopf, das kenne ich.

00:38:23: Ich finde es da auch immer noch schwer zu handeln.

00:38:26: Aber es ist ganz wichtig, dass man sich auf sein Körpergefühl verlässt, darauf vertraut.

00:38:32: Ja.

00:38:33: ist da eine Balance zu finden, finde ich echt gar nicht so einfach.

00:38:38: Aber ich muss ja wirklich sagen, ich hab das auch irre, ne?

00:38:42: Also jetzt mach ich das Ganze, diese Lauverei ja schon auch eine Weile.

00:38:46: Und dieses Jahr ist wirklich das erste Mal, dass ich diesen Puls, dieses Pulsthema so richtig mal auf dem Schirm hab.

00:38:54: Also das ist wirklich sehr erhellend, ...

00:39:00: Also das ist echt, wie man da ein paar Sachen ablesen kann.

00:39:04: Also der Guy hat sich auch tot gelacht, wo ich letztens dann mal gesagt hab,

00:39:08: Ach, Kimi.

00:39:09: Ja, ist echt.

00:39:10: Sie hat auch gesagt, ja Mensch, diese Einsicht kommt ja wirklich früh.

00:39:13: Also es war wirklich absolut irre.

00:39:15: Ich hatte meinen Pulsgurt bei einer Einheit auf dem Laufband letzte Woche an und dann halt diese ganzen Werte so ein bisschen mir angeschaut und hab dann auch ziemlich gesagt, ach

00:39:23: krass.

00:39:24: Da sehe ich ja, dass Sie mich angestrengt haben.

00:39:25: Ja, es geht, also es steigt ja voll schön, also so sinnvoll an und nicht so wie man, wenn man es halt nur am Handgelenk hat, dann ist das ja manchmal so bisschen falsch in der

00:39:35: Messung.

00:39:35: Und er hat sich tot gelacht.

00:39:37: Also er hat sich wirklich dann auch gesagt, ja, ja, also, neue Möglichkeiten, die sich da auf einmal offenbaren, Kim und auch so was wie Schlaftracking.

00:39:46: Also, keine Ahnung, das alles noch nicht so lang da.

00:39:49: Und deswegen ist das irgendwie für mich so eine richtig neue Welt.

00:39:52: Und ich glaube, deswegen ist das dann teilweise noch so bisschen, wie sage ich denn, überfordernd, wenn man dann auf einmal zu viel, zu viele Werte hat.

00:40:00: Ja, ich glaube, man kann auch sein Schlafen noch viel mehr optimieren, als wir das jetzt gesagt haben.

00:40:04: Ich glaube, man kann mit so Masken, so Brillen ganz viel noch da besser machen, immer zur gleichen Zeit ins Bett gehen, ganz abgedunkelter Schlafraum.

00:40:13: Also so professionell aufgestellt bin ich da auch lange nicht.

00:40:16: Ich versuche schon professionell zu sein mit meinen Sachen, die das Training betreffen, sie zu tracken.

00:40:23: Und ich habe auch gerne eine Kontrolle darüber oder eine Bestätigung, wenn ich morgens aufwache und mich gut fühle, dass auch meine Werte gut sind.

00:40:29: Oder eben umgekehrt, wenn ich das Gefühl habe, dass ich krank werde und ich sehe dann, okay, die Werte waren nicht so gut, dass ich weiß, es war richtig, rauszunehmen.

00:40:36: Aber ansonsten, glaube ich, kann man da so viel optimieren, auf das wir jetzt noch gar nicht alles eingegangen sind und wo wir bestimmt keine Vorreiter sind, was Optimierung des

00:40:45: Schlafs angeht.

00:40:47: Aber ich finde, es hat auch alles seine Grenzen.

00:40:48: Wenn dann das ganze Leben so komplett durchgetrackt und durchgeplant und strukturiert ist, ich komme mir so schon manchmal so vor, als würde mir so bisschen Lockerheit guttun und

00:40:56: ist...

00:40:57: Also, ja.

00:40:58: Ich weiß nicht, das würde mir nicht guttun.

00:41:01: Nee, ich finde auch tatsächlich, ich meine, habe tatsächlich Gott sei Dank einen relativ guten Schlaf.

00:41:08: Also ich schlaf schnell ein, ich schlaf auch im Normalfall durch.

00:41:13: Also ich hab einen guten Schlaf und bin da sehr, dankbar drum und hab jetzt nicht, keine Ahnung, ein super abgedunkeltes Zimmer.

00:41:20: Ich hab keine komischen Brillen an.

00:41:22: hab keine Ahnung, ich find irgendwo hört es halt dann nur echt auf.

00:41:26: Also

00:41:27: Irgendwo darf das schon auch einfach noch einfach schlafen sein und nicht irgendein, weißte, irgendein Vorgang, wo man jetzt alles abperfektioniert.

00:41:36: Also ich glaube irgendwann, keine Ahnung, was mir sehr hilft, also nicht, dass ich das immer perfekt durchziehe, muss man auch mal sagen, aber das einfach am Abend lesen, das

00:41:45: ist für mich mitunter das beste Mittel, gut in den Schlaf reinzufinden und eben nicht dann noch da ewig am Handy rumzudanteln.

00:41:52: Es fällt mir nicht immer sehr leicht, zugegebenerweise, aber das ist wirklich für mich keine Ahnung.

00:41:56: Ich habe gestern Abend auch gelesen und nach einer Seite schlafe ich ein.

00:42:01: Und dann schlafe ich auch recht gut.

00:42:03: solche Sachen sind Keine Elektronik im Schlafzimmer, aber wir sind auch eh, wir können hier leicht drüber reden.

00:42:08: Wir haben keine Kinder, zu stillen sind.

00:42:09: Wir haben keine Kinder, die nachts wach werden.

00:42:12: Das ist schon auch ein Luxus.

00:42:13: wir, selbst wenn man morgens früh irgendwie, weiß ich nicht, nicht sechs oder sieben rauskommt, haben wir dann keinen Bürojob, der wartet, sondern können dann

00:42:22: relativ entspannt auch eine halbe Stunde länger brauchen.

00:42:25: Das ist schon auch ein, ja, recht flexibel, wo wir es, glaube ich, ganz gut haben.

00:42:31: Ja, das stimmt.

00:42:33: nee, aber das ist tatsächlich interessant.

00:42:36: Und das ist auch gerade, glaube ich, deswegen fand ich die Frage auch so super passend, weil ich eben erst letztens da diesen Artikel gelesen habe über jemanden, der halt mal

00:42:44: dieses Schlaftracking ausprobiert hat und wirklich da auch dran so ein bisschen verzweifelt ist, weil er sich halt auf einen gewissen Punkt gefragt hat, okay,

00:42:51: Wo hört jetzt Körpergefühl auf und wo fängt jetzt dieses Tracking an und was ist gesund und so?

00:42:57: Fand ich super spannend.

00:42:58: Deswegen finde ich die Frage super toll.

00:43:02: Ja, das stimmt.

00:43:03: Jetzt den Übergang zu machen.

00:43:04: Wir haben noch uns Gedanken gemacht unser Community Event da beim Innsbruck-Elpein.

00:43:11: Wir haben ja diverse Nachrichten und Mails bekommen, dass wir das früh kommunizieren sollen, weil die Leute ihre Anreisen planen und wir haben uns dazu entschieden, dass wir

00:43:21: Freitagvormittag, also am 2.

00:43:22: Mai, einen kleinen Community-Run planen werden.

00:43:25: Ganz, ganz locker.

00:43:26: Also vor allem, wenn man Samstag rennt oder wie auch immer, Kimi läuft auch selber.

00:43:30: Also es wird ein ganz gemütlicher, entspannter, gemeinsamer, kurzer Lauf.

00:43:34: Und danach gibt's Kaffee, damit Kimi bei Laune bleibt.

00:43:41: Nein, für alle.

00:43:43: Da würden wir alle auch wirklich positiv aus diesem Event rausgehen.

00:43:47: Genau.

00:43:47: Jetzt Kaffee und Getränke und ein kleines Q &A, ein bisschen einfach wie ein Community-Event.

00:43:52: Und wir freuen uns riesig über jeden, dabei ist, der sowieso plant, nach Innsbruck oder die sowieso plant, nach Innsbruck zu kommen und zu rennen, vielleicht auch gar nicht

00:44:01: mitläuft, aber trotzdem kommt, zum Anfeuern kommt.

00:44:04: Ja, wir freuen uns und ich glaube, wir werden uns da noch was ganz Cooles überlegen.

00:44:08: Aber damit man das rechtzeitig planen kann, für uns wird das

00:44:11: der 2.

00:44:11: Mai Freitagvormittag oder im Laufe des Vormittags sein.

00:44:15: Ja, das wird schön.

00:44:16: Freue ich mich drauf.

00:44:18: Vor allem auf den Kaffee danach.

00:44:21: Das wird ein cooles Wochenende.

00:44:25: Das reicht als Argument.

00:44:26: Finde es sehr schön, dass es klappt und wir hoffen, ihr kommt zahlreich.

00:44:30: Und ja, das ist doch ein schönes Schlusswort oder eine schöne Schlussverkündung.

00:44:38: Ich wurde noch darauf aufmerksam gemacht, dass wir sagen sollen,

00:44:41: bewertet uns gerne, weil das hilft uns.

00:44:42: Das hilft uns, damit wir auch vielleicht anderen mal vorgeschlagen werden, die uns bisher noch nicht kennen und einfach unsere Community so immer ein bisschen größer werden kann.

00:44:50: Gibt's Leute, die uns noch nicht kennen?

00:44:52: macht ja schier zu bezweifeln.

00:44:56: Das ist mir jetzt eher unangenehm.

00:45:02: Wir freuen uns auch immer über E-Mails, Feedback, Kommentare jeglicher Art und aber natürlich besonders über die netten.

00:45:11: Ja, glaube, wir sind da sowieso sehr, also das, was an Feedback und E-Mails kommt und an Nachrichten ist, würde ich sagen, sehr, sehr, ein Großteil ist super schön und super

00:45:21: positiv und super aufmerksam.

00:45:23: Auch die Fragen immer wieder, ich meine, die helfen uns ja auch so ein bisschen, weiß ich nicht, da sind immer so spannende Fragen dabei, die uns es dann ermöglichen, so Folgen

00:45:33: auch zu machen.

00:45:33: Und deswegen ist das richtig schön und ja, deswegen danke und gerne weiter so.

00:45:41: Ganz genau, gerne weiter, ist ein gutes Stichwort.

00:45:43: Ich finde, wir hören uns nächste Woche wieder.

00:45:47: Wir hören uns nächste Woche wieder.

00:45:48: Eine schöne Woche dir Ida und auch an alle anderen natürlich und genau.

00:45:53: Nicht so viel das Schlafentracken und nächste Aber auch nicht zu wenig.

00:46:00: Sehr schön.

00:46:01: Mach's gut.

00:46:02: Tschüss.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.